E-Mail Spam: Spende in Millionenhöhe ist Betrug

Shane Missler oder Richard Wahl verschenken Geld


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Seit längerer Zeit verteilen angebliche Lottogewinner großzüge ihre gewonnenen Millionen. Angeblich möchten die Gewinner verschiedener Lotterien aus dem Ausland einen Teil ihres Vermögens spenden. Aktuell schreibt beispielsweise Tayeb Souami, Shane Missler oder Richard Wahl ahnungslosen Nutzern eine E-Mail-Botschaft. Doch der Absender möchte etwas ganz anderes.

Wir warnen immer wieder vor dubiosen E-Mails, die Ihnen plötzlich und unerwartet Geld versprechen. Einmal geht es um ein vollkommen unerwartetes Erbe und beim nächsten Mal haben Sie angeblich in der Lotterie gewonnen. Auch vor den E-Mails von Mavis Wanczyk oder Robert Bailey haben wir bereits gewarnt. Ganz egal was es ist. Etwas haben diese E-Mails gemeinsam. Geld bekommen Sie nicht. Im Gegenteil, am Ende ziehen Ihnen die geschickten Kriminellen das Geld aus der Tasche.

Nun könnte man denken, dass auf solche E-Mails längst niemand mehr hereinfällt. Doch dieser Gedanke ist falsch, denn dann würde es die Nachrichten in unseren Postfächern gar nicht mehr geben. Nein, es fallen auch heute noch viele Menschen auf solchen Unsinn herein, meist aus Unwissenheit. Der Schaden ist dann immer groß. Deshalb warnen wir immer wieder vor diesen Spam-Nachrichten.

Aktuell möchten verschiedene Personen ihr Vermögen verschenken. Als Beweis werden Zeitungsartikel oder Wikipedia-Seiten verlinkt, die den Gewinn beweisen sollen. Dabei zweifelt niemand an, dass es den Gewinn gab. Denn teils existieren sowohl die ehemaligen Lotteriegewinne als auch die Gewinner. Das Problem ist nur, dass Ihnen nicht der Gewinner schreibt. Vielmehr nutzen skrupellose Kriminelle den Namen des Gewinners und versenden massenhaft Spam-Mails. Um diese E-Mails geht es:

AktuellArchivBetreffzeilenAbsender
16.07.2019 Spende für Sie von Cindy Ritzman
04.07.2019 Mail von Charles W. Jackson Jr. <charleswjacksonjr@yahoo.com>
02.07.2019 Sie haben eine Spende von 3.600.000,00 $ von Richard Wahl <ljaramillo@frisby.com.co>
22.06.2019 4.800.000 Euro von Shane Missler <averazas@cdmx.gob.mx>

 

Die nachfolgenden Betreffzeilen werden verwendet:

  • 4.800.000 Euro
  • Sie haben eine Spende von 3.600.000,00 $
  • Wohltätigkeitsspende von 2.000.000 Millionen Euro

Nachfolgend listen wir auf, von welchen Absendern und E-Mail-Adressen die Fake-Mails versendet werden. Teilweise werden E-Mail-Adressen als Absender verwendet, die von beliebigen Privatpersonen oder Unternehmen stammen. Dabei handelt es sich um Datenmissbrauch. Die Inhaber dieser E-Mail-Adressen haben mit dem Versand der Nachrichten nichts zu tun.

  • Shane Missler <averazas@cdmx.gob.mx>
  • Richard Wahl <ljaramillo@frisby.com.co>
  • Tayeb souami <emsvp@itajuba.mg.gov.br>
  • Zennstrom <ups@exedos.net>
  • Catherine Zennström (zennstromcare@gmail.com)

Falls Sie auch eine E-Mail von den hier genannten Adressen bekommen haben, freuen wir uns über einen anonymen Kommentar unterhalb des Artikels. Sie helfen damit anderen Lesern den Unsinn zu beurteilen, da viele Empfänger immer noch denken, Sie würden den Brief als einzige Person erhalten. Falls Sie eine E-Mail mit anderen Daten erhalten haben, können Sie den Text samt Absender und Betreff auch in den Kommentaren unter dem Artikel posten. Dadurch werden andere Leser schnellstmöglich gewarnt.



Gewinner verschenken Geld auch auf Instagram

Längst gibt es die scheinbar lukrativen Offerten nicht mehr nur per E-Mail. Nein, die angeblichen Lotteriegewinner nutzen auch soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram, um ihr Vermögen zu verschenken. Dazu nehmen die Betrüger direkt oder indirekt Kontakt mit potenziellen Opfern auf. Teils werden nur Profile auf Instagram abonniert, um so auf sich aufmerksam zu machen. Fallen Sie auf den Unsinn nicht herein. Niemand verschenkt etwas. Es handelt sich um einen Datenmissbrauch und Betrug.

Wir raten, dass Sie die Privatsphäre-Einstellungen Ihres Instagram-Kontos einmal überprüfen. Schauen Sie sich dazu unsere Instagram-Anleitungen an, in denen Sie auch erfahren, wie Sie Ihr Instagram-Konto als privates Konto einrichten. Auch auf Facebook können Sie Ihre Privatsphäre schützen. Wir haben für Sie einige Facebook-Anleitungen vorbereitet.

Worum geht es dem Absender?

Letztlich geht es dem Absender immer nur um das Eine. Er möchte an Ihr Geld. Zu verschenken hat hier niemand etwas. In geschickter Betrügermanier sollen Sie kurz vor der Auszahlung Kosten für Anwälte, Banken oder Notare übernehmen. Zu der vermeintlichen Auszahlung des Geldes an Sie wird es jedoch nie kommen. Die potenziellen Opfer werden solange gemolken, wie diese noch zahlen. Es handelt sich um klassischen Vorschussbetrug.

Welche Gefahr besteht?

Einerseits können Sie dabei natürlich sehr viel Geld verlieren, wenn Sie auf die billigen Tricks hereinfallen. Denn einmal überwiesenes oder per Western Union gesendetes Geld lässt sich nicht wieder zurückholen. Da wird auch eine Betrugsanzeige im Nachhinein nicht viel daran ändern.

Ein weiteres Risiko besteht in der Übermittlung persönlicher Daten. Die unbekannten Absender möchten im Vorfeld relativ viele persönliche Daten von Ihnen wie Name, Alter, Adresse, Telefonnummer, Beruf und vieles mehr. Das bedroht Ihre Privatsphäre, da Sie nicht wissen, was mit Ihren Daten geschehen wird.

Was sollten Sie mit der E-Mail tun?

Das ist recht einfach. Sie können die E-Mail sofort löschen. Dadurch entgeht Ihnen nichts. Es handelt sich um klassischen Spam, den es schon seit der Erfindung der E-Mail gibt. Übermitteln Sie keine Daten und antworten Sie auf die E-Mail nicht. Damit bestätigen Sie nur, dass Sie für derartige Dinge empfänglich sind. Außerdem weiß der Absender dadurch, dass Ihre E-Mail noch funktioniert.



Spam vermeiden

Unerwünschte E-Mails wie diese oder die zahlreichen Gewinnbenachrichtigungen können Sie oft durch etwas Pflege des Spam-Filters vermeiden. Dieser sortiert unerwünschte E-Mails automatisch aus und ist in fast jedem Postfach enthalten. Damit der Spam-Filter ordentlich arbeitet, sollten Sie diesen richtig konfigurieren und pflegen. Wir stellen Ihnen dafür Anleitungen bereit:

Senden Sie uns dubiose E-Mails, die unglaubwürdig klingen

Bitte helfen Sie uns bei unserer Arbeit. Damit wir noch schneller warnen können, benötigen wir die Hilfe unserer Leser. Bitte leiten Sie uns dubiose E-Mails an kontakt@onlinewarnungen.de weiter. Wir prüfen diese und verfassen bei Bedarf eine Warnung. So fallen weniger Menschen darauf herein und wir können gemeinsam das Internet ein Stück sicherer machen.

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1 Kommentar zu E-Mail Spam: Spende in Millionenhöhe ist Betrug

  1. Hallo, ich habe eine Mail von Charles Jackson bekommen, er hat 344 Millionen gewonnen und möchte 5 x 2 Millionen spenden. Die Vollpfosten denken wirklich das wir alle bescheuert sind. Eins habe ich im Leben gelernt. Man bekommt nichts geschenkt, besonders nicht von irgendwelchen Typen die uns nur betrügen wollen.