Millionen Deutsche bald offline? Mobiles Internet im 3G-Netz soll abgeschaltet werden


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Viele Handys könnten demnächst Probleme mit dem mobilen Internet bekommen. Im schlimmsten Fall sind Verbraucher dann unterwegs offline, wenn sie nicht Verträge oder gar ihr Smartphone aktualisieren. Wir erklären, was demnächst passieren könnte.

In nicht allzu ferner Zukunft wird es ein neues Mobilfunknetz geben, das sogenannte 5G-Netz. Aktuell wird eine Diskussion geführt, welche Bedeutung der neue Mobilfunkstandard für die Industrie und selbstfahrende Autos hat. Im Vergleich zum 4G-Standard wird bei der 5G-Technik mit höheren Datenraten und Datendurchsatz sowie mehr Kapazität im Netz gerechnet.

Die Netzbetreiber sind bereits mit Planungen beschäftigt, die für viele Nutzer womöglich nichts Gutes bedeuten. Im Januar 2021 soll das heute noch recht weit verbreitete 3G-Netz allmählich eingestellt werden, so die Überlegungen der Telekom. Wie der Bayrische Rundfunk berichtet, ist laut den AGB der Zugang zu 3G (UMTS) nach dem 31.12.2020 nicht mehr garantiert. Andere Anbieter wie Vodafone oder O2 nennen kein konkretes Datum, dort soll aber bereits mit dem allmählichen Abbau von Sendemasten in zwei Jahren begonnen werden. Und dann wird es besonders für die Nutzung des mobilen Internets schwierig, für das 2G deutlich zu langsam ist.

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Mobiles Internet ist zur Selbstverständlichkeit geworden

Für viele Nutzer ist die Nutzung des Internets unterwegs bereits zur Selbstverständlichkeit geworden. Dazu trägt beispielsweise die Verbreitung von Messengern wie WhatsApp bei, die heute als SMS-Ersatz verwendet werden. Immer häufiger wird über die Messenger auch telefoniert oder per Video kommuniziert. Doch damit nicht genug. Auch die Navigation in Fahrzeugen benötigt eine möglichst schnelle Internetverbindung. Über diese werden nicht nur Routen sondern auch Verkehrsinformationen geladen. Ohne mobiles Internet oder mit einer langsamen Verbindung würden viele Dienste nicht mehr wie gewohnt funktionieren.

Viele Verträge sind bereits aktualisiert

Aus aktuellen Statistiken geht hervor, das nur die Hälfte aller Deutschen das zur Zeit schnellste Netz verwendet. Das liegt auch daran, dass viele ältere oder preiswerte Handys den LTE-Standard (oder 4G) nicht unterstützen. Das Portal Verivox stellt auf seiner Webseite ausführlich dar, welche Telefone LTE-fähig sind und welche nicht. Bei Neuanschaffungen von Handys sollten Sie darauf achten, welche Mobilfunkstandards unterstützt werden.

Aber auch im Vertrag mit dem Netzanbieter sollte nachgesehen werden, ob die schnellere Verbindung Bestandteil der Vereinbarung ist, und ob 5G schon dazu gebucht wurde. Meist ist das bereits geschehen, eine Aktualisierung könnte aber bei besonders günstigen Verträgen nötig werden, oder der Abschluss eines neues Vertrags.

3G wird zu teuer

Zur Zeit unterhalten die Netzbetreiber drei Standards, 2G – das als Notnetz erhalten bleiben soll -, 3G und LTE beziehungsweise 4G. Die Anlagen nutzen teilweise dieselbe Infrastruktur und für 5G sollen nun Kapazitäten frei werden, sonst wäre das Netz insgesamt zu teuer. Zudem hat die Bundesnetzagentur laut BR vorgegeben, dass bis „Anfang 2020 eine Mobilfunkgeschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde für 98 Prozent der deutschen Haushalte“ verfügbar sein muss. Diese Kapazität wird aber von 3G nicht erreicht, und die Betreiber wollen sowieso die UMTS-Frequenzen für die 4G und 5G-Netze verwenden.

Lesen Sie auf Onlinewarnungen, wie es durch Roaming auf See zu hohen Mobilfunkkosten kommen kann.


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