Black Friday und Cyber Monday: Wie günstig sind die Sonder­angebote wirk­lich?


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Ende November warten der Black Friday und der Cyber Monday wieder auf Schnäppchenjäger. Die Tage sollen das Weihnachtsgeschäft ankurbeln. Doch kann man am Black Friday und am Cyber Monday wirklich echte Schnäppchen bekommen und wie stellt man das an?

Wie jedes Jahr laden Ende November der Black Friday und der Cyber Monday wieder zum großen Shopping-Event. Mittlerweile nicht mehr nur online, sondern auch im Handel. Ursprünglich aus den USA kommend, haben sich die Tage mittlerweile auch in Deutschland und anderen Ländern etabliert. Die Medien und auch die Händler selber suggerieren ihren Kunden, dass Sie an diesem Tag echte Schnäppchen ergattern können. Doch ist da wirklich so?

Der Black Friday fällt stets auf den Freitag nach den amerikanischen Feiertag Thanksgiving, welches immer am 4. Donnerstag im November gefeiert wird. In Deutschland machte dieser Tag erstmals 2006 von sich Reden. Da startete Apple die ersten Versuche mit dem Black Friday. Beim Onlinehändler Amazon gibt es die Schnäppchenangebote vor allem am Black Friday beziehungsweise Cyber Monday.

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Woher kommt der Name Black Friday?

Der Name des „Schwarzen Freitags“ geht nicht auf den gleichnamigen Tag 1929 zurück. Damals sanken die Aktion in den Keller, es folgten der erste schwere Börsencrash und in Folge dessen auch die Weltwirtschaftskrise. Es gibt Quellen, die behaupten, dass der Name eine Anspielung auf die schwarzen Zahlen ist, die die Händler an diesem Tag durch den steigenden Absatz erzielen. Andere Quellen sagen, der Tag heißt so, weil die Händler vom Geld zählen schwarze Hände bekommen.



Wie kam es zum Cyber Monday?

Im Gegensatz zum Black Friday ist der Cyber Monday durch eine Marketing-Agentur erfunden. Der Tag bezeichnet den Beginn des Weihnachtsgeschäfts. Grundsätzlich soll dieser Tag die Leute zum Kaufen animieren. Die Cyber Monday Week dagegen ist eine Erfindung von Amazon und erstreckt sich über acht Tage. Sie endet mit dem Cyber Monday. Die Woche schließt also den Black Friday ein. In dieser Woche stehen Sonderangebote im Mittelpunkt. Diese werden zwischen 6 Uhr und 19:45 Uhr im fünf-Minuten-Takt eingestellt. Amazon-Prime Kunden dürfen schon 30 Minuten früher shoppen und haben damit einen echten Vorteil. Doch gibt es die Schnäppchen wirklich.

Gibt es am Black Friday und Cyber Monday wirklich Schnäppchen?

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Wenn Sie gezielt suchen und vorher die Preise vergleichen, können Sie in diesem Zeitraum bei Produkten wirklich 15 bis 20 Prozent sparen. Dafür sollten Sie aber nicht blind drauf los shoppen. Vielmehr sollten Sie wissen, welches Produkt für Sie interessant werden könnte. Vergleichen Sie im Vorfeld die Preise, damit Sie dann auch wissen, bei welchem Preis Sie wirklich zuschlagen sollten.

Außerdem sollten Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen. Damit Sie nicht bei anderen Händlern kaufen, setzen die Shops auf befristete Angebote. Nutzen Sie auch unter Zeitdruck die Vergleichsportale und bewahren Sie Ruhe.

Achten Sie auf kleine Shops. Denn immer mehr Händler springen auf den Zug Black Friday und Cyber Monday auf. Und oft haben diese die echten Schnäppchen. Shoppen Sie also nicht nur bei Amazon und den anderen großen Unternehmen.

Beim Shoppen sollten Sie immer ein Auge auf den Shop selbst werfen. Denn diese besonderen Rabatt-Tage locken auch Betrüger auf den Plan. So sprießen gerade im November und im Dezember Fakeshops wie Pilze aus dem Boden.

Symbolbild Fakeshop

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Onlineshopping Onlinebezahlung Kreditkarte Symbolbild

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Wie kommen Sie an die Blitzangebote?

Bei Amazon gibt es zwei Kategorien von Angeboten. Einmal die Tagesangebote und einmal die Blitzangebote. Die Tagesangebote sind den ganzen Tag über gültig, solange der Vorrat reicht. Die Blitzangebote laufen schneller aus und sind auch deutlich schneller vergriffen.

Amazon Prime Mitglieder haben hier einen deutlichen Vorteil. Denn sie dürfen 30 Minuten früher shoppen. Wenn Sie kein Prime Mitglied sind, können Sie die kostenlose Testphase von Amazon Prime nutzen, um auf Schnäppchenjagd zu gehen. Nach der Schnäppchenjagd kündigen Sie das Test-Abo einfach wieder.

Kennen Sie eigentlich schon unsere Amazon Anleitungen?

Welche Tipps für die Schnäppchenjagd haben Sie?

Werden Sie am Black Friday und Cyber Monday auch auf Schnäppchenjagd gehen? Haben Sie zusätzliche Tipps für unsere Leser? Dann nutzen Sie die Kommentare unter diesem Beitrag, um Ihre Tipps und Tricks uns und den anderen Lesern zu verraten.

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1 Kommentar zu Black Friday und Cyber Monday: Wie günstig sind die Sonder­angebote wirk­lich?

  1. Es geht doch nicht nur darum, ob die gekauften Weihnachtsgeschenke einfach nur billig, billiger und am billigsten sind. Denkt doch auch mal an kleinere Unternehmen, alternative Hersteller, eventuell second Hand aber noch gut in Schuss sowie kleine Erzeuger und nicht bloß an die Riesen. Vielmehr geht es auch darum, dass es vom Herzen kommt und mir persönlich wäre auch Individualität sehr wichtig. Das wären Schnäppchen die ich mir beim Beschenken und Beschenken lassen gleich schnappen würde… weil sie uns allen etwas bringen, nicht bloß dem amazon Kunden, wer cool ist, bloß weil Amazon draufsteht und weil’s auch voll krass billig war ey.

    Lieber auf Versace Gucci Prada verzichten, dafür sich selbst und anderen eine wirklich tolle Freude machen, vielleicht auch mit etwas Außergewöhnlichem. Einen Gutschein für einen Backkurs in einem Mühlenladen anstatt dem neusten 20 Euro Kleid aus China, wo unschuldige Menschen ausgebeutet werden?

    Oder aber auch die Reparatur des so sehr geliebten alten Radios bei einem Bastler verschenken anstatt zum großen Elektromarkt zu rennen und mal wieder denen das Geld in die Hand drücken für ein neues, überteuert verkauftes aber meist billig produziertes Gerät was nach kurzer Zeit genauso wieder seinen Geist aufgeben könnte, währenddessen das reparierte für ein Paar Euro mehr womöglich nach langer Zeit noch seine Dienste tut und läuft wie am ersten Tag?

    Die kleinen Unternehmer sind so sehr auf Kunden angewiesen. Daher freut man sich dort auch viel mehr auf Kundschaft wie beim Onlineriesen oder bei der großen Marktkette. Die brauchen den Einzelnen von uns vermutlich nicht.

    Ich versuche in diesem Jahr bewusst, beim Geschenkekauf auf Marktketten zu verzichten, egal ob Galeria, Mediamarkt oder C&A. Die einzige Ausnahme stellt Lush dar, da es sich hier um ein umweltfreundlich und nachhaltig arbeitendes Unternehmen handelt; ich habe es selbst bei der Eröffnung des Big Shops erleben dürfen wie sauber hier gearbeitet wird, da Kunden Badebomben herstellen durften. Auch verzichte ich auf Amazon so weit wie es geht. eBay geht da schon mehr da es hier kleine Händler gibt und weil diese auch dort gern gesehen sind. Also zumindest habe ich entsprechend so das gefühl was Amazon sowie eBay anbelangt, da bei Amazon schnell mal was bestellt ist, was von denen selbst verkauft wird und wie es den mitarbeitern in den Lagern geht, dürfte sich bereits herumgesprochen haben.

    Aber im Idealfall werde ich bei Geschenken, die man sehr leicht und schnell mal im Riesen Kaufhaus in der Fußgängerzone kaufen könnte, auf Alternativhändler zurückgreifen. Da werde ich wohl für das Handyzubehör für die Freundin bei kleinen Elektrohändlern anrufen und nachfragen, ob die das haben bevor ich durch die halbe Stadt fahre wegen eines Schnellladegerätes. Aber bei den Kleinen stellen Wohlfühlatmosphäre, Service, Ambiente sowie Beratung eine völlig andere und oftmals bessere Situation dar, sodass ich diese sehr gern wieder mehr unterstütze.

    Fazit: Das sind meine Schnäppchen: Nicht nur billig, sondern individuell, auch mal nicht ganz so gewöhnlich, möglichst gut für uns alle und zwar vor, während und nach dem Kauf. Und auch so, dass die kleinen Leute wirklich was davon haben, nicht bloß die großen.