Familienkasse warnt vor teuren Kindergeldanträgen im Internet – Eltern aufgepasst

Symbolbild Eltern Kind
(Quelle: pixabay.com/geralt)

Sie möchten Kindergeld beantragen und stoßen im Internet auf diverse Webseiten mit Kindergeldanträgen. Diese sind in den meisten Fällen nicht kostenlos. Fallen Sie auf die Abzocke nicht herein. Der Kindergeldantrag ist kostenlos. 

Über das Internet findet man fast alles. Das ist oft positiv, kann jungen Eltern aber auch zum Verhängnis werden. Denn wer Kindergeld beantragen möchte, entdeckt im Netz unter Umständen Webseiten mit dubiosen Dienstleistungen. Dort können Sie scheinbar den Kindergeldantrag online stellen. In manchen Fällen gelingt nicht einmal das. Sie bekommen dann nur ein eBook mit Erläuterungen für die Beantragung des Kindergeldes. Doch diese benötigen Sie gar nicht, da die Familienkasse auf ihrer Webseite ausreichend viele Informationen anbietet.

Laut der Stiftung Warentest warnt die Familienkasse vor dubiosen Anbietern im Internet, die Kindergeldanträge für Eltern gebührenpflichtig abwickeln. Fallen Sie auf diese Tricks nicht herein. Die Beantragung des Kindergeldes ist immer kostenlos. Außerdem kann das Kindergeld nur bei der Familienkasse beantragt werden. Das geht entweder per Formular oder online. Karsten Bunk, Leiter der Familien­kasse, sagt gegenüber test.de:

Wir können Berechtigten nur raten, einen Antrag auf Kinder­geld immer direkt bei uns zu stellen. Wir garan­tieren eine rasche, rechts­sichere Bearbeitung – und nicht zuletzt für die Sicherheit der Daten.

Und das ist auch ein wichtiger Aspekt. Denn wer das Kindergeld über einen externen Dienstleister beantragt, gibt oft auch persönliche Daten an Dritte. Sie verlieren also nicht nur vollkommen sinnlos Geld, sondern wissen zudem nicht, was mit Ihren persönlichen Daten geschieht. 

Wenn Sie Kindergeld beantragen möchten, dann erreichen Sie die Familienkasse im Internet unter familienkasse.de oder via Telefon gebührenfrei unter 0800/4555530.

Ähnliche dubiose Angebote gibt es übrigens auch für die Beantragung einer Schufa-Selbstauskunft.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit dubiosen Internetseiten gemacht, die für einen eigentlich kostenlosen Antrag Geld verlangt haben? Über die Kommentare unter dem Artikel tauschen sich unsere Leser über dieses Thema aus.

Kommentar hinterlassen

.Your email address will not be published.




Hinterlasse jetzt einen Kommentar