Bombendrohung per E-Mail: So sollten Sie sich bei dem Erpressungsversuch verhalten

2018-12-18 Bombendrohung per E-Mail Erpressungsversuch
(Quelle: pixabay.com/OpenClipart-Vectors)

Erpressungsversuche per E-Mail sind leider keine Seltenheit mehr. Immer öfter werden dubiose E-Mails versendet, nach denen der Empfänger via Bitcoin Geld einzahlen sollen. Jetzt soll sogar eine Bombendrohung für zahlungswillige Opfer sorgen. Einige Nutzer überweisen die Bitcoin, da Sie Angst vor einer Explosion haben.

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Das Internet bietet eine Menge Möglichkeiten, von denen täglich viele Millionen Menschen Gebrauch machen. Doch nicht jeder hat gute Absichten, wenn er den Browser öffnet. Vor einiger Zeit haben wir schon einmal von E-Mails mit absurden Forderungen und einer Erpressung berichtet, mit denen Betrüger ahnungslosen Menschen das Geld aus der Tasche ziehen wollten. Seit geraumer Zeit ist eine neue Betrugsmail im Umlauf, die sich vor allem die Angst der Empfänger zunutze macht.

Das steht in der Mail

Betrüger sind durchaus einfallsreich, wenn es darum geht, ohne großen Aufwand an hohe Geldsummen heranzukommen. Im Moment berichten laut der Webseite BleepingComputer Inhaber von E-Mail-Postfächern von Nachrichten mit einer Bombendrohung. In der E-Mail schreiben die Betrüger, sie hätten eine Bombe im Gebäude platziert, welches von außen von einem eigens beauftragten Söldner überwacht wird. In der Mail wird verlangt, dass bis zum Ende des Tages 20.000 US-Dollar in Form von Bitcoins an das angegebene Konto überwiesen werden sollen. Kommt der E-Mail-Empfänger der Forderung nicht nach, solle die gut versteckte Bombe zur Explosion gebracht werden. Das hätte eine Menge verletzter Menschen zur Folge. Sollte der Söldner beobachten, wie größere Menschenmengen das Gebäude verlassen oder sich die Polizei nähert, wird die Bombe ebenfalls zur Explosion gebracht.

Besonders Firmen erhalten diese geschmacklose E-Mail, da Betrüger davon ausgehen können, dass es hier Geld zu holen gibt. Darüber hinaus spielen sie mit der Verantwortung, die das Management seinen Mitarbeitern gegenüber hat. Dieses möchte natürlich nicht riskieren, dass unschuldige Menschen wegen einer unerfüllten Geldforderung verletzt werden. Diese Masche funktioniert bei einigen Empfängern, die von einer solchen Drohung verunsichert und aus Angst zu einer Kurzschlussreaktion verleitet werden.

Folgende E-Mails sind bereits bekannt:

Betreff:

  • No need to be heroic

Im Text der E-Mail steht:

13.12.2018 No need to be heroic


Das sollten Sie bei der Erpressungs-Mail mit Bombendrohung tun

Egal, ob Sie zum Management einer Firma gehören oder eine Privatperson sind – Leisten Sie den Anweisungen aus der E-Mail auf keinen Fall Folge. Es handelt sich um eine Lüge, mit denen Betrüger Angst schüren wollen, um die Personen zur Zahlung zu bewegen. Sie sollten die E-Mail aber auch nicht ignorieren. Melden Sie den Empfang in jedem Falle bei der Polizei und teilen Sie dort alle Informationen mit, die in der Nachricht enthalten waren, inklusive dem Absender. Nur so kann die Polizei Ermittlungen aufnehmen und auch andere Personen warnen.

Ihre Erfahrungen – Senden Sie uns E-Mails mit Erpressungen

Haben Sie selbst auch schon einmal eine betrügerische E-Mail erhalten? Sind Sie vielleicht selbst schon Empfänger einer Bombendrohung per E-Mail geworden? Um auch andere Internetnutzer zu warnen, möchten wir Sie dazu einladen, Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. Bitte leiten sie diese E-Mails an kontakt@onlinewarnungen.de weiter, damit wir andere Nutzer frühzeitig warnen können. Über die Kommentarfunktion unter diesem Artikel können Sie sich mit anderen Lesern austauschen.

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