Microsoft: E-Mail zu neuem Servicevertrag, Nutzungsbedingungen oder AGB enthält Virus


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Symbolbild Angriff Verschlüsselung Virus
Symbolbild Angriff Verschlüsselung Virus (Quelle: pixabay.com/geralt)

Wir warnen vor gefälschten E-Mails im Namen von Microsoft, die angeblich über einen neuen Servicevertrag, neue Nutzungsbedingungen oder neue AGB informieren. Fallen Sie auf den Betrug nicht herein. Die E-Mail sieht den echten Nachrichten von Microsoft sehr ähnlich. Mit der E-Mail wird ein Virus verbreitet.

Große Internetdienstleister wie zum Beispiel Microsoft sind immer wieder Angriffsziel von Kriminellen. Hierbei sollen unter anderem die Login-Daten der Kunden abgegriffen werden. Diese werden dann zur weiteren Begehung von Straftaten missbraucht oder an andere Cyberkriminelle weiterverkauft. Besonders problematisch sind seit einigen Monaten die Anrufe im Namen von Microsoft, mit denen ahnunsglose PC-Nutzer abgezockt werden. Außerdem berichten wir in einem weiteren Artikel über Fake-Mails im Namen von Windows Live Hotmail.

Fallen Ihre persönlichen Daten in die Hände von Kriminellen, können diese bei Ihnen und anderen Personen einen großen Schaden anrichten. Deshalb sollten Sie ein paar Grundregeln im Umgang mit Ihren Daten beachten. In unserem Spam-Ratgeber erklären wir Ihnen, woran Sie unseriöse Nachrichten erkennen. Wie Sie eine Phishing-Seite erkennen, erfahren Sie dagegen in unserem Phishing-Ratgeber.

Aktuell erhalten viele Nutzer eine E-Mail im Namen von Microsoft, in der es um einen neuen Servicevertrag beziehungsweise neue Nutzungsbedingungen geht. Dabei verwenden die Kriminellen den gleichen Slogen wie Micorosft selbst: „Der Servicevertrag ist jetzt übersichtlicher gestaltet“. 

Wichtiger Hinweis: Bei der nachfolgend beschriebenen E-Mail handelt es sich um eine Fälschung. Die Nachricht wird nicht von Microsoft versendet. Das Logo wird missbräuchlich verwendet.

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So sieht die gefälschte E-Mail im Namen von Microsoft aus

Aus Erfahrung wissen wir, dass sich die E-Mails und die Texte der Spam-Nachrichten schnell ändern können. Damit wir zeitnah davor warnen können, benötigen wir Ihre Hilfe. Falls Sie eine Fake-Mail mit anderem Absender, Betreff oder Text, als nachfolgend dargestellt, erhalten haben, dann leiten Sie uns diese E-Mail an kontakt@onlinewarnungen.de weiter. Wir aktualisieren dann diesen Artikel

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Absender:

  • Microsoft <communication@microsoft.com>
  • Microsoft Community
  • communication@microsoft.cominfo@ascevecom.cl

Betreff:

  • Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen
  • Aktualisierten Microsoft‑Servicevertrag
  • Wichtig : Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen
  • Microsoft Nutzungsbedingungen
  • Servicevertrag
  • Microsoft‑Servicevertrag
  • Nutzungsbedingungen

Folgende Texte sind uns bekannt und werden gerade massiv versendet:

11.02.2019 Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen von Microsoft <communication@microsoft.com>

Besonders gemein ist, dass diese E-Mail der echten E-Mail von Microsoft täuschend ähnlich sieht. Allerdings wird über die echte Nachricht zum neuen Servicevertrag nichts heruntergeladen. Derzeit werden die gefälschten Microsoft-Mails noch ohne Personalisierung versendet. Das kann sich aber relativ schnell ändern.



Microsoft Logo

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Welche Gefahr besteht bei dieser E-Mail?

Klicken Sie auf einen Link in der E-Mail, wird ohne weitere Vorwarnung eine schädliche Datei im DOC-Format heruntergeladen. Diese stammt natürlich nicht von Microsoft. Vielmehr wird die Schadsoftware über zahlreiche gekaperte Webseiten verteilt.

Die Malware wird aktiv, wenn Sie die heruntergeladene Datei mit Microsoft Office öffnen. Deshalb warnen wir davor, die Links anzuklicken und zu öffnen. Da die Schadsoftware im Hintergrund arbeitet, bemerken Sie zunächst nichts davon.

Virenscannern erkennen Trojaner nicht

Die angehängte Datei enthält Schadsoftware, sogenannte Makroviren, die den Computer und sogar ganze Netzwerke lahmlegen können. Verantwortlich für das Entstehen massiver Computer-Probleme ist ein Virus mit Namen Emotet, das aus Ihrem E-Mail-Programm Daten ausliest und für das Erstellen von Mails verwendet. Auf diese Weise verbreitet sich die Malware selbständig weiter an Ihre Kontakte, Freunde und Bekannte.

Leider sind derzeit nicht alle Antivirenprogramme in der Lage, die Gefahr zu erkennen, die sich in den Anhängen verbirgt. Die meisten Virenscanner erkennen die Schadsoftware aktuell noch nicht! In den doc-Dateien sind Macros enthalten, die Schadsoftware enthalten und über das Internet nachladen. Auf keinen Fall sollten Sie die Dateien unter Microsoft Office ausführen.



Welche Betriebssysteme sind gefährdet?

Nach unserer aktuellen Einschätzung vermuten wir, dass zunächst nur Computer mit dem Betriebssystem Windows gefährdet sind. Besonders betroffen sind Computer mit Microsoft Office. Auch auf dem Mac könnte der Virus aktiv werden, wenn Sie beispielsweise Windows und Microsoft Office nutzen. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass auch PCs mit anderen Betriebssystemen angegriffen werden.

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Vorsichtsmaßnahmen, wenn Sie die Datei geöffnet haben

Haben Sie die DOC-Datei in Microsoft Office geöffnet, ist der Virus wahrscheinlich aktiv. Das Problem: Sie erkennen das selbst zunächst nicht, da die Schadsoftware im Hintergrund arbeitet.

Wir raten nach dem Öffnen der Datei zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

  • Schalten Sie den Computer so schnell wie möglich aus.
  • Lassen Sie von einem Spezialisten die Daten sichern und den Virus entfernen.
  • Ändern Sie die Passwörter für alle Onlinedienste, die Sie nach dem Anklicken der Datei genutzt haben oder die auf dem Windows-Computer installiert sind.
  • Wenn Sie geschädigt wurden, sollten Sie zudem Strafanzeige bei der Polizei erstatten.

Aus Erfahrung wissen wir, dass der Virus sich über das lokale Netzwerk (LAN/WLAN) auf andere Computer übertragen kann. Deshalb sind besondere Vorsichtsmaßnahmen nötig. Falls Sie die Malware selbst entfernen oder den PC noch einmal einschalten möchten, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass keine Verbindung zum Netzwerk beziehungsweise Internet besteht.



Das Neu-Aufsetzen des Computers kann Tage dauern

Wenn Sie die Datei bereits irrtümlich ausgeführt haben, kann es sein, dass Ihr Computer infiziert ist. Aber nicht nur das, Emotet hat die garstige Angewohnheit, ganze Netzwerke zu übernehmen und sogar zu verschlüsseln. Außerdem ist der Virus nach dem Befall oft nicht durch Ihre Antiviren-Software aufzuspüren, also muss der Computer neu aufgesetzt werden. Im schlimmsten Fall trifft es das ganze Netzwerk. So kann durch kriminelle Energie und eigene Unachtsamkeit ein erheblicher Schaden entstehen. Über die drohende Gefahr sollten Sie umgehend Freunde, Bekannte, Familie und auch Mitarbeiter informieren.

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Kann ich solche E-Mails vermeiden?

Grundsätzlich lassen sich derartige Spam-Mails nicht zu 100 Prozent vermeiden. Der Absender einer E-Mail lässt sich relativ einfach fälschen. Der Betreff und der Text sowieso. Deshalb sind immer wieder neue Versionen im Umlauf, vor denen wir fast täglich warnen. Doch Sie selbst können auch etwas dafür tun, dass es nur noch wenige E-Mails in Ihren Posteingang schaffen. Das Werkzeug dafür heißt Spam-Filter und dieser ist fast überall verfügbar. Wir erklären in ausführlichen Anleitungen, wie Sie den Spam-Filter bei diversen E-Mail-Anbietern pflegen und konfigurieren:



Haben Sie die Gefahr rechtzeitig erkannt?

Haben Sie erkannt, dass es sich bei der Fake-Mail im Namen von Microsoft um eine Fälschung handelt? Bitte nutzen Sie die Kommentare unter dem Artikel, um mit anderen Lesern über den Trojaner zu diskutieren.

Falls Sie in unserem Artikel keine Antwort auf Ihre Frage finden, können Sie diese ebenfalls in den Kommentaren unter dem Artikel stellen.

Melden Sie uns Phishing-Nachrichten Spam-Mails

Jeder hat sie und jeder ärgert sich darüber. Die Rede ist von Spam-, Phishing- und Virus-Mails. Damit auch zukünftig eine Google-Suche Informationen zu bösartigen E-Mails zeigt, können Sie uns diese Nachrichten gern an kontakt@onlinewarnungen.de weiterleiten. Wir prüfen die Nachrichten und verfassen bei Bedarf eine Warnung.

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