Postbank Phishing: Mehrfache Falscheingabe des Pin – Online Mitteilung (Update)

2017-07-27 Postbank Spam Phishing Mehrfache Falscheingabe des Passworts
(Quelle: Screenshot)

Wir warnen vor einer E-Mail im Namen der Postbank. Diese suggeriert, dass das Passwort für das Onlinebanking mehrfach falsch eingegeben und deshalb das Konto gesperrt wurde. Zudem gibt es Sicherheitshinweise. Doch es handelt sich bei der E-Mail um Spam.

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In regelmäßigen Abständen warnen wir vor gefälschten E-Mails im Namen der Postbank. Welche Spam-Mails in der Vergangenheit im Umlauf waren, sehen Sie in unserem Postbank-Übersichtsartikel und in unserer Postbank-Übersicht. In den meisten Fällen geht es um Phishing, also das Ausspähen Ihrer Zugangsdaten oder weiterer persönlicher Daten. Doch auch vor Bank-Trojanern und gefälschten Apps haben wir schon gewarnt. Diese räumen ganz unbemerkt das Konto des Postbankkunden ab.

Aktuell ist wieder eine sehr gut gefälschte Phishing-Nachricht im Corporate Design der Postbank im Umlauf. Wer die Nachricht nur flüchtig betrachtet könnte meinen, dass diese wirklich von der Postbank stammt. Doch Vorsicht. Ein Klick auf den Link und die anschließende Dateneingabe haben weitreichende Folgen. Deshalb unsere Warnung:

Klicken Sie den Link in der E-Mail nicht an.

Verpassen Sie keine Warnung.
Hier können Sie uns folgen:
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Nachfolgend erfahren Sie, anhand welcher Kriterien Sie die Fälschung erkennen und welche Gefahr von der Phishing-Mail ausgeht:

  • Die E-Mail enthält keine persönliche Anrede. Bei einem so wichtigen Thema würde die Postbank Sie mit Ihrem Namen ansprechen und unter Umständen auch die betroffene Kontonummer mitteilen.
  • Die E-Mail-Adresse des Absenders passt nicht zur Postbank. In unserem Fall lautete diese beispielsweise admin@nocostpayouts.com. 
  • Die Postbank fordert Sie per E-Mail nicht zum Abgleich Ihrer Daten auf.
  • Die URL hinter dem Link „Hier“ führt nicht auf die Webseite der Postbank, sondern auf eine beliebige Webseite.
  • Auf der gefälschten Webseite werden nicht nur Ihre Zugangsdaten zum Onlinebanking der Postbank erspäht. Vielmehr werden zahlreiche weitere persönliche Daten abgefragt wie Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Handynummer und Familienstand.
  • Auch die EC-Kartennummer und der Telefon PIN werden abgefragt.
  • Die Daten können für weitere Straftaten genutzt werden.
  • Aktuell wird die russische URL der gefälschten Webseite und die gefälschte E-Mail noch nicht als Spam oder Phishing erkannt.

So sieht die gefälschte Benachrichtigung im Namen der Postbank aus

Wir weisen darauf hin, dass die Postbank weder der Versender der E-Mail ist, noch der Link in der E-Mail zur Postbank führt. Vielmehr gelangen Sie nach einem Klick auf den Link zum Datenabgleich auf die Webseite von Kriminellen, die die Postbank-Seite gefälscht haben. Dort eingegebene Daten werden direkt an Kriminelle übermittelt. 


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Falls Sie die Nachricht mit anderen Daten bekommen haben, leiten Sie uns diese bitte an kontakt@onlinewarnungen.de weiter. Wir aktualisieren dann diese Warnung. Folgende Daten sind uns bisher bekannt:

Absender:

  • Postbank <admin@nocostpayouts.com>
  • Postbank <admin@optinriches.com>
  • Postbank <admin@btsystems.net>
  • Postbank <admin@hoonvad.com>

Betreff:

  • Mehrfache Falscheingabe des Passworts
  • Mehrfache Falscheingabe des Pin – Online Mitteilung
  • Wiederholte Fehleingabe des Passworts

Im Text der E-Mail lesen Sie folgendes:

Sehr geehrter Kunde,

ihre Postbank ID wurde durch mehrfache Falscheingabe des PINs aus sorgfaltspflichtigen Gründen temporär gesperrt. Die Limitierung kann nur durch einen Datenabgleich Ihrer Daten oder einem unterschriebenen Brief an die Postbank aufgehoben werden.

Link zum Datenabgleich: Hier

Weitere Infos finden Sie auf unsere Internetseite oder bei ihrem persönlichen Kundenberater.

Hinweise

Aktualisieren Sie in regelmäßigen Abständen Ihren Browser
Nutzen Sie ein aktuelles Antiviren Programm
Adblocker und Firewall
Klicken Sie nicht auf Links von fremden Absendern
Geben Sie ihr Passwort nicht an Dritte weiter

Update 28.07.2017

Sehr geehrter Kunde,

ihre Online Zugriff wurde durch mehrfache Fehleingabe des Passworts vorsorglich eingeschränkt. Die Sperrung kann nur durch einen Datenabgleich Ihrer Daten oder einem unterschriebenen Brief und oder Fax an die Postbank aufgehoben werden.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite oder bei ihrer örtlichen Filiale.

Zum Online Datenabgleich: Link

.
Ihre Postbank

Update 08.09.2017
2017-09-08 Postbank Spam Mehrfache Falscheingabe des Pin - Online Mitteilung
(Quelle: Screenshot)

Sehr geehrte/r Max Mustermann,

hiermit informieren wir Sie, dass es am 08.09.2017 um 19:00:17 zum wiederholten Male zur Falscheingabe des Passworts gekommen ist. Wir sind verpflichtet bei mehrfacher Fehleingabe Ihre Anmeldedaten zu sperren.

Die Sperre kann nur durch ein Fax/Brief* mit Unterschrift an die Postbank oder durch eine Online Legitimierung Ihrer persönlichen Daten aufgehoben werden.

*Bei der Freischaltung durch ein/en Fax/Brief können Bearbeitungsgebühren in Höhe von bis zu 9,39 Euro anfallen.

Online Legitimierung

Falls Sie widererwartend keine Reaktion zeigen, wird Ihr Zugang nach einer 14 tägigen Frist automatisch unwiderruflich gelöscht.

Sollten Sie Ihr/en Passwort/Pin vergessen haben setzen Sie sich bitte gesondert mit uns in Kontakt. Nutzen Sie hierzu Ihre persönliche Bearbeitungsnummer, um den Mitarbeiter über die Umstände direkt in Kenntnis zu setzen.

Ihre persönliche Nachrichtennummer lautet:
677G2JM

Herzliche Grüße
Ihre Postbank Online-Redaktion

Update 1.09.2017 Die nachfolgende E-Mail wird mit einer beliebigen Absenderadresse und dem Betreff „Mehrfache Falscheingabe des PIN – Handlungsbedarf“ versendet.

2017-09-13 Postbank Spam-Mail Falscheingabe PIN
(Quelle: Screenshot)
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Wie schützen Sie sich vor Angriffen von Betrügern auf das Onlinebanking? Sie können einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, damit Kriminelle bei Ihnen keine Chance haben. Mit unseren Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene […]

Haben Sie Ihre Daten eingegeben?

Falls Sie auf den Betrug hereingefallen sind, müssen Sie schnell handeln. Die Betrüger haben Zugriff auf Ihr Konto und werden diesen wohl auch nutzen. Setzen Sie sich unverzüglich mit der Postbank Sicherheitshotline in Verbindung. Sie erreichen die Postbank rund um die Uhr und bundesweit zum Nulltarif unter 0800 1008906. Aus dem Ausland wählen Sie +49 228 5500 5500.

Was Sie außerdem unbedingt tun müssen, um Ihre Daten vor weiterem Verlust zu schützen, lesen Sie in unserem Phishing-Ratgeber auf Seite 2.


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Postbank Phishing melden

Wir bearbeiten tägliche Hunderte E-Mails und wissen, dass sich Phishing-Nachrichten sehr häufig ändern. Deshalb bitten wir alle Internetnutzer um Zusendung zweifelhafter E-Mails an kontakt@onlinewarnungen.de. Wir prüfen die Nachrichten und warnen sehr schnell andere Nutzer vor der Gefahr.

Nützliche Links zu diesem Thema

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Mike Belschner
Über Mike Belschner 575 Artikel
Mike ist seit 1992 erfolgreicher Unternehmer und verfasst seit einigen Jahren redaktionelle Texte, News und Anleitungen zu IT-Themen. Spezialisiert hat er sich auf den Bereich Sicherheit und Betrug im Internet. Seit Oktober 2016 ist er Chefredakteur bei Onlinewarnungen.de.

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