Verletzungs- und Brandgefahr: HP ruft Tausende Notebook-Akkus zurück

Vorsicht, Verletzungsgefahr!


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Verletzungs- und Brandgefahr: HP ruft Tausende Notebook-Akkus zurück
Symbolbild defekter, leerer Akku, Batterie (Quelle: pixabay.com/OpenClipart-Vectors)

Elektronikhersteller haben immer wieder mit fehlerhaften Akkus zu kämpfen, zuletzt war das Samsung Galaxy Note 7 in die Schlagzeilen geraten, da es drohte Feuer zu fangen. Jetzt hat es den Computerhersteller HP erwischt. Über 100.000 Notebook-Akkus drohen zu überhitzen und müssen ausgetauscht werden. Welche Geräte betroffen sind und wie Sie Ihren HP-Rechner prüfen können, fassen wir hier zusammen.

Wie der Hersteller Hewlett Packard mitteilt, müssen erneut diverse verbaute Notebook-Akkus ausgetauscht werden. Betroffen sind verschiedene Modelle, die zwischen 2013 und 2016 verkauft wurden. Die Akkus laufen heiß, was zu einer großen Brandverletzungsgefahr führt. Schlimmstenfalls könnte sogar das gesamte Gerät Feuer fangen. Auch das Samsung Galaxy Note 7 war mit einem fehlerhaften Akku in den Schlagzeilen.

Wichtig ist für Sie, dass Sie in jedem Fall prüfen, ob Ihr Gerät betroffen ist, da eine akute Gefahr besteht. Sie sollten daher betroffene Akkus umgehend aus dem Notebook entfernen und das Gerät per Netzteil mit Strom versorgen.

Welche HP Modelle sind von der Brandgefahr betroffen?

Die Rückrufaktion bezieht sich auf folgende Modelle, die in den Jahren 2013 bis 2016 verkauft wurden:

HP, Compaq, HP ProBook, HP ENVY, Compaq Presario, HP Pavilion

Der Computerhersteller HP weist außerdem ausdrücklich daraufhin, dass auch einzelne Akkus betroffen sind, die beispielsweise als Ersatzteil an Kunden verkauft wurden.

Es seien allerdings nicht alle Akkus der genannten Modelle zwangsläufig betroffen. Daher sei eine umgehende Prüfung äußert wichtig, um die Sicherheit der Kunden zu garantieren.

 

Achtung: Akkus der Rückrufaktion 2016 erneut prüfen lassen!

Bereits im Juni 2016 rief HP rund 41.000 Notebook-Akkus zurück. Sollte Ihr Akku damals als „nicht betroffen“ eingestuft worden sein, müssen Sie diesen erneut prüfen lassen. Es ist möglich, dass auch bei vorher als unbedenklich eingestuften Modellen Brand- und Verletzungsgefahr besteht. Wenn Sie jedoch bereits einen Ersatzakku erhalten haben, brauchen Sie sich um die erneute Rückrufaktion nicht zu sorgen.

Ist Ihr HP Akku betroffen? – So überprüfen Sie es

HP bietet auf der Firmenwebseite zwei Möglichkeiten zur Prüfung an. Sie können Ihre gerätespezifischen Daten manuell eingeben. Dafür benötigen Sie den Notebook-Produktnamen, die Seriennummer und die Akku-Barcodenummer. Auf der Seite zu dem Rückruf erklärt HP, wo Sie die verschiedenen Nummern finden.

Alternativ laden Sie sich das bereitgestellte Programm herunter, das Ihren Rechner innerhalb weniger Sekunden prüft. Damit das Programm funktioniert, müssen die Komponenten .net 4.5 framework und HP CASL Framework (EXE, (8 MB)) installiert sein.

Quelle: HP Deutschland GmbH

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Sind Sie vom Rückruf betroffen?

Mussten Sie Ihren HP-Akku zurückgeben? Und hat der Umtausch reibungslos funktioniert. Berichten Sie von Ihren Erfahrungen in den Kommentaren unter diesem Beitrag. So können sich andere Leser ein Bild von der Umtauschaktion machen.

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