Gemeine Phishing-Falle: E-Mail „Schliessung von max@muster.de“


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Kriminelle versenden derzeit verstärkt E-Mails, in denen die Schließung des E-Mail-Kontos angekündigt wird. Das beunruhigt verständlicherweise viele Nutzer, denn die E-Mail-Adresse ist in der Regel der Schlüssel zu zahlreichen weiteren Onlinediensten. Und genau deshalb ist die E-Mail auch so gefährlich.

Das Thema ist nicht neu. Seit Jahren werden dubiose E-Mails versendet, die ein Problem mit der eigenen E-Mail-Adresse thematisieren. Bisher waren vor allem Firmen betroffen. Aktuell werden jedoch massiv Spam-Mails an private Nutzer versendet, die ebenfalls die Schließung oder Löschung des E-Mail-Kontos ankündigen. Viele Nutzer wissen nicht, wie sie darauf reagieren sollen und nehmen Kontakt mit Onlinewarnungen auf. Andere tappen in die Falle und geben womöglich persönliche Daten preis.

In der Vergangenheit haben wir bereits über die gefälschten E-Mails im Namen von 1&1 IONOS zum Thema E-Mail-Adresse gewarnt. Die aktuellen E-Mails werden neutral versendet. Das bedeutet, dass sie so gestaltet sind, dass sich jeder E-Mail-Nutzer angesprochen fühlt – unabhängig davon bei welchem Anbieter er seine E-Mail-Adresse nutzt.

Wir warnen: Klicken Sie keine Links in den E-Mails an. Sie werden auf gefälschte Webseiten entführt.

So sehen die dubiosen Nachrichten zur eigenen E-Mail-Adresse aus

Die Nachrichten werden zusätzlich mit abweichendem Betreff, Absender oder anderem Text versendet. Bitte helfen Sie uns und leiten Sie abweichende Nachrichten an kontakt@onlinewarnungen.de weiter, damit wir davor warnen können. Bisher sind uns folgende Daten bekannt:

AktuellArchivBetreffzeilenAbsender
14.08.2019 SCHLIESSUNG VON … von web.de

 

Die nachfolgenden Betreffzeilen werden besonders häufig verwendet:

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  • SCHLIESSUNG VON

Nachfolgend listen wir auf, von welchen Absendern und E-Mail-Adressen die Fake-Mails versendet werden. Teilweise werden E-Mail-Adressen als Absender verwendet, die von beliebigen Privatpersonen oder Unternehmen stammen. Dabei handelt es sich um Datenmissbrauch. Die Inhaber dieser E-Mail-Adressen haben mit dem Versand der Nachrichten nichts zu tun.

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  • web.de

Nach einem Klick auf einen der Links in der E-Mail werden Sie auf eine gefälschte Webseite geleitet. Hier sollen Ihre Daten gestohlen werden. Doch auch gefälschte Webseiten können Sie selbst erkennen. Auf der Phishing-Seite eingegebene Daten werden direkt an Kriminelle übermittelt. 

Es handelt sich bei der aktuellen Benachrichtigung über die Löschung der E-Mail-Adresse eindeutig um eine Fälschung, die nicht von Ihrem E-mail-Anbieter stammt. Sie müssen keine Angst haben, dass Ihre E-Mail-Adresse gelöscht wird.

Sie können diese E-Mail löschen.



Wir empfehlen Ihnen als weitere Lektüre unseren Phishing-Ratgeber mit nützlichen Tipps, mit denen Sie gefälschte E-Mails selbst erkennen können. Im nachfolgenden Video sehen Sie, wie Sie mit einem Schnelltest eine E-Mail als Spam identifizieren:


Wie gefährlich ist der Diebstahl Ihrer Zugangsdaten?

Ausgespähte Zugangsdaten für den Zugang zu Ihrer E-Mail-Adresse sind ein sehr großes Problem. Schlimmer kann es für den betreffenden Nutzer kaum kommen. Denn wenn Kriminelle auf Ihr E-Mail-Konto zugreifen können, dann lesen diese nicht nur die Grüße von Tante Emma mit. Betrüger können in Ihrem Namen auch E-Mails versenden und damit weitere Straftaten begehen. Zudem bekommen die Kriminellen Zugriff auf alle mit der E-Mail-Adresse verbundenen Onlinekonten. Das bedeutet, dass diese in Ihrem Namen und auf Ihre Rechnung beispielsweise Bestellungen auf Amazon auslösen können. In letzter Zeit kommt das relativ häufig vor. Auch der Klau Ihrer Payback-Punkte ist möglich, wenn Dritte Zugang zu Ihrem E-Mail-Konto haben.

Warnung kommt zu spät?

Hat Sie die Warnung zu spät erreicht und Sie haben Ihre Daten bereits eingegeben? Dann müssen Sie jetzt schnell reagieren. Versuchen Sie sich zunächst bei Ihrem E-Mail-Anbieter mit Ihren Zugangsdaten einzuloggen. Sollte dies möglich sein, müssen Sie umgehend Ihr Passwort ändern. Nutzen Sie ein sicheres Passwort und nicht die beliebtesten Passwörter der Deutschen.

Sollten Sie sich nicht mehr einloggen können, müssen Sie sich mit dem Kundenservice Ihres E-mail-Providers in Verbindung setzen und Ihr Problem schildern. Außerdem sollten Sie eine Anzeige bei der Polizei erstatten. Beachten Sie dazu auch unsere Hinweise beim Erstatten der Anzeige.



Bitte helfen Sie uns …

… und leiten Sie uns dubiose E-Mails aus Ihrem E-Mail-Postfach weiter. Nur mit Ihrer Hilfe können wir andere Nutzer rechtzeitig warnen und so für mehr Sicherheit im Internet sorgen. Sollten Ihre Fragen noch nicht beantwortet sein, können Sie diese unter dem Artikel in den Kommentaren stellen. Wir bemühen uns, diese zeitnah zu beantworten.


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