Eier-Skandal: Erneut mit Fipronil belastete Eier in Deutschland bei Aldi, Lidl und Penny- Update

Symbolbild Eier
(Quelle: pixabay.com/Alexas_Fotos)

Mit Fipronil belastete Eier sind erneut in Deutschland in Umlauf gelangt. Bereits im Jahr 2017 gab es einen großen Eier-Skandal, bei dem Massen von Eiern aus dem Handel zurückgerufen wurden. Erfahren Sie, welche Eier Sie nicht mehr essen sollten.

Bereits im vergangenen Jahr haben wir über den Eier-Skandal berichtet. Auch damals gelangten mit Fipronil verseuchte Eier in den deutschen Handel. Sogar Feinkostsalate mussten zurückgerufen werden, weil diese mit den belasteten Eiern hergestellt wurden.

Das Insektizid kann beim Verzehr Ihre Gesundheit gefährden. Vor allem Kinder sind davon betroffen, weil sie die enthaltenen Mengen des Insektizids Fipronil nicht verarbeiten können. Im Jahr 2017 wurde bekannt, dass das Insektizid Fipronil illegal in Legehennenbetrieben zur Parasitenbekämpfung angewendet worden war.

Auch im aktuellen Fall werden Eier zurückgerufen. Diese sind über eine Packstelle im Landkreis Vechta aus Bio-Legehennenbetrieben in den Niederlanden nach Deutschland gekommen. Die festgestellten Gehalte liegen bei 0,014; 0,019 und 0,007 mg/kg Fipronil. Zulässig sind maximal 0,005mg/kg.

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Update 13.06.2018 ALDI, LIDL und Penny betroffen

Auf seinem Twitter-Account hat das Niedersächsisches Landwirtschaftsministerium heute getwittert, dass es die mit Fipronil belasteten Eier aus dem Kreis Vechta bis in die Zentrallager von Aldi, Lidl und Penny geschafft haben. Laut dem Ministerium besteht allerdings derzeit keine Gesundheitsgefahr. Das Lieferung in die Zentrallager der Discounter ging bisher aus keiner Pressemitteilung hervor.

Welche Eier sind belastet?

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) gibt in einer Mitteilung des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums weiter, dass vom 17. Mai bis 4. Juni 2018 insgesamt 97.200 Eier aus den Niederlanden an eine Packstelle im niedersächsischen Landkreis Vechta geliefert wurden. Davon sind 73.545 Eier in den Verkauf gelangt. Betroffen sind die Bundesländer:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Schleswig-Holstein

Aufdruck beachten

Mittlerweile ist auch bekannt, welches der betroffene Printcode ist. Sollten Ihre Eier den Code 0 NL 4031002 aufgedruckt haben, sollten Sie die Eier nicht mehr verzehren, sondern in die Verkaufsstelle zurückbringen.

Update 17.06.2018 Neuer Printcode betroffen

Mit Fipronil belastete Eier sind nach Nordrhein-Westfalen gelangt. Betroffen sind circa 75.000 Eier mit dem Stempelaufdruck 1-NL-4050502. Die Eier wurden von Nordrhein-Westfalen aus über unterschiedliche Handelsketten sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Saarland vermarktet.

Betroffene Printcodes

  • 0-NL-4031002
  • 1-NL-4050502

Im Jahr 2017 gab es eine hilfreiche App, die Ihnen half den Überblick über die verseuchten Eier zu behalten. Aktuell (12.06.2018) enthält diese App die derzeitigen Printcodes nicht. Denn der aktuelle Code wurde noch nicht in die App eingearbeitet.

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