Lähmung möglich: Fischhandel OZEAN warnt vor Verzehr diverser Trockenfische (Video)


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Die Ozean Fischgroßhandel GmbH warnt vor dem Verzehr diverser von ihr gehandelter Trockenfische. Eine mögliche lebensbedrohliche Fischvergiftung (Botulismus) kann nicht ausgeschlossen werden. Sie sollten die betroffenen Sorten nicht mehr essen.

Immer wieder werden Lebensmittel zurückgerufen, weil etwas mit der Qualität nicht stimmt. Dabei spielt es keine Rolle, ob nur ein falsches Etikett aufgedruckt wurde oder Fremdkörper, beziehungsweise Bakterien die Nahrung gekommen sind.

Bei der Produktion von Lebensmitteln kommt es vor, dass diese während des Herstellungsprozesses durch Fremdkörper verunreinigt werden. Diese können dann beim Verzehr durch Verbraucher eine Gesundheitsgefahr hervorrufen. Erst kürzlich mussten wir über mögliche Fremdkörper in Hackfleisch bei Aldi berichten. Aber auch eine zu hohe Menge eines bestimmten Inhaltsstoffes kann zur Gefahr für den Verbraucher werden. Wie uns das Beispiel mit dem Higher Living Grüntee der dennree GmbH beweist. Unsere letzten Rückrufe betrafen die Aldi Nord Aktionsware TRADER JOE´S Röstzwiebelnzwei Käsesorten der Marke PETITE FLEUR von T`DISCHHOF, die Schinken Bockwurst der Marke Gut&Günstig und die bei Netto verkauften Hofmaier Cabanossi sowie die Apfelschorle Fruchtinsel.

Aktuell gibt es eine Information der Ozean Fischgroßhandel GmbH, welche mehrere Trockenfische handelt. Gewarnt wird vor dem Verzehr diverser Trockenfische. Diese enthalten Giftstoffe, die beim Menschen eine lebensbedrohliche Vergiftung auslösen können. Bereits wenige Stunden nach dem Essen kann es zu beginnenden Lähmungen kommen. Ebenso gehören verschwommenes Sehen, Sehen von Doppelbildern, Lichtscheue, Schluckstörungen und ein trockener Mund zu den Anzeichen der Vergiftung. Die Lähmungen können später auch die Atem- und Herzmuskulatur erreichen. Frühsymptome können Kopfschmerzen, Durchfälle und Erbrechen sein.

Haben Sie die betroffenen Fischsorten gegessen und zeigen Sie innerhalb von 36 Stunden nach dem Verzehr diese Symptome, sollten Sie sich sofort in ärztliche Behandlung begeben. Weisen Sie die Ärzte auf diesen Rückruf hin. Eine frühe Diagnose und Behandlung kann Ihr Leben retten.


Welche Sorten Fisch sind betroffen?

Bei der Warnung handelt es sich um folgende Fischsorten. Die Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) und die LOT-Nummer stehen in Klammern dahinter.

  • Plötze (rutilus rutilus) unausgenommen; getrocknet und gesalzen (MHD12.11.2019; LOT180219)
  • Plötze(rutilus rutilus) ausgenommen; getrocknet und gesalzen (MHD05.03.2020; LOT180319)
  • Karauschen (Carssius Gibelio) getrocknet und gesalzen (MHD27.05.2020; LOT170519)
  • Flussbarsch (Perca Fluvictilis) getrocknet und gesalzen (MHD27.05.2020; LOT170519)
  • Forelle (Oncorhynchus Mykiss) getrocknet und gesalzen (MHD09.03.2020; LOT140619)
  • Hecht (Esox lucius) getrocknet und gesalzen (MHD11.07.2020; LOT18.03.19)

Anlass der Warnung ist die Erkrankung einer Person aus dem Landkreis Lippe. Das Gift (Botulismus) wurde in dem Blut nachgewiesen. Auch in dem Fisch wurde der Erreger nachgewiesen. Da nicht ganz klar ist, welchen Fisch der Patient gegessen hat, wird vorsorglich vor allen Fischsorten gewarnt. Die betreffenden Geschäfte wurden informiert.

Die Ware wurde vor allem, aber nicht ausschließlich, in russischen Einkaufsmärkten angeboten.

Was sollen Sie mit dem Fisch machen?

In der Warnung ist von keiner Rückgabe die Rede. Am Ende können Sie nur probieren, ob der Einkaufsmarkt, wo Sie den Fisch erworben haben, diesen auch wieder zurücknimmt. Auch eine telefonische Erreichbarkeit bei Fragen von Verbrauchern wurde nicht angegeben.

Ebenso fehlt ein Bild der Ware für die leichtere Erkennung.

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