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Rückruf Antibabypille: Drei Präparate betroffen


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Aktuell gibt es laut verschiedenen Medienberichten einen Rückruf von Antibabypillen. Gleich drei Pharmaunternehmen sollen betroffen sein. Um welche Unternehmen es sich handeln soll und welche Antibabypille jeweils von dem Rückruf betroffen ist, erfahren Sie in unserem Artikel.

Verschiedene Onlinemedien wie APOTHEKE ADHOC berichten aktuell über den Rückruf der Antibabypillen Yvette, Tevanette und Damilla. Grund für diesen Rückruf sollen Verunreinigungen der Präparate sein. Die Desogestrel-haltigen Kontrazeptiva dienen der Verhütung einer ungewollten Schwangerschaft.

Welche Chargen sind betroffen?

Laut den Medienberichten sind folgende Artikelchargen betroffen:

  • Yvette Ratiopharm 75µg, Packungsgrößen 28, 84 und 168 Stück – alle Chargen
  • Tevanette Teva 75µg, Packungsgrößen 28, 84 und 168 Stück – alle Chargen

Etwas weniger Chargen sind dagegen wohl bei Diamilla betroffen:

  • Diamilla Puren 75µg, Packungsgrößen 28, 3×28, 6×28 – betroffene Chargen:
    • 3DX144C
    • 3DX163C
    • 4DX019A
    • 4DX080D
    • 4DX096A
    • 5DX071AB
    • 5DX073AB
    • 5DX138AA
    • 5DX138AAU
    • 6DX027AB
    • 6DX027AC

Das Problem bei Diamilla soll sein, dass die Haltbarkeit von 36 Monaten nicht gewährleistet werden kann.

Stellungnahme der Pharmaunternehmen?

Im Moment gibt es von allen drei Pharmaunternehmen noch keine öffentliche Stellungnahme zu dem Thema. Eine Anfrage der Redaktion bei den drei betroffenen Unternehmen läuft. Leider bisher ohne Antwort.

Zu vermuten ist, dass der Rückruf auf der Ebene des pharmazeutischen Großhandels läuft. Das heißt, dass der Verbraucher direkt nicht informiert wird.

Achtung:

Unterbrechen Sie Ihre Behandlung mit den entsprechenden Präparaten nicht. Im Zweifelsfall gehen Sie zu einer Apotheke und fragen, ob Ihre Packung von dem Rückruf betroffen ist.

Gegebenenfalls müssen Sie sich ein neues Rezept von Ihrem behandelnden Frauenarzt verschreiben lassen.

Da uns Ihre Gesundheit am Herzen liegt, wollten wir Sie über dieses Thema informieren, auch wenn wir noch keine Meldung der entsprechenden Unternehmen bekommen haben. Sobald es neue Informationen zu diesem Thema gibt, werden wir diesen Artikel aktualisieren.

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