Entwarnung Microsoft E-Mail: Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen

E-Mail Microsoft Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen

Haben Sie eine E-Mail von Microsoft mit dem Betreff „Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen“ beziehungsweise „Updates to our terms of use“ erhalten? Inhaltlich geht es in der E-Mail um den neuen Servicevertrag für Microsoft-Produkte, der übersichtlicher gestaltet sein soll. Wir klären, ob die E-Mail wirklich von Microsoft stammt oder ob es sich um Phishing handelt.

Jede Woche bekommen wir mehrere Hundert E-Mails von unseren Lesern mit einem Spam-Verdacht oder der Vermutung einer Phishing-Nachricht. Oft werden diese E-Mails im Namen bekannter Unternehmen wie PayPal, Amazon, Google oder Microsoft versendet. In vielen Fällen stimmt das auch und es handelt sich tatsächlich um gefälschte E-Mails. Doch ganz oft handelt es sich auch um echte E-Mails, die von den Nutzern fälschlicherweise als Spam betrachtet werden. 

Zu diesen E-Mails gehört auch eine Nachricht von Microsoft. Sie wird von der E-Mail-Adresse Microsoft <msa@communication.microsoft.com> versendet und trägt den Betreff „Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen“. In der Microsoft-Nachricht wird der Empfänger über Änderungen am Microsoft‑Servicevertrag informiert. Diese sollen jetzt deutlich übersichtlicher gestaltet sein. Die Links in der E-Mail führen zum Microsoft-Servicevertrag beziehungsweise den Datenschutzbestimmungen von Microsoft oder den Microsoft-FAQ.

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Ist die Benachrichtigung „Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen“ wirklich von Microsoft?

Microsoft Mail zu Änderungen der Nutzungsbedingungen deutsch
Mit dieser E-Mail informiert Microsoft seine Nutzer über die neuen Nutzungsbedingungen. (Quelle: Screenshot)

Ja, in den meisten Fällen handelt es sich um eine echte Information von Microsoft, die sich tatsächlich auf neue Nutzungsbedingungen bezieht. Microsoft informiert aktuell alle Nutzer mit einem Microsoft-Konto über die geänderten Bedingungen für Microsoft-Dienste wie Skype, Outlook.com oder OneDrive. Die neuen Bedingungen werden ab 1. Mai 2018 wirksam, wenn der Microsoft-Nutzer diesen nicht widerspricht. Falls Sie dem neuen Servicevertrag von Microsoft nicht zustimmen, können Sie Microsoft-Produkte nicht mehr nutzen.

Update 20.03.2018 Die E-Mail von Microsoft wird auch in englischer Sprache mit dem Betreff „Updates to our terms of use“ von Microsoft <msa@communication.microsoft.com> versendet. Auch dabei handelt es sich um eine echte E-Mail von Microsoft.

Microsoft Mail zu Änderungen der Nutzungsbedingungen englisch
Diese E-Mail in englischer Sprache stammt tatsächlich von Microsoft. (Quelle: Screenshot)
Microsoft Logo

Betrug im Namen von Microsoft erkennen, verhindern, melden & beseitigen

Immer wenn Sie einen unaufgeforderten Anruf oder eine E-Mail von Microsoft bekommen ist große Vorsicht geboten. Cyberkriminelle nutzen gerne den Markennamen des Windows-Entwicklers, um ahnungslose Verbraucher in eine Falle zu […]

Sollten Sie Links in dieser E-Mail nutzen?

Diese echte Microsoft-Nachricht könnte schon morgen als Fälschung in Ihrem Postfach liegen. Deshalb raten wir grundsätzlich davon ab, Links in unaufgefordert zugesandten E-Mails zu verwenden, um sich bei einem Onlinedienst anzumelden. Die Links in der echten E-Mail von Microsoft führen auf die Microsoft-Webseite und zeigen lediglich den aktuellen Servicevertrag oder die Datenschutzbedingungen an. Eine Anmeldung mit den Zugangsdaten zum Microsoft-Konto ist nicht notwendig. Insofern können Sie die Links in der E-Mail nutzen, da keine Eingabe vertraulicher Informationen notwendig ist.



Sie sind bei einer E-Mail ebenfalls unsicher?

Dann senden Sie uns die E-Mail an kontakt@onlinewarnungen.de. Wir prüfen diese und geben Ihnen auf Wunsch eine Rückmeldung.

Übrigens: Diese Benachrichtigungen im Namen von Microsoft haben wir bereits als Fälschung identifiziert. Stutzig sollten Sie auch dann werden, wenn Microsoft Sie anruft. Wir berichten seit Monaten über die betrügerischen Anrufe im Namen von Microsoft.

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4 Kommentare zu Entwarnung Microsoft E-Mail: Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    aus Vorsicht habe ich bei nach Erhalt Ihrer e-mail bezügl. des neuen Service-Vertrages geschrieben, daß ich keine
    Leistungen von Microsoft in Anspruch nehme. Dieser o.a. Artikel hat mich beruhigt und daher möchte ich, wie bisher, Microsoft
    nutzen.

  2. Hallo zusammen,
    Ihr schreibt in eurem Beitrag,
    „Doch ganz oft handelt es sich auch um echte E-Mails, die von den Nutzern fälschlicherweise als Spam betrachtet werden.“

    Ja klar, jetzt ist mal wieder der Nutzer schuldig.
    Was kann denn der Nutzer dafür, wenn Outlook und GMX oder andere E-Mail Postfächer diese E-Mail als Spam einstuft und diese E-Mail in den Spam-Ordner ablegt, obwohl ich jahre zuvor den Absender als Vertrauenswürdig eingestellt hatte?

    MfG René Antoine

    • Hallo,
      wir sprechen hier nicht von den automatischen Einstufungen durch Programme oder E-Mail Provider.

      Uns erreichen immer wieder E-Mails von Verbrauchern, die auch hinter den echten E-Mails Spam vermuten. Und in diesem Fall sind tatsächlich die Nutzer „schuld“. Aber wir empfinden das nicht als schlimm. Denn lieber eine Nachricht als Spam eingestuft, als unbekümmert den Anhang einer verseuchten Mail geöffnet und eine Schadsoftware auf dem Rechner installiert.

      Viele Grüße aus der Redaktion

  3. Habe auch diese Mail bekommen. Wo bitte kann ich da zustimmen? Muss ich zustimmen? Ich soll da meine Kontoverbindung angeben? Muss ich das tun? Ich finde nirgens eine Rubrik „Zustimmen“! Ich das eine Finte? Bin sehr verunsichert!