Böser Spuk: Tedi ruft bundesweit Spinnen zurück


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Rückruf Spinnen Tedi
(Quelle: Mitteilung Tedi)

Halloween ist nicht mehr weit. Trotzdem muss der Sonderpostenmarkt Tedi seine künstlichen Spinnen zurückrufen. Jeweils vier schwarze Krabbeltiere wurden auf einem Blister zum Preis von 1,50 Euro verkauft. Jetzt stellte sich heraus, dass die Tiere gesundheitsgefährdend sind. Wir erklären, was mit den Tieren nicht stimmt.

Können künstliche Spinnen giftig sein? Diese Frage ist mit ja zu beantworten. Der deutsche Discounter Tedi hat in Vorbereitung auf Happy Halloween die Gliederfüßler aus Kunststoff verkauft. Offensichtlich ist das Unternehmen erst nach dem Verkauf auf die Idee gekommen, die Tiere auf ihre Giftigkeit hin zu testen. Nun haben Produkttests erhöhte Werte des verbotenen Weichmachers Phthalaten und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) ans Licht gebracht. Diese werden laut Tedi als gesundheitsgefährdend und krebserzeugend eingestuft.

Deshalb ruft Tedi die künstlichen Spinnen im 4er Pack mit der Artikelnummer 68740003081000000150 zurück. Verkauft wurden die Krabbeltiere im Zeitraum vom 15.07.2016 bis 07.10.2016. Wer die Kunststofftiere zurück in die Tedi-Filiale bringt, bekommt den Kaufpreis in Höhe von 1,50 € erstattet oder kann sich in diesem Wert andere Ware aussuchen.

Für Fragen steht der Discounter seinen Kunden unter der Telefonnummer 0231/55577 1010 oder per E-Mail unter info@tedi.com zur Verfügung.

Was sind Phthalate?

Bei Phthalaten handelt es sich um einen Überbegriff für Weichmacher. Die am häufigsten eingesetzten Phthalate sind:

  • DIDP (Di-isodecyl-phthalat)
  • DINP (Di-isononyl-phthalat)
  • DEHP (Di(2-ethylhexyl)phthalat)
  • DBP (Dibutylphthalat)
  • BBP (Benzylbutylphthalat)

Eingesetzt werden die Weichmacher, um den normalerweise spröden PVC-Kunststoff elastisch zu machen. Einige Phthalate werden durch die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) als fortpflanzungsgefährdend eingestuft. So gibt es beispielsweise laut der EU-Komission für DEHP, DBP und BBP ein Anwendungsverbot für Babyartikel und Kinderspielzeug.

Auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) werden zum Weichmachen von Kunststoff und Gummi verwendet.

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Quellen

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