Abzocke: E-Mail „Sie haben ein ausstehendes Paket“ im Namen von DHL führt in Abofalle


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Eine E-Mail im Namen von DHL informiert Sie über fehlgeschlagene Zustellversuche. Angeblich sollen Sie nur Ihre Adresse bestätigen. Und dann wird plötzlich eine Gebühr von knapp 2 Euro verlangt. Doch mit Eingabe Ihrer Daten starten Sie für die bezahlten zwei Euro direkt in eine Abofalle.

Die Masche mit der angekündigten Sendung ist nicht neu. Seit längerer Zeit gibt es diese unseriösen E-Mails, die ein Samsung Galaxy S9 ankündigen. Sie sollen nur noch einen Link anklicken, um die Lieferung zu bestätigen. Außerdem waren die E-Mails bereits im Namen von DHL, TNT und DB Schenker unterwegs. Bei Lidl ging es um ein angebliches Gewinnspiel. Auch der Elektronikkonzern MediaMarkt musste dran glauben. Hier wurden gleich SMS und E-Mails versendet. Nun muss wieder einmal DHL an der Reihe. Wir warnen seit einiger Zeit vor betrügerischen SMS im Namen von DHL. Jetzt werden die Pakete auch per E-Mail angekündigt.

Genau genommen handelt es sich um eine ganz plumpe Spam-Nachricht, die Sie unter dem Vorwand der Paketlieferung auf unseriöse Seiten lockt. In der aktuellen E-Mail geht es weder um Phishing noch um Malware. Hier sollen Sie nur zu einem Klick bewegt werden, um zur Dateneingabe zu kommen. Unseriöse Geschäftemacher möchten darüber Ihre persönlichen Daten erheben und Sie in eine Kostenfalle locken.

Wichtiger Hinweis vorab: Die nachfolgend beschriebenen E-Mails werden nicht von DHL versendet. Das Unternehmen ist selbst geschädigt, da der Markenname missbräuchlich verwendet wird.

DHL Logo

Abzocke: SMS „Paket mit zu wenig Porto“ im Namen von DHL führt in Abofalle

Eine SMS im Namen von DHL kündigt ein angebliches Paket an, welches im Verteilerzentrum liegt. Für zwei Euro kann es seinen Weg angeblich fortsetzen. Doch mit Eingabe Ihrer Daten starten […]

So sehen die E-Mails im Namen von DHL aus

Wie immer gibt es wahrscheinlich ganz verschiedene Aufmachungen der Spam-Mails. Die Betreffzeilen und Absender können sich unterscheiden. Wir listen die uns bekannten E-Mails nachfolgend auf. Falls Sie eine andere E-Mail im Namen von DHL oder einem anderen bekannten Unternehmen bekommen haben, dann leiten Sie uns diese bitte an kontakt@onlinewarnungen.de weiter.

Absender:

  • DΗL <dhl.supporte.online100012033@speed.at>

So lautet der Text der E-Mail:

AktuellArchiv
30.11.2019 Wісhtіg: Ѕiе habеn еіn auѕѕtеhendеѕ Pakеt von DΗL <dhl.supporte.online100012033@speed.at>

Aktuell werden die Fake-Mails überwiegend unpersonalisiert versendet und enthalten zudem zahlreiche Rechtschreibfehler. Fallen Sie auf den Betrug nicht herein. Klicken Sie niemals Links in unbekannten und unaufgefordert zugesandten E-Mails an. Im schlimmsten Fall kann Ihr Computer mit Schadsoftware infiziert werden oder Sie gelangen in eine gemeine Kostenfalle.



Rundfunkbeitrag Beitragsservice GEZ Symbolbild

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Ist dies E-Mail im Namen von DHL echt?

Nein, es handelt sich hier um Spam. Sie können die E-Mail löschen, da diese nicht von DHL versendet wurde. Wir warnen davor, die Links in der Nachricht anzuklicken. Diese führen auf dubiose Webseiten, aber nicht auf die Internetseite des Paketdienstleisters.

Spam Symbolbild

Mit dieser Frage machen Sie Freunde sprachlos: Woher kommt der Begriff Spam?

Alle haben ihn und keiner möchte ihn haben. Doch wer mit dem Internet in Berührung kommt, wird auch bald von Spam hören. Kaum ein Nutzer kann spontan sagen, wie es […]

Was passiert, wenn Sie den Link anklicken?

Sie landen auf einer gefälschten Webseite, welche sich im DHL-Design zeigt. Angeblich können Sie nun Ihre Sendung verfolgen. Klicken Sie den entsprechenden Button an, bekommen Sie aber einen Hinweis. Angeblich ist Ihr Paket auf dem Weg zu Ihnen. Allerdings müssen Sie eine Gebühr von beispielsweise 1,85 Euro bezahlen.

Im nächsten Schritt müssen Sie Ihre Kreditkartendaten für die Zahlung der angeblichen Gebühr eingeben. Tun Sie das auf keinen Fall. Sie befinden sich nicht auf der Webseite von DHL. Ihre Daten werden an Kriminelle übermittelt. Nach der Einhabe Ihrer Kreditkartendaten sollen Sie Ihre vollständige Adresse samt Telefonnummer erfassen, die ebenfalls an Unbekannte übermittelt wird. Abschließend werden Sie auf die echte Webseite von DHL weitergeleitet, wodurch der Betrug nicht sofort auffällt.

Fake-Seite DHL EIngabe Kreditkarte
So sieht die gefälschte Webseite im DHL-Design aus. (Quelle: Screenshot)

Theoretisch ist es ebenso möglich, dass über die verlinkten Webseiten Schadsoftware verbreitet wird. Bisher ist uns allerdings noch kein Fall einer Infektion aufgrund dieser E-Mail bekannt. Dennoch ist der Klick auf den Link mit einem Risiko verbunden, da Sie nicht wissen, auf welche Webseite Sie geleitet werden.

Löschen Sie diese E-Mail.

Und was ist mit dem Paket?

Welchem Paket? Es gibt kein Paket. Die in der E-Mail angekündigte Sendung dient nur als Klickmagnet und sorgt dafür, dass Sie den Link in der Nachricht antippen. Da die E-Mail nicht von DHL stammt, bekommen Sie auch kein Paket. Generell würde DHL Ihnen niemals eine E-Mail senden und Geld für die Beförderung einer Sendung verlangen.


Haben Sie das schon gesehen?

Hereingefallen und Daten eingegeben?

Falls Sie auf den Betrug hereingefallen sind und Ihre Daten auf der Webseite eingegeben haben, sollten Sie so schnell als möglich aktiv werden. Wir raten dazu, die Kreditkarte schnellstmöglich zu sperren und Anzeige zu erstatten. Dabei ist es wichtig, dass Sie wissen, was es beim Erstatten der Anzeige zu beachten gibt. Zudem sollten Sie versuchen das Abo zu kündigen, falls Ihnen bekannt ist, bei welchem Anbieter Sie Ihre Daten eingegeben haben.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Bitte hinterlassen Sie unterhalb des Artikels einen Kommentar, ob Sie diese oder ähnliche E-Mails ebenfalls bekommen haben. Mit der Angabe der Betreffzeile und des Absenders helfen Sie uns und anderen Lesern bei der Erkennung von Spam. Außerdem beantworten wir Ihre Fragen zu dem Thema in den Kommentaren unterhalb des Artikels.

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