Mit dieser Frage machen Sie Freunde sprachlos: Woher kommt der Begriff Spam?


Werbung:

Bitte unterstützen Sie uns

Mit einmalig 3 € tragen Sie zur Erhaltung von Onlinewarnungen bei und erkennen unsere Leistung an. Jetzt 3,00 Euro per PayPal senden. So können Sie uns außerdem unterstützen.

Werden Sie unser Held!

Mit einem freiwilligen Leser-Abo sagen Sie Betrügern den Kampf an, unterstützen die Redaktion und bekommen einen direkten Draht zu uns.

Verpassen Sie keine Warnung:
RSS Icon
facebook-button-rund Twitter Icon

Alle haben ihn und keiner möchte ihn haben. Doch wer mit dem Internet in Berührung kommt, wird auch bald von Spam hören. Kaum ein Nutzer kann spontan sagen, wie es eigentlich zu dem Namen Spam kam. Und die Geschichte ist auch unglaublich.

Auch wir berichten jeden Tag über Spam und das Wort ist aus unserem Wortschatz kaum noch wegzudenken. Wir erklären in unseren Ratgebern, wie Sie Spam-Mails erkennen und geben Tipps, mit welchem E-Mail-Postfach Sie Spam nahezu vollständig aus dem Posteingang verbannen. Ja, wir regen uns fast täglich darüber auf, denn jeder Nutzer verbringt viel Zeit damit, den Spam zu löschen. Doch wer hat den Begriff erfunden?

Erfinder des Namens „Spam“ ist nach übereinstimmender Auffassung der Internet-Philologen der Metzger J.C. Hormel, der Frühstücksfleisch herstellte und in den Handel brachte. In den 30er Jahren in Austin in Minnesota besaß er eine Fabrik für Fleisch- und Wurstwaren. Sein neuestes Produkt war „Spiced Ham“, gewürzter Schinken aus der Dose. Allerdings kam die Kreation bei den Kunden nicht gut an, und so ließ sich der findige Fleischer einen neuen Namen einfallen: eine Kontraktion aus „Spiced“ und „Ham“. Der Begriff „Spam“ war geboren. Der Absatz erklomm ungeahnte Höhen, mehrere Milliarden Dosen wurden abgesetzt. Das Dosenfleisch mit der ungewöhnlichen Bezeichnung war überall in den USA bekannt.

Ab 1955 wurde auch für das Ausland produziert. In Kanada, Großbritannien, Irland und Venezuela entstand eine rege Nachfrage, seit 1969 in Australien. Spam wird heute in 41 Ländern verkauft.

Video Player von Glomex (Datenschutzrichtlinien)

Junk oder doch Spam?

Im Computerzeitalter wanderte der Begriff in den allgemeinen Sprachgebrauch, um ein Überangebot mit unerwünschten Botschaften oder Äußerungen zu benennen. In Computer-Rollenspielen gab es in den 80er Jahren User, die das Text-Interface massenhaft mit persönlichen Botschaften überschwemmten, was bald als Spam bezeichnet wurde. Der spezielle Zusammenhang mit unerwünschter Werbung wurde zuerst im Usenet hergestellt. In den Newsgroups wurden einige Artikel mehrfach wiederholt oder es wurde auffallend oft für dieselbe Dienstleistung geworben, auch dies wurde als Spam bezeichnet.

Nach einer anderen Auffassung kommt eine Redewendung als Quelle des Wortes in Betracht. Spam wird laut Duden bisweilen verstanden als Abkürzung für „Send phenomenal Amounts of Mail“, enorme Mengen von E-Mails versenden. Schließlich nutzte die Internet-Community dann das Wort, um die massenhafte Verbreitung unerwünschter Werbe-Mails zu bezeichnen.

Vorläufer des Begriffs

Der Begriff Werbemüll wurde allerdings bereits seit den 60er Jahren verwendet. Gemeint war zunächst die Werbung, die sich im Briefkasten oder im Hausflur sammelte. Noch 2015 meldet die ARAG, dass nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs der Verteiler von Handzetteln und Prospekten diese auch selber wieder einzusammeln habe (BGH, Az.: V ZR 46/06). In den USA war dieses Phänomen mit Sicherheit auch damals hinlänglich bekannt. Das Versenden von Werbung per FAX besonders in den Nachtstunden wurde ebenfalls als Müll bezeichnet, und das lange vor den ersten E-Mails. Der Erfinder dieser Junk-Faxe musste in den 90ern allerdings schließlich doch ins Gefängnis wegen unerlaubter Werbung.

Spam Symbolbild

So erkennen Sie Spam-E-Mails – einfach erklärt

Ihr elektronisches Postfach quillt mal wieder über und schuld daran sind die ganzen Spam-Mails, welche Sie nicht haben wollen? Wir erklären in diesem Ratgeber, woran Sie Spam-Nachrichten erkennen und was […]

Der Duden entdeckt den Humor

Sogar der Duden verweist auf einen Sketch der britischen Komiker-Truppe „Monty Python“ aus den 70ern. In einem Restaurant werden alle Gerichte mit Spam serviert, was besonders von Studienräten als Symbol für die Unausweichlichkeit des menschlichen Daseins verstanden wurde. Das Wort kommt in dem Sketch an die zweihundert mal vor, bis wirklich auch dem Letzten der Appetit vergangen ist. Allerdings kann dieser Sketch es bei weitem nicht mit dem viel bekannteren „Fisch-Klatsch-Tanz“ aufnehmen, der bis heute ein Synonym für den Erfolg der Komiker von der Insel geblieben ist.

Weitere nützliche Informationen finden Sie in unserer Verbraucherwelt.

Video Player von Glomex (Datenschutzrichtlinien)

Kommentar hinterlassen

.Your email address will not be published.




Hinterlasse jetzt einen Kommentar