Payback E-Mail „Punkte verdoppeln“: Gefälschter Geburtstagsgruß

Daten-Phishing statt Punkte sammeln


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Wir verraten Ihnen in diesem Artikel, woran Sie die gefälschten Payback-Mails erkennen.

Betrüger springen aktuell auf den bereits vergangenen 15. Geburtstag von Payback auf. Sie versenden gefälschte Payback-Mails, mit denen sie die Kunden auf eine Phishing-Seite locken. Woran Sie die falschen E-Mails erkennen, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Eigentlich sammeln Sie mit Payback bei verschiedenen Anbietern Punkte. Diese lösen Sie gegen Gutscheine oder Prämien ein. Genau diese Vorgehensweise machen sich derzeit Cyberkriminelle zu nutzen. Sie versenden gefälschte Payback-Mails und locken die Kunden mit einer Punkteverdopplung. Erstaunlich ist, dass die Betrüger dabei auf den 15. Geburtstag von Payback aufspringen. Dieser fand aber bereits 2015 statt. Dennoch scheint die Masche zu funktionieren.

Die eigenen Punkte zu verdoppeln ist für viele Payback-Kunden ein großer Anreiz, der gut nachgebauten E-Mail und Webseite zu trauen. Wir verraten Ihnen, woran Sie beide Fälschungen erkennen. Außerdem erfahren Sie, was Sie tun können, falls Sie auf diese E-Mail bereits hereingefallen sind.

So sehen die gefälschten Payback-Mails aus

Auf den ersten Blick sehen die E-Mails täuschend echt aus und locken Sie als Kunden mit der Verdopplung Ihrer Punkte. Die E-Mails haben folgenden Inhalt.

Lieber Punktesammler,

Payback feiert seinen 15. Geburtstag und dafür

beschenken wir Sie!

Wir verdoppeln Ihre Punkte – egal ob Sie

Anfänger oder bereits Punkte-Millionär sind.

An unserer Aktion können Sie ganz einfach teilnehmen:

Klicken Sie hier um Ihre Punkte zu

verdoppeln!

Viel Spaß mit Ihren neuen Punkten!

Ihr Payback Team

Allerdings scheinen mehrere Varianten der E-Mail mit leicht abgeändertem Text im Umlauf zu sein.

Woran erkennen Sie die gefälschte E-Mail

In unserem Ratgeber geben wir Ihnen Tipps, woran Sie eine gefälschte E-Mail erkennen. Achten Sie bei den Payback-Mails vor allem auf die Absender-Adresse. Echte elektronische Post von Payback erhalten Sie von service@payback.de oder newsletter@payback.de.

Daran erkennen Sie die gefälschte Webseite

Sollten Sie auf die Phishing-Mail hereingefallen sein und den Link angeklickt haben, landen Sie auf einer täuschend echt nachgebauten Webseite. An folgenden Merkmalen können Sie die gefälschte Internetseite dennoch erkennen:

  • Achten Sie auf die Adresszeile im Browser. Nur wenn Sie auf „www.payback.de“ landen, sind Sie auch auf der echten Payback-Seite.
  • Achten Sie auf die Verschlüsselung der Webseite. Ohne das HyperText Transfer Protocol Secure („https“) in der Adresse sollten Sie keine Log-in-Daten eingeben.

Was tun, wenn Sie auf die Payback-Mails hereingefallen sind?

✔︎ Passwort ändern

Sollten Sie sich in Ihren Account noch einloggen können, müssen Sie schnellstmöglich Ihr Passwort ändern. Wir verraten Ihnen, wie Sie ein sicheres Passwort erstellen.

✔︎ Kontakt mit Unternehmen aufnehmen

Sollten Sie keinen Zugriff mehr auf Ihr Konto haben, so müssen Sie mit Payback Kontakt aufnehmen. Erklären Sie die Situation. Normalerweise hilft Ihnen der technische Support des Unternehmens beim Klären des Problems.

✔︎ Antivirussoftware starten

Überprüfen Sie Ihren Computer und die anderen genutzten Geräte auf Schadsoftware. Starten Sie dazu ein Antivirusprogramm. Beseitigen Sie alle gefundenen Viren.

✔︎ Achtsam sein

Haben die Gauner Zugriff auf Ihre persönlichen Daten bekommen, gilt es, achtsam zu sein. Denn häufig werden ergaunerte Daten verkauft. Später werden diese für Betrug eingesetzt. Sollte Ihnen etwas merkwürdig vorkommen, sollten Sie sich an das jeweilige Unternehmen wenden. Bei entstandenem Schaden sollten Sie Anzeige bei der Polizei erstatten.

Praxistipp:
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bietet eine Webseite an, auf der Sie prüfen können, ob Ihre E-Mail-Adresse gehackt wurde.

Weitere nützliche Tipps erhalten Sie in unserem großen Phishing-Ratgeber.

Ihre Mithilfe ist erwünscht

Sind Sie selber auf die gefälschte Payback-Mail hereingefallen? Was haben Sie getan? Diskutieren Sie mit anderen Nutzern in den Kommentaren über dieses Thema. Gern können Sie uns auch E-Mails senden, bei denen Sie Betrug vermuten. Wir schauen uns die Nachrichten genauer an und informieren Sie, wenn es sich um gefälschte Post handelt.

Quelle: Payback Blog

Sie können Ihre Freunde und Familie vor den gefälschten Payback-Mails warnen, indem Sie den Artikel mit ihnen teilen.


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