Warnung vor Scheckbetrug: Dubiose Ankäufer stellen falsche Schecks aus und erbeuten Bargeld

Symbolbild Scheckbetrug
Symbolbild Scheckbetrug

Zwar sind Schecks als Zahlungsweg schon etwas aus der Mode geraten, dennoch tauchen sie hin und wieder bei Privatankäufen auf. Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor gefälschten Schecks, die zu Betrugszwecken vor allem bei Käufen auf Onlineplattformen eingesetzt werden.

Dass Betrüger gerne Verwirrung stiften und somit ein Schlupfloch für ihre hinterhältigen Tätigkeiten finden, ist bekannt. Bei der aktuellen Warnung, die die Polizei Lippe ausgesprochen hat, versuchen Betrüger nicht nur Ware, sondern auch bares Geld zu erbeuten.

Dabei ist die Masche nicht neu. Die Polizei warnt aber aus aktuellem Anlass. Denn es haben sich bereits mehrere Opfer bei der Polizei gemeldet. Die Masche, vor der die Polizei warnt, läuft folgendermaßen ab: Privatverkäufer werden von einem Interessenten aus dem Ausland kontaktiert. Dieser kündigt die Zahlung per Scheck an. Statt des vereinbarten Betrages wird allerdings eine höhere Summe auf dem Scheck notiert. Den Differenzbetrag soll der Verkäufer dann an den Abholungsservice oder einer anderen Person in bar aushändigen.

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Echtheit der Schecks muss erst überprüft werden

Der Haken daran ist, dass das Geld zwar auf dem Empfängerkonto gutgeschrieben wird, allerdings nur unter Vorbehalt. Das liegt daran, dass Banken eingereichte Schecks prüfen. Die Prüfung kann allerdings mehrere Wochen dauern. Wird also ein gefälschter Scheck ausgestellt und eingelöst, hat die Person sozusagen nicht existierendes Geld auf dem Konto, was nach der Scheckprüfung von der Bank wieder eingefordert wird. Das geschieht häufig erst dann, wenn das Opfer über das vermeintliche Geld verfügt hat und beispielsweise dem Abholservice der Betrüger in bar bereits Geld ausgehändigt hat. Die Betrüger tricksen ihre Opfer mit der Masche geschickt aus.

Neu sind uns diese Methoden nicht. Denn wir haben bereits über einen Vorfall berichtet, der ebenfalls mit eBay Kleinanzeigen im Zusammenhang steht.

Symbolbild Betrug, Geldklau, Hinterlist

Scheckbetrug: Polizei warnt vor Kleinanzeigenbetrug mit gefälschten Schecks

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So schützen Sie sich vor gefälschten Schecks

Der beste Schutz vor gefälschten Schecks ist, sich auf keine Zahlungen per Scheck einzulassen. Falls Sie das aber doch gerne machen möchten, sollten Sie einfach darauf achten, dass keine zu hohen Beträge bezahlt werden, die Sie dann in bar vorstrecken sollen, weil die Bank die Scheckprüfung noch nicht abgeschlossen hat. Warten Sie die Prüfung des Schecks ab und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Weiter sollten Sie vor allem bei Scheckbezahlungen aus dem Ausland hellhörig werden. In jedem Fall sollten Sie derartige Vorfälle der Polizei melden.



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