Trickdiebstahl: Taschendiebe auf Weihnachtsmärkten

Langfingern das Leben schwer machen

Taschendiebe auf Weihnachtsmärkten unterwegs
(Quelle: pixabay.com/Clker-Free-Vector-Images)

Zur Adventszeit gehören Weihnachtsmärkte einfach dazu. Das haben auch Taschendiebe erkannt und nutzen die oft unübersichtlichen Situationen zwischen den Buden aus. Auf welche Aktionen Sie besonders achten sollten und wie Sie Ihre Wertgegenstände auch auf dem Weihnachtsmarkt schützen, lesen Sie hier.

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Ob der Bummel mit der Familie oder ein Punsch unter Arbeitskollegen – für viele gehört in der Weihnachtszeit ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt dazu. Auch Taschendiebe und Trickbetrüger haben dies erkannt und tummeln sich unter den Gästen auf den Weihnachtsmärkten. Die Menschenansammlungen und unübersichtlichen Gänge laden die Diebe geradezu ein.

Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden 2015 insgesamt knapp 170.000 Taschendiebstähle angezeigt. Der dabei entstandene Schaden beträgt über 50 Millionen Euro.

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Wie erkennen Sie gefährliche Situationen?

Die Diebe versuchen, Ihre Opfer auf den Märkten gezielt abzulenken. Die weiß auch Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes:

Taschendiebe suchen die Enge, da bieten sich die Gänge zwischen den Buden auf dem Weihnachtsmarkt geradezu an. Einer lenkt das Opfer ab. Der zweite stiehlt die Beute und gibt sie an einen Dritten weiter, der damit verschwindetAuszug aus der Webseite der Polizeilichen Kriminalprävention

Meist haben die Diebe einen typisch suchenden Blick drauf und meiden den direkten Blickkontakt zu den Opfern. Als Tricks werden verschiedene Maschen verwendet.

Beispiel 1: Der Drängel-Trick

In den engen Gassen auf dem Weihnachtsmarkt rücken die Diebe unangenehm dicht an Sie heran. Wenn Sie sich dann ärgerlich abwenden, sollten Sie nach wie vor Ihre Handtasche beziehungsweise die Wertgegenstände im Blick behalten. Denn genau in diesen Momenten schnappen die Täter zu.

Beispiel 2: Versehentlich schmutzig machen

Ganz gemein ist die Variante des „versehentlichen“ Kleckerns. Die Kleidung der Opfer wird gezielt mit Senf, Ketchup oder anderen Sachen beschmutzt. Mit der Reinigung wollen die Langfinger vom eigentlichen Diebstahl der Wertsachen ablenken. Sollte Sie also jemand bekleckern, bitten Sie ihn am besten darum, sich von Ihnen zu entfernen und übernehmen Sie die Reinigung der Sachen selber. Behalten Sie auch dabei Ihre Wertgegenstände im Blick.

Beispiel 3: Das Gespräch suchen

Auch dies ist eine Masche der Täter. Unter fadenscheinigen Gründen suchen diese das Gespräch mit Ihnen. Während des Gesprächs werden Sie so abgelenkt, dass eine weitere Person sich an Ihren Wertgegenständen zu schaffen macht. Lassen Sie sich nicht in fadenscheinige Gespräche verwickeln und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie sich gezielt gegen Taschendiebe schützen. Denn die richtigen Vorkehrungen schrecken die Langfinger ab. Außerdem erfahren Sie in diesem Artikel, wie sich nach einem Diebstahl am besten verhalten.

Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention

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Wurden Sie schon mal beklaut?

Wie ist Ihre Erfahrung auf Weihnachtsmärkten? Wurden Sie bereits Opfer von Dieben? Ihre Erfahrung interessiert uns und unsere Leser. In den Kommentaren unter diesem Beitrag können Sie auch gern anonym mitdiskutieren.


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Franziska Baum
Über Franziska Baum 249 Artikel
Franziska arbeitet bereits seit 2012 als Redakteurin. Sie hat als freie Autorin schon für größere Unternehmen wie Chip und netzwelt redaktionelle Texte, Anleitungen zu IT-Themen und News verfasst. Bei onlinewarnungen.de ist Sie vom ersten Tag dabei und schreibt überwiegend Tipps und Tricks, Ratgeber, Warnungen und kümmert sich um den Bürokram.

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