Vorsicht: Mahnung per E-Mail mit Betreff Automatische Konto-Lastschrift konnte nicht vorgenommen werden


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Wir warnen erneut vor dubiosen E-Mails mit dem Betreff „Konto-Lastschrift konnte nicht vorgenommen werden“, „automatische Lastschrift konnte nicht durchgeführt werden“ oder „Automatische Konto-Lastschrift konnte nicht vorgenommen werden“. Die Zahlungsaufforderungen werden im Namen verschiedener Unternehmen versendet. Wir erklären, was dabei zu beachten ist.

Verbraucher werden immer wieder mit Rechnungen, Mahnungen oder Zahlungsaufforderungen konfrontiert. Wenn diese Forderungen per E-Mail vollkommen überraschend kommen und Ihnen der Absender nicht bekannt ist, sollten Sie sehr wachsam sein. Seit Jahren versuchen kriminelle mit fingierten Mahnungen ahnungslose E-Mail-Nutzer in diverse Fallen zu locken. Ausführliche Informationen zu der Masche finden Sie in dieser Warnung vor den Mahnungen.

Leider ist bei vielen Verbrauchern der erste Schreck so groß, dass diese entweder den Links in den mysteriösen E-Mails anklicken oder die angehängte Datei mit der angeblichen Aufstellung der Forderung öffnen. Doch genau das dürfen Sie nicht tun. Seit vielen Monaten versenden Kriminelle E-Mails mit dem Betreff „Konto-Lastschrift konnte nicht vorgenommen werden“ oder „automatische Konto-Lastschrift konnte nicht durchgeführt werden“ und verbreiten darüber einen Virus. Die vermeintlichen Firmen als Absender wechseln permanent. Den Versendern kommt es nicht auf eine Überweisung an.

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Nachfolgend veröffentlichen wir ein Beispiel für die E-Mails der Kriminellen. Allerdings ändern sich Texte und Absender ständig. Deshalb bitten wir Sie, abweichende Texte und Absender über die Kommentare unterhalb des Artikels zu posten. 

Sehr geehrter Kunde Max Mustermann,

es wurde festgestellt, dass die Forderung Nr. 9216081940 immer noch nicht bezahlt wurde.

Wir geben Ihnen jedoch noch eine letzte Möglichkeit, Ihre vertragliche Verpflichtung zu erfüllen, indem Sie unverzüglich die ausstehende Summe in Höhe von 567,00 EURO an uns zahlen.

Die Einzelheiten der Bestellung und die Kontodaten können Sie dem Onlineshop unter der URL sehen.

Falls der Schuldbetrag nicht bezahlt wird, sind wir gesetzlich verpflichtet Vollstreckungsmaßnahmen gegen Sie einzuleiten. Um Ihnen diese Unannehmlichkeit zu vermeiden, sollten Sie die Rechnung umgehend bezahlen.

Bitte beachten Sie, über die Verzinsung der Forderung hinaus hat der Schuldner auch jeden weiteren durch den Verzug entstandenen Schaden zu ersetzen.

Baur GmbH AG
33415 Verl

 

USt-IdNr.: DE 465204566
Inhaber Johann Kuhn

Öffnen Sie auf keinen Fall die Anhänge bei derartigen E-Mails und klicken Sie keine Links an!

22.05.2019 Die Betreffzeilen der gefälschten Mahnungen unterscheiden sich geringfügig. Folgende Betreff-Variationen werden beispielsweise verwendet:

  • Konto-Lastschrift konnte nicht vorgenommen werden
  • automatische Konto-Lastschrift konnte nicht durchgeführt werden
  • automatische Lastschrift konnte nicht durchgeführt werden
  • Automatische Lastschrift NR. … konnte nicht durchgeführt werden
  • Kontoabbuchung konnte nicht durchgeführt werden
  • Kontoabbuchung konnte nicht vorgenommen werden
  • automatische Kontoabbuchung konnte nicht durchgeführt werden
  • Automatische Kontoabbuchung Nr. … konnte nicht durchgeführt werden

Bitte beachten Sie: Die Betreffzeilen sind personalisiert. Vor den hier aufgeführten Texten steht häufig der vollständige Name des Empfängers. Danach kommt ein Datum oder eine Ziffernkombination.

Lesen Sie unbedingt auch unsere Warnung zu den E-Mails mit dem Betreff „Rechnung noch offen“, „offene Rechnung“ oder „Abrechnung“, die Sie ebenfalls jederzeit in Ihrem Postfach finden können.



Schadsoftware richtet größeren Schaden an als die Höhe der Forderung

Da in den E-Mails ohnehin keine Bankverbindung zu finden ist, können Sie zum Glück auch nichts überweisen. Allerdings ist der Schaden durch Malware im Vergleich zu einem denkbaren finanziellen Verslust oft viel größer. Denn wenn Sie den Link in den fingierten Mahnungen öffnen, laden Sie sich einen gefährlichen Virus herunter. Durch das Öffnen des Anhangs in den Zahlungsaufforderungen wird der Virus installiert. Ganz gleich wie die Schadsoftware auf den Rechner kommt, kann diese im schlimmsten Fall zum Totalverlust Ihrer Daten führen. 

Was passiert, wenn Sie den Anhang mit der Kostenaufstellung öffnen?

Die schädliche Datei kommt entweder per Download nach Klick auf den Link in der E-Mail oder über einen Anhang in der Mahnung auf Ihren Computer. Wer die angebliche Kostenaufstellung in Form einer ZIP-Datei öffnet, installiert sich einen Virus. Dieser ist besonders gefährlich, da er sein Gesicht permanent ändert. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist der Trojaner in der Lage, weiter Schadsoftware nachzuladen und zu installieren. Diese versendet dann den Virus von Ihrem Computer weiter oder führt unerwünschte Handlungen durch. So ist denkbar, dass Ihre Festplatte mit Ransomware verschlüsselt wird und Sie keinen Zugriff auf Ihre Daten mehr bekommen.

Deshalb noch einmal unsere Warnung: 

Öffnen Sie die Datei im Anhang der E-Mail auf keinem Fall.

Derzeit hat die Malware vor allem Computer mit dem Betriebssystem Windows im Visier. Es ist uns bisher kein Fall bekannt, bei dem der Virus für Smartphones mit Android-Betriebssystem oder für das iPhone eine Gefahr darstellte. Speichern sollten Sie die Datei auf dem Smartphone dennoch nicht, da bei der Synchronisation des Handys die Gefahr besteht, dass der Virus auf den Computer gelangt.

Was sollten Sie mit diesen E-Mails tun?

Sie müssen sich keine Sorgen machen, dass es sich bei der Mahnung um eine berechtigte Forderung handeln könnte. Der Anlass ist nur vorgeschoben, um Sie zu einem Klick auf den Anhang zu bewegen. Sie können die E-Mail einfach löschen. Auch eine Antwort an den Absender bringt nichts, da die Adressen der Absender gefälscht sind. Es handelt sich bei dem angegeben Absender also nicht um den Versender dieser E-Mail.

Hilfreich könnte es jedoch sein, wenn Sie die E-Mail in den Spam-Ordner Ihres E-Mail-Postfaches verschieben. Die meisten Spam-Filter lernen mit jeder E-Mail dazu.Das führt dazu, dass zukünftig weniger unerwünschte E-Mails in Ihrem Posteingang stehen. Außerdem sollten Die den Virenscanner in Ihrem Postfach aktivieren. Wir erklären in einer Anleitung, wie Sie den Virenscanner bei web.de aktivieren und den Spam-Filter pflegen. Außerdem finden Sie bei uns Anleitungen zum Thema Spam-Filter für GMX und Gmail. Alle Anleitungen zum Thema Spam-Filter anzeigen.



Woher haben die Betrüger Ihre Daten?

Viele Nutzer machen sich Sorgen darüber, woher die korrekten Adressdaten samt Telefonnummer in den betrügerischen Mahnungen stammen. Eine hundertprozentige Antwort auf diese Frage können auch wir nicht geben. Mittlerweile werden auch Adressdaten aus vielen anderen Quellen verwendet, die teils sehr aktuell, vereinzelt aber auch stark veraltet sind. Sie können selbst überprüfen, ob Ihre E-Mail-Adresse und womöglich weiterer persönliche Daten von einem Datendiebstahl betroffen sind. Wir erklären Ihnen, wie Sie ermitteln ob Ihre persönlichen Daten im Internet veröffentlicht und verkauft werden.

Woran erkennen Sie, dass es sich um eine Fake-Forderung handelt?

Zunächst fallen die dubiosen Zahlungsaufforderungen dadurch auf, dass Sie als Empfänger oftmals weder den Absender kennen, noch den geforderten Betrag. Das ist auch logisch, denn diese Daten hat sich der Versender der E-Mail frei ausgedacht. Und genau an dieser Stelle sollten Sie stutzig werden. Aber es fehlen weitere Angaben.

Die kriminellen Mahnungen sind sehr allgemein verfasst und enthalten in der Regel keinen konkreten Zahlungsgrund. Das bedeutet, dass Sie nicht erkennen können, wann Sie wo welche Produkte gekauft haben, die Sie nicht bezahlt haben. Diese Information muss der Absender einer Mahnung jedoch liefern, ohne das Sie dazu Dateien öffnen oder Daten herunterladen müssen. Zudem ist keine Telefonnummer für weitere Fragen zu der Forderung angegeben. Auch die Bankverbindung für eine Überweisung fehlt. 



Haben Sie weitere E-Mails mit Viren bekommen?

Wir möchten unsere Leser möglichst frühzeitig vor neuen Gefahren im E-Mail-Postfach warnen. Bitte leiten Sie uns E-Mails, bei denen Sie einen Virus im Anhang vermuten oder von einem Betrugsversuch ausgehen, an kontakt@onlinewarnungen.de weiter. Wir prüfen die Nachrichten und geben bei Bedarf sofort eine Warnung raus.

Bitte posten Sie die Namen und Absender der Fake-Firmen in den Kommentaren unter dem Artikel. Damit warnen Sie andere Nutzer in Echtzeit und nehmen vielen E-Mail-Nutzern den ersten Schreck!

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