GMX: Nachricht „E-Mail- Kündigung“ ist Phishing

Symbolbild Phishing
Symbolbild Phishing (Quelle: pixabay.com/PeteLinforth)

Aktuell sind GMX-Nutzer wieder in das Visier von Betrügern geraten. Sie erhalten eine Nachricht mit dem Betreff „E-Mail- Kündigung“ oder „Aktualisieren!“. Doch anders als gedacht stammt diese E-Mail nicht von der GMX-Kundenbetreuung. Was in dieser Nachricht steht und wohin Sie der Link führt, erfahren Sie auf Onlinewarnungen.de.

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GMX-Nutzer aufgepasst. Sie sind erneut zum Angriffsziel von Cyberkriminellen geworden. Doch keine Panik – solange Sie die betreffende E-Mail ignorieren, kann nichts passieren. Doch fangen wir am besten von vorne an.

GMX hat mit dieser Nachricht nichts zu tun. Das Unternehmen wird hier selber geschädigt, da der Name missbräuchlich verwendet wird.

Was hat es mit der E-Mail-Kündigung auf sich?

Aktuell landet bei vielen GMX-Nutzern eine E-Mail mit dem Betreff E-Mail- Kündigung – Ihre GMX-Adresse im Postfach. Als Absender steht zunächst nur www.gmx.de. Doch dahinter versteckt sich in unserer Version die Absender-Adresse office@maxsafari.com. Diese E-Mail-Adresse könnte von einem Nutzer stammen, der sich einen Virus eingefangen hat.

Im Text der E-Mail selber lesen Sie Folgendes:

Liebe IhreEMail@gmx.de,

Sie haben die Speichergrenze von Ihrer
Mailbox erreicht .

Sie möglicherweise nicht in der Lage,
neue Nachrichten senden oder empfangen

Bitte klicken Sie Ihre e-Mail unten ,
um Ihre Mailbox zu erneuern,

IhreEMail@gmx.de (Diese E-Mail ist verlinkt)

System Administrator.
GMX Mail Team

Aus unseren Erfahrungen wissen wir, dass neben dem Text auch der Absender und der Betreff variieren können. Haben Sie eine ähnliche E-Mail erhalten, dann leiten Sie diese an kontakt@onlinewarnungen.de weiter. Wir ergänzen und aktualisieren diesen Artikel dann mit den neuen Daten. Folgende E-Mail-Versionen sind uns bisher ebenfalls bekannt:

29.01.2017 Aktualisieren! von Gmx.

Wir raten Ihnen, den Link in der E-Mail nicht anzuklicken!

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Was passiert nach dem Klick auf den Link?

GMX: Nachricht "E-Mail- Kündigung" ist eine Phishing-Nachricht
(Screenshot)

Haben Sie den Link trotz allem angeklickt, landen Sie auf einer gefälschten Webseite. Diese sieht der GMX-Login-Seite zum Verwechseln ähnlich. Lediglich an der extrem langen URL, die mit „http://interception1.gmx.net.logininterceptionfrontend.interceptiontype.verifylogin.service.freemail.successurl.9d7cf1a3a4e074d283d39da9394e0dda.ozerkvinc.com.tr“ beginnt, welche erkennen Sie, dass etwas nicht stimmt.

Sollte Ihr Browser oder Ihre Antivirussoftware die Phishing-Seite nicht blockiert haben, ist die URL in der Adresszeile des Browsers meist der einzige Anhaltspunkt, dass es sich um eine betrügerische Webseite handelt.

Achtung!
Geben Sie auf dieser Webseite unter keinen Umständen Ihre Daten ein. Diese werden hier direkt an Kriminelle übermittelt.

Geben Sie auf dieser Seite Ihre Daten ein, gelangen Ihre GMX-Kontodaten direkt in die Hände von Verbrechern. Diese können Ihren GMX-Account übernehmen und beispielsweise E-Mails in Ihrem Namen versenden. Alle weiteren in Ihrem Account hinterlegten Daten fallen dann ebenfalls in die Hände der Kriminellen. Was die Betrüger anschließend mit Ihren Daten machen können, zeigt dieses Beispiel auf Onlinewarnungen.de, wo mit geklauten Daten ein Fakeshop eröffnet wurde.

In unseren Ratgeber erklären wir, wie Sie eine Phishing-E-Mail selber erkennen. Außerdem zeigen wir Ihnen, woran Sie gefälschte Webseiten erkennen.

Daten bereits auf der Phishing-Seite eingegeben – Was nun?

Haben Sie diesen Artikel zu spät gelesen und den Link angeklickt sowie die Daten eingegeben? Dann müssen Sie schnell reagieren. Versuchen Sie sich zunächst in Ihren GMX-Account einzuloggen und das Passwort zu ändern. Rufen Sie die GMX-Webseite dafür über die URL www.gmx.net manuell in Ihrem Browser auf. Anschließend sollten Sie auch alle Zahlungsdaten, so welche in Ihrem Account hinterlegt sind, überprüfen beziehungsweise die Karten sperren lassen. Erfahren Sie in unserem Phishingratgeber auf Seite 2, was Sie noch tun können.

Wie können Sie dem Phishing vorbeugen?

Generell empfiehlt es sich, dass Sie einen aktuellen Virenscanner auf Ihrem Computer haben. Wir stellen Ihnen die besten Virenscanner für Windows vor. Doch manchmal erkennen diese die neuesten Gefahren noch nicht. Deshalb sollten Sie auch Ihren Browser regelmäßig mit Updates versehen. Google Chrome beispielsweise weißt Sie, wie auch in diesem Fall, relativ schnell auf die Gefahren hin.

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Haben Sie diese Kündigungs-Mail erhalten?

Wie haben Sie reagiert? Ist Ihnen der Betrug aufgefallen? Lassen Sie uns und unsere Leser an Ihren Erfahrungen teilhaben. Nutzen Sie dafür die Kommentare und diesem Beitrag.

Auch Bankkunden geraten immer wieder in das Visier von Betrügern und werden mit Phishing-Mails auf nachgebaute Webseiten gelockt. Alle uns bekannten Phishing-Vorfälle finden Sie auf dieser Seite.


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Franziska Baum
Über Franziska Baum 279 Artikel
Franziska arbeitet bereits seit 2012 als Redakteurin. Sie hat als freie Autorin schon für größere Unternehmen wie Chip und netzwelt redaktionelle Texte, Anleitungen zu IT-Themen und News verfasst. Bei onlinewarnungen.de ist Sie vom ersten Tag dabei und schreibt überwiegend Tipps und Tricks, Ratgeber, Warnungen und kümmert sich um den Bürokram.

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