Warnung vor Scheckbetrug: Dubiose Ankäufer stellen falsche Schecks aus und erbeuten Bargeld

Symbolbild Scheckbetrug
Symbolbild Scheckbetrug

Zwar sind Schecks als Zahlungsweg schon etwas aus der Mode geraten, dennoch tauchen sie hin und wieder bei Privatankäufen auf. Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor gefälschten Schecks, die zu Betrugszwecken vor allem bei Käufen auf Onlineplattformen eingesetzt werden.

Werbung:

Dass Betrüger gerne Verwirrung stiften und somit ein Schlupfloch für ihre hinterhältigen Tätigkeiten finden, ist bekannt. Bei der aktuellen Warnung, die die Polizei Lippe ausgesprochen hat, versuchen Betrüger nicht nur Ware, sondern auch bares Geld zu erbeuten.

Dabei ist die Masche nicht neu. Die Polizei warnt aber aus aktuellem Anlass. Denn es haben sich bereits mehrere Opfer bei der Polizei gemeldet. Die Masche, vor der die Polizei warnt, läuft folgendermaßen ab: Privatverkäufer werden von einem Interessenten aus dem Ausland kontaktiert. Dieser kündigt die Zahlung per Scheck an. Statt des vereinbarten Betrages wird allerdings eine höhere Summe auf dem Scheck notiert. Den Differenzbetrag soll der Verkäufer dann an den Abholungsservice oder einer anderen Person in bar aushändigen.

Verpassen Sie keine Warnung.
Hier können Sie uns folgen:
E-Mail Icon Newsletter RSS Icon facebook-button-rund Twitter Icon

Echtheit der Schecks muss erst überprüft werden

Der Haken daran ist, dass das Geld zwar auf dem Empfängerkonto gutgeschrieben wird, allerdings nur unter Vorbehalt. Das liegt daran, dass Banken eingereichte Schecks prüfen. Die Prüfung kann allerdings mehrere Wochen dauern. Wird also ein gefälschter Scheck ausgestellt und eingelöst, hat die Person sozusagen nicht existierendes Geld auf dem Konto, was nach der Scheckprüfung von der Bank wieder eingefordert wird. Das geschieht häufig erst dann, wenn das Opfer über das vermeintliche Geld verfügt hat und beispielsweise dem Abholservice der Betrüger in bar bereits Geld ausgehändigt hat. Die Betrüger tricksen ihre Opfer mit der Masche geschickt aus.

Neu sind uns diese Methoden nicht. Denn wir haben bereits über einen Vorfall berichtet, der ebenfalls mit eBay Kleinanzeigen im Zusammenhang steht.

Symbolbild Betrug, Geldklau, Hinterlist

Scheckbetrug: Polizei warnt vor Kleinanzeigenbetrug mit gefälschten Schecks

Wer auf eBay (Kleinanzeigen) inseriert, muss auf der Hut vor Betrügern sein. Diese Erfahrung machte auch eine Frau aus Donzdorf. Zum Glück erkannte Sie rechtzeitig den gefälschten Scheck. Jetzt warnt […]

So schützen Sie sich vor gefälschten Schecks

Der beste Schutz vor gefälschten Schecks ist, sich auf keine Zahlungen per Scheck einzulassen. Falls Sie das aber doch gerne machen möchten, sollten Sie einfach darauf achten, dass keine zu hohen Beträge bezahlt werden, die Sie dann in bar vorstrecken sollen, weil die Bank die Scheckprüfung noch nicht abgeschlossen hat. Warten Sie die Prüfung des Schecks ab und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Weiter sollten Sie vor allem bei Scheckbezahlungen aus dem Ausland hellhörig werden. In jedem Fall sollten Sie derartige Vorfälle der Polizei melden.


Werbung


Welche Meinung haben Sie zu Scheckzahlungen?

Diskutieren Sie Ihre Meinungen und Erfahrungen zum Thema mit unseren Lesern. Hinterlassen Sie dazu einfach einen Kommentar unterhalb des Artikels.

Nützliche Links zu diesem Thema

Weitere interessante Meldungen der letzten Stunden

Symbolbild: Unbekannte Werbeanrufe - Wer ruft an?

Polizei warnt vor Gewinnspielabzocke am Telefon mit Zeitschriftenabo

Die Polizei warnt vor einer Abzocke am Telefon. Per Werbeanruf wird Verbrauchern ein Gewinn wie Reisegutscheine und Bargeld versprochen. Als Gegenleistung soll der Angerufene ein Zeitungsabonnement abschließen. Lesen Sie selbst, […]

Fakeshop

Warnung vor Onlineshops: Hier dürfen Sie nicht einkaufen (Fakeshop Liste)

Das Geld ist weg und die Ware kommt nicht oder es kommt nur minderwertige Ware. Diese Erfahrung machen einige Verbraucher in Deutschland beim Onlineshopping. Betrüger eröffnen Onlineshops, die es nur […]

2017-07-24 Amazon Spam Verifizierung Ihres Amazon-Kontos

Amazon-Phishing: Gefälschte E-Mails im Namen des Versandhändlers (Update)

Massenhafter Versand gefälschter Amazon-Mails. Derzeit wird mit dem Betreff „Legitimierung“, „Nachricht von Ihrem Amazon Kundenservice“ und „Benachrichtigung vom Sicherheitsdienst“ die Sicherheit des Amazon-Kontos thematisiert, um die Kunden des Versandhändlers in […]

Amazon Spam Phishing Ihr Konto wurde eingeschränkt

Amazon Phishing Mail: Ihre Amazon.de Bestellung wurde storniert!

Angeblich hätten Dritte Zugang zu Ihrem Amazon-Konto, weshalb eine Bestellung storniert wird. Mit dieser Geschichte beginnt eine vermeintliche E-Mail von der Amazon.de Kundenberatung. Natürlich wurde Ihr Kundenkonto eingeschränkt und Sie sollen sich […]

Fragezeichen

beelara.de: Wie seriös ist der Onlineshop? Ihre Erfahrungen

Im Onlineshop beelara.de erhalten Sie Kühlschränke, E-Bikes, Klangboxen, Kopfhörer und Wohnzimmer sowie Gartenmöbel, Smartphones und Tablet-PCs. Doch ist der Webshop auch so seriös, dass Sie bedenkenlos darauf losshoppen können? Einige Leser haben […]

Tasse Kaffee SpendeSpendieren Sie eine Tasse Tee oder Kaffee?

Empfinden Sie unsere Arbeit als wertvoll und hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Möchten Sie uns unterstützen? Dann spendieren Sie dem Redakteur einen Kaffee oder Tee. Ihre Wertschätzung motiviert uns und erhält Onlinewarnungen.de als unabhängiges Verbraucherportal. PayPal spenden | Überweisung | Weitere Möglichkeiten


Werbung

Elea Bockelmann
Über Elea Bockelmann 74 Artikel
Elea ist seit Januar 2017 Teil von onlinewarnungen.de . Nach dem Abitur hat sie ein Rundfunkvolontariat als Redakteurin und Moderatorin gemacht. Seit März 2016 ist sie freiberufliche Texterin und unterstützt zahlreiche Kunden mit Artikeln von A wie Affiliate Marketing bis Z wie Zwangsneurosen. Sie will dazu beitragen, das Netz sicherer zu machen und informiert Sie mit Artikeln über Betrugsmaschen.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.




*

Hinterlasse jetzt einen Kommentar