Warnung: Erpresser verlangen Geld per E-Mail für Besuch von Pornoseiten (Video)

Neuer Text aufgetaucht (11.08.2018)

Erpressung Angst Symbolbild
(Quelle: pixabay.com/3dman_eu)

Besuchen Sie Sexseiten und haben Angst, dass jemand einen Mitschnitt gemacht hat? Cyberkriminelle versuchen auf verschiedenen Wegen an das Geld ahnungsloser Verbraucher zu kommen. Es geht um bis zu 7.000 USD. Fast täglich ändern die Verbrecher die Texte der E-Mails. Um welche Art der Erpressung es sich handelt, erfahren Sie in unserem Artikel.

In der Vergangenheit haben wir schon mehrfach über Erpressungsversuche durch Kriminelle berichtet. Hierbei wurden „Sex-Chats“ aufgenommen und mit deren Veröffentlichung gedroht oder unbescholtene Bürger wurden am Telefon erpresst. In der neuesten Masche werden die Opfer per E-Mail erpresst. Dabei drohen die Erpresser, ihre Opfer vor Freunden, Verwandten und Kollegen bloß zu stellen.

Aus Scham werden die geforderten Beträge oft gezahlt. Schließlich sehen scheinbar ertappte Nutzer nur so einen Ausweg, wie sie den Betrügern entkommen können. Hierbei spielt die virtuelle Währung Bitcoin eine sehr große Rolle. Für die Ermittlungsbehörden ist es oft schwer, den Weg des Geldes zu verfolgen, wenn in Bitcoin gezahlt wurde. Wurde der geforderte Betrag überwiesen, ist leider auch nicht gewiss, ob der Spuk damit ein Ende hat oder ob weitere Forderungen gestellt werden.

Womit werden die Opfer erpresst?

Für die Kriminellen ist das Tabuthema Sex ein beliebtes Mittel, ihre Opfer zu erpressen. Im vorliegenden Fall geht es um den Besuch von Webseiten mit pornografischen Inhalten. Das Opfer hat angeblich eine mit Schadsoftware verseuchte Seite besucht. Diese Software soll dann unbemerkt auf den PC des Opfers zugegriffen haben. Hierbei, so der Erpresser, wurden alle Kontakte und die E-Mail Adresse des Opfers ausgespäht und heruntergeladen. Ebenso wurde unbemerkt die Kamera des Computers aktiviert und eine Aufzeichnung gestartet.

Mit der Veröffentlichung dieses Videos droht nun der Erpresser und verlangt ein Lösegeld in Höhe von 290 US-Dollar innerhalb der nächsten 50 Stunden. Akzeptiert wird die Zahlung nur, wenn die Summe in der virtuellen Währung Bitcoin überwiesen wird. Hierzu findet das Opfer auch eine Zahlungs-Adresse in der E-Mail.

Erpresser behaupten den Router ihrer Opfer angegriffen zu haben

15.11.2018 In einer weiteren Variante der Erpresser E-Mail behaupten die Verfasser, dass sie den Router ihres Opfers manipuliert haben. Sie geben an, eine Schwachstelle des Gerätes ausgenutzt zu haben. Demnach soll bei der Verbindung des Computers mit dem Internet, ein Rootkit heruntergeladen worden sein. Mit dessen Hilfe habe der Angreifer vollständigen Zugriff auf den PC seines Opfers gehabt. Als Beweis gibt der Erpresser ein Passwort an und behauptet, vom Account seines Opfers die E-Mail gesendet zu haben. Im Rest der E-Mail folgt der bereits bekannte Inhalt der eigentlichen Erpressung.

Erpresser erweitern ihren Opferkreis

13.10.2018 Die neueste Erpresser E-Mail beginnt mit den Worten: „Hallo du Ferkel…„,“Sie sind untreu!“ oder „Du Sau…„. In der neuen E-Mail wird den Empfängern vorgeworfen, dass sie Ihrem Partner untreu waren. Es geht hier nicht um peinliche Bilder oder Videos, die die Cyberkriminellen vorgeben zu besitzen. Es sind „nur“ Vorwürfe wegen Untreue. Aber auch diese sind ein heikles Thema und können Leben und Familien zerstören. In der neuesten Erpresser E-Mail geht es wieder ums Geld. Es wird ein Zeitdruck aufgebaut, denn das Schweigegeld soll innerhalb von 96 Stunden per Bitcoin gezahlt werden. Gehen Sie nicht auf die Forderungen ein und erstatten Sie eine Anzeige bei der Polizei.

Erpresser kennen die Handynummer des Opfers

03.09.2018 Neuerdings werden potenzielle Opfer auch mit ihrer eigenen Handynummer erpresst. Die Betrüger möchten damit den Beweis antreten, dass diese tatsächlich auf die Daten des Opfers zugreifen können. In der Vergangenheit geschah das über Passwörter. Nun ist die Handynummer des Opfers dran. Das beunruhigt viele Nutzer, da diese berechtigt die Frage stellen, woher die Erpresser die Handynummer und die dazu passende E-Mail-Adresse haben?

Da es nach bisherigen Erkenntnissen keinerlei Hinweise darauf gibt, das es den angeblichen Trojaner beziehungsweise die Malware wirklich gibt, ist hier von gestohlenen Daten auszugehen. Es gibt bislang auch keinen Fall, in dem wirklich Videomaterial vorhanden war oder gar versendet wurde. Allerdings zeigt die E-Mail, dass die Ganoven eine Datei mit Handynummern und E-Mail-Adressen von Nutzern haben. Welche weiteren Informationen in den Daten enthalten sind, ist bisher unklar. Jeder Nutzer sollte prüfen, ob seine Daten bei einem der letzten großen Datendiebstähle entwendet wurden.

Hacker Datendiebstahl Symbolbild

Email Account gehackt? So prüfen Sie ob Hacker Daten gestohlen haben

Woher haben die Hacker meine Daten? Diese Frage bewegt Internetnutzer, wenn wieder eine Spam-Mail mit zahlreichen persönlichen Daten im Postfach liegt. Wir geben in diesem Artikel eine Antwort und erklären, […]

Fakt ist: Nach dem aktuellen Stand wurde keine Handynummer und kein Smartphone gehackt. Die Daten stammen nicht von dem Gerät des Empfängers der Droh-Mail. Die Handynummer ist den Betrügern jedoch bekannt und wird dafür genutzt, den potenziellen Opfern Angst zu machen.

Neu: Jetzt sollen die Opfer das Geld per Banküberweisung bezahlen

Update 01.08.2018 Offensichtlich funktioniert der Zahlungsweg via Bitcoin nicht sehr gut. Denn so hat alles angefangen. Bisher sollten die angeschriebenen Opfer das sogenannte Schweigegeld per Bitcoin bezahlen. Doch das ist so kompliziert, dass es einige Nutzer unter Umständen gar nicht hinbekommen, selbst wenn sie zahlen wollen. Darauf haben die Kriminellen nun reagiert und die Zahlungsweise deutlich vereinfacht.

Es sind die ersten E-Mails mit Erpressungen aufgetaucht, in denen eine Bankverbindung genannt wird. Die Ganoven erhoffen sich dadurch wahrscheinlich, dass via IBAN schneller gezahlt wird und so mehr Geld in die Kassen der Erpresser fließt. Doch wir warnen auch hier. Zahlen Sie nicht. Das Geld geht meist auf ausländische Konten und ist für immer verloren. Die Story mit der Spyware und dem Trojaner auf dem Computer ist nur ein gemeiner Trick, um dem Empfänger Angst zu machen und zur Zahlung zu bewegen. Lassen Sie sich nicht einschüchtern. Bisher ist noch nie etwas passiert, wenn nicht gezahlt wurde. 

Übrigens: Es gibt ein ziemlich eindeutiges Zeichen, an dem wir den Fake erkennen können und warum eine Zahlung in diesem Fall vollkommen sinnlos ist. Wir möchten dieses Merkmal hier nicht veröffentlichen, da die Kriminellen sonst ihren Text in diesem Punkt anpassen.

Wie sieht die Erpresser E-Mail aus?

Die aktuellen E-Mails sind teils personalisiert. So wird der Empfänger mit seinem Vornamen angesprochen und im Text wird der Nachname verwendet. Das führt dazu, dass immer mehr Menschen Angst vor der Erpressungsnachricht bekommen.

Update 19.09.2018 Es wird international. Neben den englischen und deutschen E-Mails erreichen uns nun auch französische E-Mails zum gleichen Inhalt. Auch hier geht es um angeblich gehackte E-Mail-Konten nachdem Sie angeblich nicht so seriöse Seiten im Internet besucht haben. Auch hier werden die Absender-Adressen gefälscht. Ihr Konto wurde nicht gehackt. Lassen Sie sich nicht verunsichern.

Update 11.08.2018 Eine neue Variante der Erpresser E-Mail ist im Umlauf. Sie beinhaltet nun nicht mehr ein altes Passwort. Einen Teil der Mobilfunknummer der  potenziellen Opfer taucht bereits in der Betreffzeile auf. Im Text de Nachricht behaupten nun die Cyberkriminellen, dass Sie das Smartphone mittels Schadsoftware infiziert haben. Bilder aus dem Smartphone und Kontakte von den sozialen Medien sollen sich die Angreifer angeblich heruntergeladen haben. Wie wir bereits erfahren haben, handelt es sich tatsächlich um die Mobilfunknummern der angeschriebenen Opfer. Wir vermuten, dass die Telefonnummern wie die Passwörter aus einer Datenpanne stammen und im Darknet zum Zwecke des Missbrauches erworben wurden.

Update 13.07.2018 In neueren Versionen der E-Mail werden die potenziellen Opfer gezielt ausgewählt und noch mehr verunsichert. Gleich im ersten Satz sind Passwörter abgebildet, die zum jeweiligen Empfänger der Erpresser E-Mail gehören. Diese stammen vermutlich aus einer der vielen Datenpannen, über die wir in der Vergangenheit berichtet haben.

Aufgrund von immer mehr Lesermeldungen gehen wir bei den Erpresser-Mails aktuell nicht von einem Einzelfall aus. Im Gegenteil: Offensichtlich werden die Spam-Mails massenhaft versendet. Die Nachrichten werden in deutscher und englischer Sprache mit verschiedenen Betreffzeilen und Absendern verschickt. Nachfolgend listen wir beispielhaft einige Versionen auf. Der Text kann sich im Einzelfall geringfügig unterscheiden, bleibt sinngemäß jedoch gleich:

Bekannte Absender der Erpressungs-Mails:

Die E-Mail-Adressen der Absender sind nicht besonders hilfreich, da die Erpressungs-Mails von ständig wechselnden Absenderadressen versendet werden. Die E-Mail-Adressen der Absender sind gefälscht und von unbescholtenen Nutzern, die mit dem Versand der Nachrichten nichts zutun haben.

Update 17.09.2018 Mittlerweile sind die Betrüger so dreist, dass sie die E-Mail-Adresse des Empfängers (also Absender- und Empfängeradresse ist gleich) als Absender einsetzen und sagen, dass Ihr Mail-Konto gehackt wurde. Aber lassen Sie sich nicht verunsichern. Absender-Adressen können gefälscht werden. Genauso lassen sich auch angezeigte Rufnummern manipulieren.

Diese Betreffzeilen werden verwendet:

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  • Wichtig – jetzt lesen!
  • Ich rate Ihnen, diesen Brief zu lesen, es ist wichtig fur Sie
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  • Ihr Benutzerkonto wurde gehackt
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  • max@muster.de, 72 Stundеn zu zahlеn
  • Ihr Konto
  • Ihr Benutzerkonto wurde gehackt aufgeknackt!
  • Re: NACHRICHT
  • Change your password immediately. Your account has been hacked.
  • You password must be need changed
  • Security Alert!
  • max@mustermann.de, 3 Tage zu zahlen ||
  • Dies ist meine letzte Warnung!
11.12.2018 Dies ist meine letzte Warnung! von kontakt@........de.
06.12.2018 Sicherheitsalarm. Hacker kennen das Passwort von kontakt@........de.
03.12.2018 72 Stundеn zu zаhlеn
26.11.2018 max@mustermann.de, 3 Tage zu zahlen ||
24.11.2018 Security Warning. Third party accessed to...
18.11.2018 Security Alert!
15.11.2018 *name* - *passwort*
15.11.2018 *name* - *passwort*
14.11.2018 XXXXX@XXXXX.com wurde gehackt - Passwort muss geändert werden
08.11.2018 … is compromised. Password must be changed
08.11.2018 Kein Betreff
06.11.2018 *user name* - *fragment passwort*
05.11.2018 Change your password immediately. Your account has been hacked.
01.11.2018 Re: NACHRICHT
30.10.2018 =I Have YOUR keys. I ascendancy phone !1234
28.10.2018 max.muster@e-mail.com is compromised. Password must be changed
26.10.2018 Ihr Konto
26.10.2018 max@muster.de, 72 Stundеn zu zahlеn
26.10.2018 von no-reply@whatsupguyz.com
23.10.2018 password (*****) for max.muster@e-mail.de is compromised
22.10.2018 Тickеt#46640432
21.10.2018 yuor password oder english 100% info - ***
13.10.2018 max@mustermann.de was hacked
13.10.2018 Wichtig - jetzt lesen!
05.10.2018 Your Acc­ount Was Hack­ed!
28.09.2018 Das ist Verlust der Verluste
28.09.2018 Kontoproblem
25.09.2018 Deine Familienmitglieder bekommen einen Schock
24.09.2018 Der Zugang zu deiner Mail-Adresse
19.09.2018 Du wirst im Internet bekannt
19.09.2018 Es schеint, dаss XXXXX dеin Pаsswоrt ist.
19.09.2018 Alerte de sécurité!
18.09.2018 Entfernen Sie diese Nachricht nach dem Lesen!
18.09.2018 Sicherheitsachtung!
17.09.2018 Kompromat auf Sie
11.09.2018 Es geht um Ihre Sicherheit.
03.09.2018 @@@@@Your Hacked phone$$$$
23.08.2018 Dеin Ruf stеht auf dеm Spiеl
20.08.2018 Ich habe ein Video mit dir
11.08.2018 (Part num your Hacked phone. +XX XXXXX....)
02.08.2018 Unser kleines Geheimnis
02.08.2018 Tickеt#304943215: <ihre@adresse.de> 01.08.2018 02:16:36 𝕪our life can be ruined
01.08.2018 Max Mustermann – Deine Daten!!
31.07.2018 Max Mustermann – Wichtig lesen!
18.07.2018 Nachricht fuer ...
18.07.2018 Nachricht fuer ...
13.07.2018 Passwörter von Lyndy Tappan <qppxpepillolorenzinisiv@outlook.com>
21.06.2018 You аrе my viсrim
19.06.2018 Wiederhole das nie wieder ID 9rRUp.
03.06.2018 Inhaltliche beschuldigungs-id 7cwJUg8ff!

 

Falls Sie einen abweichenden Text erhalten haben, leiten Sie diesen bitte an kontakt@onlinewarnungen.de weiter. Wir aktualisieren die Warnung zeitnah.



Erpresser-Mail mit dem eigenen Absender? Wurde ich gehackt?

In letzter Zeit werden die E-Mails nicht mehr mit beliebigen Absenderadressen versendet. Nein, als Absender steht die eigenen Mailadresse. Also die Adresse des Absenders und die des Empfängers ist identisch. Das macht vielen Nutzern Angst. Doch diese ist unberechtigt. Ihre E-Mail-Adresse wurde in der Regel nicht gehackt. Dieses Aufwand würden Kriminelle nicht betreiben, um Ihnen eine E-Mail zu senden. Vielmehr wurde der Absender manipuliert, was mit einfachen Mitteln heute möglich ist. Durch die Manipulation der Absenderadresse kann jede beliebige E-Mail-Adresse eingegeben werden.

Wußten Sie schon, dass das auch Telefonnummern und die Anzeige der Rufnummer des Anrufers manipuliert werden kann? Umgedreht heißt die Unterdrückung einer Telefonnummer nicht, dass der Angerufene Ihre Handynummer nicht doch auslesen kann. Verrückt.

Hat der Absender wirklich Videomaterial von Ihnen?

Von der E-Mail fühlen sich vor allem Nutzer angesprochen, die gelegentlich oder regelmäßig Pornoseiten im Internet besuchen. Und ganz selbstverständlich fragt sich dieser Nutzerkreis, ob der Absender wirklich belastendes Material hat. Schließlich möchte kaum einer, dass ein Video veröffentlicht wird, was den Besuch der Sexseite in Bild und Ton zeigt.

Wir können die Frage letztlich nicht beantworten, gehen aktuell jedoch davon aus, dass es dieses Videomaterial nicht gibt. Bisher ist uns kein Fall bekannt, wo im Nachgang dieser E-Mail Kontakte des Nutzers angeschrieben und Bildmaterial versendet wurde. Allerdings ist eine Infizierung des Computers mit Malware beim Besuch unseriöser Seiten nicht ausgeschlossen. Und rein theoretisch ist es auch möglich, dass Kriminelle so in den Besitz vertraulicher Daten gelangen.

Auch die Polizei ist der Meinung, dass aktuell kein Anlass zur Sorge besteht und die Computer der Nutzer nicht angegriffen wurden. Der SWR hat sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt und kann in seinem Video besorgte Empfänger der Erpressung etwas beruhigen:

Bundeskriminalamt äußert sich ebenfalls zu den Erpresser-Mails

Update 06.11.2018 Nachdem die E-Mails nun schon einige Monate im Umlauf sind und es schier unendlich viele Versionen gibt, hat sich nun auch das Bundeskriminalamt zu Wort gemeldet. In dem sozialen Netzwerk Facebook empfiehlt die Behörde nicht zu zahlen.

ACHTUNG

Aktuell beobachtet die deutsche Polizei eine neue Welle von Erpressungsmails:

➡️Bereits Ende Juli haben wir auf Erpressungsmails hingewiesen, in welchen gedroht wird, Masturbations-Aufnahmen des Opfers zu veröffentlichen.

➡️Die Täter verlangen die Zahlung unterschiedlicher Summen in Form einer Kryptowährung.

➡️Die Täter geben oftmals vor, ein Passwort des Opfers zu kennen. Dieses kann tatsächlich durch das Opfer verwendet worden sein und wurde wahrscheinlich aus Leaks erlangt.

➡️Manche E-Mails erwecken den Eindruck, vom Account des Opfers zu stammen.

➡️Uns sind E-Mails sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch bekannt.

Es wurde bisher in keinem der gemeldeten Fälle eine tatsächliche Kompromittierung beziehungsweise illegale Kameraüberwachung des genutzten Computersystems festgestellt.

Die Polizei empfiehlt, den geforderten Betrag NICHT zu zahlen!

Bundeskriminalamt auf Facebook (06.11.2018)

Haben die Betrüger meine Daten?

Ja, die Daten, die im Text der E-Mail tatsächlich aufgeführt werden, haben die Betrüger. Diese können sie im Darknet erworben haben. Eventuell ist eine Datenpanne oder ein Datenklau (Hackerattacke) vorausgegangen.

Aber: Uns ist bisher nicht bekannt, dass Computer oder Smartphones tatsächlich angegriffen und gehackt wurden. Auch das Mittschnitte gemacht und diese veröffentlich wurden, ist bisher nicht vorgekommen.

Können die Täter weitere Konten hacken?

Dies ist wiederum durchaus möglich, wenn Sie die gleiche Kombination aus E-Mail / Handynummer und dem gleichen Passwort noch bei einem anderen Dienstleister verwenden. Deshalb raten wir Ihnen, die Passwörter Ihrer Onlinekonten zu ändern und diese so zu sichern. Schauen Sie sich die Konten genau an, ob Änderungen in den Einstellungen vorgenommen wurden. Machen Sie diese Änderungen rückgängig. Vergeben Sie anschließend ein sicheres Passwort. Vermeiden Sie die beliebtesten Passwörter der Deutschen.

Sollten Sie bezahlen?

Manch einer denkt sicher ernsthaft darüber nach, die geforderte Summe zu bezahlen, um danach Ruhe zu haben. Davon raten wir allerdings ab. Zahlen Sie nicht! Denn Sie haben es mit Kriminellen zu tun. Sie können sich auf das Wort eines Erpressers nie verlassen. Und wenn Sie einmal bezahlt haben, dann haben Sie sich als Opfer qualifiziert. Da lohnt es für Betrüger, weitere Forderungen zu stellen.

Symbolbild Schlüssel, Miete, Haus, Wohnung

PostIdent bei Suche nach Mietwohnung: Vorsicht Datenklau und Erpressung

Wer aktuell eine Mietwohnung sucht, sollte aufpassen. Denn mit gefälschten Wohnungsanzeigen versuchen Kriminelle Daten zu stehlen oder via PostIdent-Verfahren Straftaten im Namen der Wohnungssuchenden zu begehen. Wir erklären, welche Maschen […]

So schützen Sie sich vor Erpressungen

Ob Sie nun Seiten mit pornografischem Inhalt besuchen oder nicht: Sie sollten alle Vorkehrungen treffen, die Ihren Computer vor dem Befall von Schadsoftware schützen. Ein hochwertiger Virenscanner ist heute auf jedem Computer Pflicht. Ein infiziertes Gerät kann auch Ihre Kontakte zu Opfern machen. Erhalten Sie eine Nachricht mit einer Erpressung, sollten Sie die Sache ernst nehmen und bei der Polizei in Ihrer Nähe oder online Anzeige erstatten.



Wurden Sie auch schon erpresst?

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9 Kommentare zu Warnung: Erpresser verlangen Geld per E-Mail für Besuch von Pornoseiten (Video)

  1. hab auch solch mail bekommen am 10.12.2018

    naja das passwort was die haben nutze ich schon seid 20 jahren nich mehr und ich hab eh kein facebook account oder aehnliches^^

  2. LETZTE WARNUNG
    Ich gebe Ihnen die letzten 72 Stunden, um die Zahlung zu tätigen, bevor ich allen Ihren Freunden ein Video mit Ihrer Masturbation schicke.

    Als Sie das letzte Mal eine pornografische Website mit Jugendlichen besucht haben, haben Sie von mir entwickelte Software heruntergeladen und installiert.

    Mein Programm hat Ihre Kamera eingeschaltet und den Vorgang Ihrer Masturbation aufgezeichnet. Meine Software hat auch alle Ihre E-Mail-Kontaktlisten und eine Liste Ihrer Freunde auf Facebook heruntergeladen.

    Ich habe sowohl die xhxmjjlk.mpg mit Ihrer Masturbation als auch eine Datei mit all Ihren Kontakten auf meiner Festplatte.
    Du bist sehr pervers!

    Wenn Sie möchten, dass ich beide Dateien lösche und das Geheimnis bewahre, müssen Sie mir eine Bitcoin-Zahlung senden. Ich gebe dir die letzten 72 Stunden.
    Wenn Sie nicht wissen, wie Bitcoins gesendet werden sollen, besuchen Sie Google.

    Senden Sie sofort 1000 EUR an diese Bitcoin-Adresse:
    3PFzGtt9U721LSJHNeLfFTCvyxVjHXarKZ

    1 BTC = 3033 EUR, senden Sie also exakt 0.331029 BTC an die obige Adresse.

    Versuche nicht mich zu betrügen! Sobald Sie diese E-Mail öffnen, werde ich wissen, dass Sie sie geöffnet haben.

    Diese Bitcoin-Adresse ist nur mit Ihnen verknüpft, daher weiß ich, ob Sie den richtigen Betrag gesendet haben.
    Wenn Sie die Zahlung nicht senden, schicke ich Ihr Masturbationsvideo an alle Ihre Freunde aus Ihrer Kontaktliste, die ich gehackt habe.

    Hier nochmal die Zahlungsdetails:

    Senden Sie 0.331029 BTC an diese Bitcoin-Adresse:

    3PFzGtt9U721LSJHNeLfFTCvyxVjHXarKZ

    Sie können die Polizei besuchen, aber niemand wird Ihnen helfen.
    Ich wohne nicht in deinem Land. Ich habe diese Nachricht in Ihre Sprache übersetzt, damit Sie verstehen können.

    Betrüge mich nicht Vergiss die Scham nicht und wenn du diese Nachricht ignorierst, wird dein Leben ruiniert.

    Ich warte auf Ihre Bitcoin-Zahlung.

    Darla
    Anonymous Hacker

  3. Habe auch die 72 Stunde E-Mail bekommen. Mir war aber sofort klar, das es Fake ist, da meine Pornos immer auf dem rechten Monitor laufen. XD

  4. Auch ich erhielt eine Mail mit dem Betreff 72 Stunden noch zu zahlen (siehe oben vom 03.12.2018).
    Ich habe nicht gezahlt. Es ist nichts passiert.

  5. hallo, auch mich hat es erwischt am 05.12.2018, die mail kam angeblich über meine eigene Adresse (der text von obe), wurde aber vom spam filter abgefangen … habe sie gelöscht