WhatsApp Sicherheit: 9 Tipps für einen sicheren Messenger


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WhatsApp ist auf fast jedem Smartphone installiert und gehört ohne jeden Zweifel zu den beliebtesten Apps der Deutschen. Allerdings gibt es auch immer wieder Bedenken in Bezug auf die Gefahren und die Sicherheit. Von ausspionierten Nutzern ist die Rede. Wir geben einige Tipps, wie Sie den Messenger sicher nutzen können.

Dank sozialer Netzwerke und Messenger bleiben Sie mit Freunden und der Familie grenzenlos in Kontakt. WhatsApp ermöglicht die Kommunikation über Ländergrenzen hinweg und ist deutlich mehr als eine SMS-Alternative. Schließlich versenden Sie mit dem Messenger auch Bilder, Sprachnachrichten, ganze Kontakte und sogar Ihren eigenen Standort. Bei Bedarf können Sie den Standort der eigenen Kinder oder von Freunden live auf einer Karte verfolgen.

In der Vergangenheit haben sich immer wieder Datenschützer zu Wort gemeldet und die Sicherheit von WhatsApp kritisiert. Gefahren gab es vor allem in anfänglichen Versionen des Chatprogrammes. Doch das mittlerweile zu Facebook gehörende Unternehmen hat gehörig nachgebessert und den Messenger deutlich sicherer gemacht. Das hat allerdings im Vergleich zu früheren Versionen den Nachteil, dass es deutlich mehr Einstellungen gibt. Als Nutzer von WhatsApp sollten Sie sich vor allem über die Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre und den Sicherheits-Settings Gedanken machen. Eine Überprüfung erscheint sinnvoll, da nicht alle Optionen vorteilhaft für den Nutzer voreingestellt sind. Sehen Sie sich gleich unsere WhatsApp-Anleitungen an.

Grundsätze für die sichere Nutzung von WhatsApp

Eigentlich sollte jedem klar sein und doch werden einige Fehler von WhatsApp-Nutzern immer wieder begangen. Der wichtigste Grundsatz lautet: Versenden Sie keine vertraulichen Informationen über WhatsApp. Diese haben im Messenger nichts zu suchen. Doch was ist damit gemeint? Auf keinen Fall sollten Sie Zugangsdaten für Ihr Onlinebanking oder andere Onlinedienste per WhatsApp oder andere Messenger versenden. Auch die Daten Ihrer Kreditkarte oder andere Bankdaten haben in WhatsApp nichts verloren. Müssen Sie diese doch übermitteln, weil Ihr Partner diese beispielsweise unbedingt benötigt, dann rufen Sie lieber an.

Zudem ist es wichtig, dass Sie immer die aktuellste Version verwenden und keine WhatsApp-Clients von Drittanbietern nutzen. Es könnte sonst recht schnell passieren, dass Ihr WhatsApp-Account gesperrt wird. Zudem ist die Sicherheit bei Apps von Drittanbietern nicht gewährleistet.

Und dann gibt es noch die Gefahren, die von den Nutzern selbst ausgehen. Auch dazu werden wir in diesem Tipp einige Hinweise geben. Folgende Optionen machen WhatsApp deutlich sicherer:

1. Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (PIN)

Bei WhatsApp funktioniert die Zwei-Faktor-Authentifizierung zwar etwas anders, als bei allen anderen Anbietern, aber erhöht dennoch die Sicherheit. Das Problem: Normalerweise können Sie sich über Ihre Telefonnummer jederzeit mit Ihrem WhatsApp-Konto verbinden. Es gibt keinen weiteren Schutz. Es genügt, wenn Sie auf die Telefonnummer zugreifen können. Aktivieren Sie bei WhatsApp die Verifizierung in zwei Schritten (Anleitung), so müssen Sie zusätzlich einen PIN eingeben. Diesen legen Sie vorher fest. Damit soll sichergestellt werden, dass sich eine unberechtigte Person trotz Zugang zu Ihrer Telefonnummer nicht mit Ihrem WhatsApp-Konto verbinden kann.

2. WhatsApp Sicherheitsbenachrichtigungen aktivieren

2019-07-01 WhatsApp Sicherheitsnummer hat sich geaendert
WhatsApp zeigt an, wenn Ihr Chatpartner den Messenger beispielsweise auf einem neuen Smartphone installiert. (Quelle: Screenshot)

Mit wem schreiben Sie sich eigentlich? Genau, dass ist nicht ganz sicher. Wird einem Kontakt die SIM-Karte gestohlen oder bekommt ein WhatsApp-Nutzer eine neue Handynummer, kann es zu Irritationen kommen. Unter Umständen können fremde Personen nach einem Rufnummernwechsel fremde Nachrichten lesen. Oder ein Dieb könnte sich nach dem Diebstahl einer SIM-Karte als die falsche Person ausgeben. Damit das nicht passiert, gibt es die Funktion „Sicherheitsbenachrichtigungen“. Ist die Option eingeschaltet, so werden Sie bei Unregelmäßigkeiten informiert. So aktivieren Sie Sicherheitsbenachrichtigungen in WhatsApp.

3. Datenschutzeinstellungen sind sehr wichtig

Einige Angaben in WhatsApp können für Fremde interessant sein. Unter anderem könnten Kriminelle, wenn diese Sie lange genug beobachten, ein Profiling-Bild von Ihnen erstellen. Mit den Datenschutz-Einstellungen in WhatsApp bestimmen Sie selbst, wer was von Ihnen sehen darf. Auf diese Weise bestimmen Sie beispielsweise, ob jeder Ihren Status sehen soll, oder ob Sie diese Information lieber nur Ihren engsten Freunden zeigen. Vielleicht soll auch Ihr Profilbild nicht für jeden zugänglich sein, der Ihre Telefonnummer kennt. Wir erklären in unserer Anleitung, welche Datenschutzeinstellungen Sie überprüfen sollten.

4. Denken Sie an die regelmäßige Datensicherung

In WhatsApp sammeln sich jede Menge persönliche und teils vielleicht auch wichtige Daten an. Deshalb sollten Sie unbedingt auch an ein Backup denken. Sonst sind nach einem Diebstahl des Smartphones alle Bilder, Sprachnachrichten und Chats weg. Sehen Sie sich gleich unsere Anleitung zum Thema Datensicherung an. Mit wenigen Klicks haben Sie das erledigt.



5. Jeder sieht, wann Sie online sind oder waren

Das möchten Sie nicht? Dann empfehlen wir Ihnen, dass Sie den „Zuletzt online“-Status verbergen (zur Anleitung).

6. Abzockfallen in WhatsApp umgehen

Viele Nutzer tappen hin und wieder in eine Falle, die von windigen Geschäftemachern oder Kriminellen aufgestellt wird. Vor allem mit den nervigen Kettenbriefen wurden in den letzten Jahren viele Nutzer abgezockt oder mindestens mit Spam-Nachrichten belästigt. Lesen Sie deshalb unbedingt unsere 8 Tipps, wie Sie sich vor Abofallen in WhatsApp schützen können.

7. Nutzen Sie WhatsApp-Gruppen verantwortungsbewusst

Aktuell kann Sie jeder beliebige Nutzer zu WhatsApp-Gruppen hinzufügen, solange er Ihre Rufnummer besitzt. Das soll sich zwar bald ändern, aber ist aktuell noch der Fall. Überlegen Sie sehr genau, welcher Gruppe Sie beitreten und ob das unbedingt nötig ist. Denn alle Teilnehmer der Gruppe können Ihre Handynummer sehen, auch wenn Sie das nicht möchten. Zudem bieten Gruppenchats immer öfter eine Plattform für Mobbing. Gerade Kinder und Jugendliche sind in Klassenchats gefährdet

8. Blockieren Sie Personen, die Sie belästigen

Auch wenn Sie mit Ihrer Telefonnummer verantwortungsbewusst umgehen, kann es über WhatsApp zu Belästigungen von Fremden kommen. Auch ehemalige Freunde könnten Sie über den Messenger ärgern. Chatten Sie auf keinen Fall mit Personen, die Ihnen nicht bekannt vorkommen. Immer häufiger kommt es auf WhatsApp zu sogenanntem Cyber-Groming. Die Täter geben sich bei ihren Opfern oft als Personen gleichen Geschlechts und ähnlichem Alters aus. Die Opfer sollen damit das Misstrauen verlieren und können so schneller missbraucht werden. Blockieren Sie auf WhatsApp alle Personen, die Sie belästigen oder die Ihnen unbekannt sind.

9. Sichern Sie das Smartphone selbst

Natürlich sollten Sie nicht nur an die Messenger-App selbst denken. Wichtig ist auch, dass Sie Ihr Smartphone selbst mit einem PIN, dem Fingerabdrucksensor oder der Gesichtserkennung schützen. Damit sperren Sie neugierige Freunde oder Kollegen aus, wenn Ihr Handy mal wieder auf dem Schreibtisch liegt.

Weitere nützliche Anleitungen zu WhatsApp finden Sie in dieser Übersicht.

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