Warnung: Erpresser verlangen Geld per E-Mail für Besuch von Pornoseiten (Video)

Die Erpresser-Maschen im Überblick (Update 08.01.2019)


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Besuchen Sie Sexseiten und haben Angst, dass jemand einen Mitschnitt gemacht hat? Oder wurden Sie per Chat betrogen? Cyberkriminelle versuchen auf verschiedenen Wegen an das Geld ahnungsloser Verbraucher zu kommen. Fast täglich ändern die Verbrecher die Texte der E-Mails und deren Anlass. Um welche Art der Erpressung es sich handelt, erfahren Sie in unserem Artikel.

In der Vergangenheit haben wir schon mehrfach über Erpressungsversuche durch Kriminelle berichtet. Hierbei wurden „Sex-Chats“ aufgenommen und mit deren Veröffentlichung gedroht oder unbescholtene Bürger wurden am Telefon erpresst. In der neuesten Masche werden die Opfer per E-Mail erpresst. Dabei drohen die Erpresser, ihre Opfer vor Freunden, Verwandten und Kollegen bloß zu stellen. Schnell verbreitet sich Angst und Schrecken unter den betroffenen Nutzern, teils zu Unrecht.

Aus Scham werden die geforderten Beträge oft gezahlt. Schließlich sehen scheinbar ertappte Nutzer nur diesen einen Ausweg, wie sie den Betrügern entkommen können. Hierbei spielt die virtuelle Währung Bitcoin eine sehr große Rolle. Für die Ermittlungsbehörden ist es oft schwer, den Weg des Geldes zu verfolgen, wenn in Bitcoin gezahlt wurde. Wurde der geforderte Betrag überwiesen, ist leider auch nicht gewiss, ob der Spuk damit ein Ende hat oder ob weitere Forderungen gestellt werden.

Teilweise werden auch ganz allgemeine Erpressungs-Mails versendet, die keinen Bezug zu Pornos oder Sex haben. Vielmehr erklärt der Erpresser in seiner E-Mail, dass er auf das E-mail-Postfach des Empfängers zugreifen kann und angeblich private Daten hat. Gegen Zahlung von „390 Euronen“ will der Erpresser verschwinden. Laut der E-Mail schreibt Shaomi Lee aus Asien. Nachdem mehrere Millionen Passwörter von Onlinekonten veröffentlicht wurden, stößt diese E-Mail natürlich auf senisbilierte Nutzer.

2019-02-26 Erpressung E-Mail Spam Fake Bitcoin

Erpressung: 2. Mahnung im Namen von Rechtsanwälten erpresst Bitcoin

In vielen E-Mail-Postfächern befindet sich aktuell eine 2. Mahnung mit einem Aktenzeichen. Diese wird scheinbar von einem Rechtsanwalt versendet. Nach dem Öffnen der Nachricht sehen Sie jedoch sehr schnell, dass […]

Symbolbild Polizei Polizeiauto Handschellen

Aus dem Kinderzimmer: 17-jähriger Schmuddelvideo-Erpresser gefasst

Das bayrische Landeskriminalamt berichtet von einem Ermittlungserfolg gegen einen Täter, der vermutlich aus seinem Kinderzimmer Internetnutzer mit angeblich erstellten Schmuddelvideos erpresst. Durch den Erfolg konnten nicht nur einige Straftaten aufgeklärt, […]

Opfer werden mit privaten Videos erpresst (Sextortion)?

Für die Kriminellen ist das Tabuthema Sex ein beliebtes Mittel, ihre Opfer zu erpressen. Im vielen Fällen geht es um den Besuch von Webseiten mit pornografischen Inhalten. Das Opfer hat angeblich eine mit Schadsoftware verseuchte Seite besucht. Diese Software soll dann unbemerkt auf den PC des Opfers zugegriffen haben. Hierbei, so der Erpresser, wurden alle Kontakte und die E-Mail Adresse des Opfers ausgespäht und heruntergeladen. Ebenso wurde unbemerkt die Kamera des Computers aktiviert und eine Aufzeichnung gestartet.

In einer weiteren Version wird dem Empfänger vorgeworfen, dass sie Ihrem Partner untreu waren. Es geht hier nicht um peinliche Bilder oder Videos, die die Cyberkriminellen vorgeben zu besitzen. Es sind „nur“ Vorwürfe wegen Untreue. Aber auch fingierte Seitensprünge sind ein heikles Thema und können Leben und Familien zerstören.


Auch im Sex-Chat lauert eine Gefahr

Eine ganz andere Herangehensweise der Cyberkriminellen ist die Erpressung von Nutzern, die via Chat mit oder ohne Kamera erotische Gespräche mit unbekannten geführt haben. Die potenziellen Opfer haben dem Angreifer über eine Schadsoftware, die beispielsweise einmal in Form einer DOC-Datei an eine E-Mail angehangen war, eine Hintertür geöffnet. Dann werden Chats entweder auf dem Computer des Nutzers mitgeschnitten oder bei Video-Chats auf der Gegenseite. Mit dem erotischen Chat werden die Opfer erpresst. Besonders problematisch ist, dass es keine Rolle speilt, ob der Chat via Facebook Messenger, Skyper oder einem anderen Chatprogramm geführt wurde. Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Artikel „Nach Chat mit Nacktvideo erpresst“ .



Schutzgelderpressung per E-Mail oder Bitcoin zahlen

Neuerdings werden E-Mail-Empfänger auch direkt bedroht. Dabei geht es nicht nur um die Veröffentlichung von eventuell gar nicht vorhandenen Informationen. Nein, viel schlimmer. Der Absender der Erpresser-Mail kündigt an, dass er den Empfänger ermorden oder körperlich verletzen möchte. Angeblich hat er einen Auftrag von einer dritten Person. Diese E-Mails sind besonders gefährlich, da die Opfer den Wahrheitsgehalt oft nicht einschätzen können und bezahlen.

Bombendrohung per E-Mail mit Lösegeldforderung

Auch Unternehmen sind aktuell mit bösartigen E-Mails konfrontiert. Darin gibt der unbekannte Absender an, dass er in dem Gebäude des Unternehmens eine Bombe sowie einen Komplizen installiert hat. Wird das Lösegeld nicht innerhalb weniger Stunden bezahlt, so geht die Bombe hoch. Da hier oft sehr viele unschuldige Menschen beteiligt sind, ist diese Masche besonders gemein und riskant. Schließlich möchte niemand gern die Verantwortung dafür übernehmen, dass tatsächlich eine Bombe explodiert. Auf Onlinewarnungen finden Sie ausführliche Informationen zu der E-Mail Erpressung mit Bombendrohung.

Wie werden die Empfänger der E-Mail erpresst?

In den meisten Fällen droht der Erpresser, dass er die privaten Videos veröffentlicht. Angeblich hat er die Kontakte des Nutzers ausgelesen und kann das Video an Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen versenden. Verhindern kann das Erpressungs-Opfer die Veröffentlichung nur durch Zahlung eines Lösegeldes in unterschiedlicher Höhe. Häufig wird Zeitdruck ausgeübt, sodass die Zahlung innerhalb von 48 Stunden erfolgen soll. Akzeptiert wird die Zahlung nur, wenn die Summe in der virtuellen Währung Bitcoin überwiesen wird. Hierzu findet das Opfer auch eine Zahlungs-Adresse in der E-Mail.

Erpresser behaupten den Router ihrer Opfer angegriffen zu haben

In einer weiteren Variante der Erpresser E-Mail behaupten die Verfasser, dass sie den Router ihres Opfers manipuliert haben. Sie geben an, eine Schwachstelle des Gerätes ausgenutzt zu haben. Demnach soll bei der Verbindung des Computers mit dem Internet, ein Rootkit heruntergeladen worden sein. Mit dessen Hilfe habe der Angreifer vollständigen Zugriff auf den PC seines Opfers gehabt. Als Beweis gibt der Erpresser ein Passwort an und behauptet, vom Account seines Opfers die E-Mail gesendet zu haben. Im Rest der E-Mail folgt der bereits bekannte Inhalt der eigentlichen Erpressung.

Erpresser kennen die Handynummer des Opfers

Teilweise werden potenzielle Opfer auch mit ihrer eigenen Handynummer erpresst. Die Betrüger möchten damit den Beweis antreten, dass diese tatsächlich auf die Daten des Opfers zugreifen können. In der Vergangenheit geschah das über Passwörter. Nun ist die Handynummer des Opfers dran. Das beunruhigt viele Nutzer, da diese berechtigt die Frage stellen, woher die Erpresser die Handynummer und die dazu passende E-Mail-Adresse haben?

Da es nach bisherigen Erkenntnissen keinerlei Hinweise darauf gibt, das es den angeblichen Trojaner beziehungsweise die Malware wirklich gibt, ist hier von gestohlenen Daten auszugehen. Es gibt bislang auch keinen Fall, in dem wirklich Videomaterial vorhanden war oder gar versendet wurde. Allerdings zeigt die E-Mail, dass die Ganoven eine Datei mit Handynummern und E-Mail-Adressen von Nutzern haben. Welche weiteren Informationen in den Daten enthalten sind, ist bisher unklar. Jeder Nutzer sollte prüfen, ob seine Daten bei einem der letzten großen Datendiebstähle entwendet wurden.

Hacker Datendiebstahl Symbolbild

Email Account gehackt? So prüfen Sie ob Hacker Daten gestohlen haben

Woher haben die Hacker meine Daten? Diese Frage bewegt Internetnutzer, wenn wieder eine Spam-Mail mit zahlreichen persönlichen Daten im Postfach liegt. Wir geben in diesem Artikel eine Antwort und erklären, […]

Fakt ist: Nach dem aktuellen Stand wurde keine Handynummer und kein Smartphone gehackt. Die Daten stammen nicht von dem Gerät des Empfängers der Droh-Mail. Die Handynummer ist den Betrügern jedoch bekannt und wird dafür genutzt, den potenziellen Opfern Angst zu machen.



Wie sieht die Erpresser E-Mail aus?

Die aktuellen E-Mails sind teils personalisiert. So wird der Empfänger mit seinem Vornamen angesprochen und im Text wird der Nachname verwendet. Das führt dazu, dass immer mehr Menschen Angst vor der Erpressungsnachricht bekommen. Die E-Mails mit der Erpressung werden offensichtlich in ganz Europa versendet. Unserer Redaktion liegen Nachrichten in zahlreichen Sprachen vor, darunter deutsch, englisch, französisch, spanisch und italienisch.

Anzeige von Passwörtern soll Angst machen

In neueren Versionen der E-Mail werden die potenziellen Opfer gezielt ausgewählt und noch mehr verunsichert. Gleich im ersten Satz sind Passwörter abgebildet, die zum jeweiligen Empfänger der Erpresser E-Mail gehören. Diese stammen vermutlich aus einer der vielen Datenpannen, über die wir in der Vergangenheit berichtet haben.

Nachfolgend listen wir beispielhaft einige Versionen auf. Der Text kann sich im Einzelfall geringfügig unterscheiden, bleibt sinngemäß jedoch gleich:

AktuellArchivBetreffzeilen
15.10.2019ltc1q54fvmn92neg44fkd0dny9m5kpxljykf239a3xg
06.10.2019 Zorg ervoor dit bericht te lezen! Uw persoonlijke gegevens worden bedreigd!
02.10.2019 Hohe Gefahr. Konto wurde angegriffen.
29.09.2019 WICHTIG! Ich habe dich beim ʍasturbieren aufgenommen! Ich habe Max Muster.mp4 erfasst.
24.09.2019 Ihre persönlichen Daten sind gefährdet! Ändern Sie sofort Ihr Passwort!
23.09.2019 Urgent: max.mustert@e-mail.de was hackedd..
17.09.2019 Ihre persönlichen Daten sind gefährdet! Ändern Sie sofort Ihr Passwort!
22.08.2019 Was zum Teufel machst du, Pädophiler? .. von 4LbTr4uM
17.08.2019 Ich weiß, dass Sie ein Pädophiler sind .. von 4LbTr4uM <manuelkapp_172@sandwood.spindly.xyz>
09.08.2019 Das ίst meine letzte Wɑrnung ...! von Anonymer Hɑcker <wolfram775@fattest.defogging.xyz>
07.08.2019 Der Zugriff auf Ihr Konto wurde gefahrdet. Dateien auf Ihrem Gerat sind moglicherweise beschadigt oder kopiert.
05.08.2019 WICHTIG! Ich habe dich beim ʍasturbieren aufgenommen! Ich habe ....mp4 erfasst.
27.07.2019
12.07.2019 Jemand hat sich bei Ihrem Konto angemeldet. Du musst handeln. von robinson63
10.07.2019
02.07.2019 Der Zugriff auf Ihr Konto wurde gefahrdet. Dateien auf Ihrem Gerat sind moglicherweise beschadigt oder kopiert.
23.06.2019 Ich habe deinen Computer gehackt! Video Vorhanden!
18.06.2019 Der Zugriff auf Ihr Konto wurde gefahrdet. Dateien auf Ihrem Gerat sind moglicherweise beschadigt oder kopiert.
06.06.2019 Benachrichtigung dringend behandeln<jfgadfng@marktwirt.de>
06.06.2019 Benachrichtigung dringend behandeln<jfgadfng@marktwirt.de>

Diese Betreffzeilen werden verwendet:

  • Dein Ruf steht auf dem Spiel
  • Ich hoffe, du hast Zeit, alles zu tun
  • Lies dies sorgfältig
  • Viel Glück bei der Lösung von Problemen
  • Dein Ruf steht auf dem Spiel
  • Ihr Leben kann zerstört werden
  • Virus-Angriff xoWeW
  • Es geht um Ihre Sicherheit.
  • Sicherheitsachtung!
  • Kompromat auf Sie
  • Alerte de sécurité!
  • Es schеint, dаss XXXXX dеin Pаsswоrt ist.
  • Du wirst im Internet bekannt
  • Deine Familienmitglieder bekommen einen Schock
  • Das ist Verlust der Verluste
  • Sicherheitshinweis (Ihre E-Mail-Adresse wurde gehackt)
  • Entfernen Sie diese Mitteilung nach dem Lesen!
  • Ihr Benutzerkonto wurde gehackt
  • Wann willst du es beichten?
  • yuor password
  • [english 100%] info – (Passwort entfernt)
  • Тickеt#46640432
  • password (*****) for max.muster@e-mail.de is compromised
  • max@muster.de, 72 Stundеn zu zahlеn
  • Ihr Konto
  • Ihr Benutzerkonto wurde gehackt aufgeknackt!
  • Re: NACHRICHT
  • Change your password immediately. Your account has been hacked.
  • You password must be need changed
  • Security Alert!
  • max@mustermann.de, 3 Tage zu zahlen ||
  • Dies ist meine letzte Warnung!
  • You have been hacked.
  • Sicherheitsalarm.
  • Hohe Gefahr. Konto wurde angegriffen.
  • Nachricht vom Sicherheitsdienst. Der Zugang zu Ihrem Konto erfolgt uber Dritte.
  • This account has been hacked! Change your password right now!
  • Hallo, mein Opfer. Ich habe dich beim Masturbieren aufgenommen! Ich habe ymjrq8lv.mpg erfasst.
  • Das ist meine letzte Warnung! max@mustermann.de
  • Sie wurden gehackt! Wichtige Nachricht für Sie!
  • This is my last warning
  • Video oder Konto
  • Belastendes Material – max mustermann
  • Wichtige Nachricht für dich
  • This is my final warning max@muster.de
  • Ihr Computer wurde übernommen
  • Computer voll Zugriff
  • ❗ ATTENTION! You are screwed now „name“…
  • WICHTIG! Ich habe dich beim ʍasturbieren aufgenommen! Ich habe name.mp4 erfasst.
  • Das ίst meine letzte Wɑrnung
  • Überprüfen Sie das angehängte Bild
  • Computer wurde gehackt! Wir haben ihre Daten
  • Benachrichtigung dringend behandeln
  • Ich habe Ihr Gerät unter … gehackt und Sie haben jetzt ein Problem…
  • Der Zugriff auf Ihr Konto wurde gefahrdet. Dateien auf Ihrem Gerat sind moglicherweise beschadigt oder kopiert.
  • The decision to suspend your account. Waiting for payment

Falls Sie einen abweichenden Text erhalten haben, leiten Sie diesen bitte an kontakt@onlinewarnungen.de weiter. Wir aktualisieren die Warnung zeitnah.



Erpresser-Mail mit dem eigenen Absender? Wurde ich gehackt?

In letzter Zeit werden die E-Mails nicht mehr mit beliebigen Absenderadressen versendet. Nein, als Absender steht die eigenen Mailadresse. Also die Adresse des Absenders und die des Empfängers ist identisch. Das macht vielen Nutzern Angst. Doch diese ist unberechtigt. Ihre E-Mail-Adresse wurde in der Regel nicht gehackt. Diesen Aufwand würden Kriminelle nicht betreiben, um Ihnen eine E-Mail zu senden. Vielmehr wurde der Absender manipuliert, was mit einfachen Mitteln heute möglich ist. Durch die Manipulation der Absenderadresse kann jede beliebige E-Mail-Adresse eingegeben werden.

Wußten Sie schon, dass das auch Telefonnummern und die Anzeige der Rufnummer des Anrufers manipuliert werden kann? Umgedreht heißt die Unterdrückung einer Telefonnummer nicht, dass der Angerufene Ihre Handynummer nicht doch auslesen kann. Verrückt.

Dennoch raten wir dazu, dass Sie Ihren E-Mail-Account überprüfen. In Einzelfällen stellte sich in der Vergangenheit heraus, dass das E-Mail-Konto der Nutzer tatsächlich gehackt war. Zunächst sollten Sie überprüfen, ob Ihre E-Mail-Adresse schon einmal von einer Datenpanne oder einem Datendiebstahl betroffen war. Anschließend raten wir, dass Sie Ihr E-Mail-Konto genau überprüfen. Achten Sie auf alle Änderungen, die Ihnen unbekannt vorkommen. Vorsichtshalber sollten Sie Ihr Passwort ändern.

Hat der Absender wirklich Videomaterial von Ihnen?

Von der E-Mail fühlen sich vor allem Nutzer angesprochen, die gelegentlich oder regelmäßig Pornoseiten im Internet besuchen. Und ganz selbstverständlich fragt sich dieser Nutzerkreis, ob der Absender wirklich belastendes Material hat. Schließlich möchte kaum einer, dass ein Video veröffentlicht wird, was den Besuch der Sexseite in Bild und Ton zeigt.

Wir können die Frage letztlich nicht beantworten, gehen aktuell jedoch davon aus, dass es dieses Videomaterial nicht gibt. Bisher ist uns kein Fall bekannt, wo im Nachgang dieser E-Mail Kontakte des Nutzers angeschrieben und Bildmaterial versendet wurde. Es handelt sich in den meisten Fällen um Fake-Mails (Faketortion). Allerdings ist eine Infizierung des Computers mit Malware beim Besuch unseriöser Seiten nicht ausgeschlossen. Und rein theoretisch ist es auch möglich, dass Kriminelle so in den Besitz vertraulicher Daten gelangen.

Wenn Sie erotische Chats mit Webcam nutzen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Fremde Videomaterial von Ihnen haben könnten. Dieses Risiko besteht alleine schon deshalb, weil die Gegenseite jederzeit Aufnahmen anfertigen kann.

Auch die Polizei ist der Meinung, dass aktuell kein Anlass zur Sorge besteht und die Computer der Nutzer nicht angegriffen wurden. Der SWR hat sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt und kann in seinem Video besorgte Empfänger der Erpressung etwas beruhigen:

Bundeskriminalamt äußert sich ebenfalls zu den Erpresser-Mails

Update 06.11.2018 Nachdem die E-Mails nun schon einige Monate im Umlauf sind und es schier unendlich viele Versionen gibt, hat sich nun auch das Bundeskriminalamt zu Wort gemeldet. In dem sozialen Netzwerk Facebook empfiehlt die Behörde nicht zu zahlen.

ACHTUNG

Aktuell beobachtet die deutsche Polizei eine neue Welle von Erpressungsmails:

➡️Bereits Ende Juli haben wir auf Erpressungsmails hingewiesen, in welchen gedroht wird, Masturbations-Aufnahmen des Opfers zu veröffentlichen.

➡️Die Täter verlangen die Zahlung unterschiedlicher Summen in Form einer Kryptowährung.

➡️Die Täter geben oftmals vor, ein Passwort des Opfers zu kennen. Dieses kann tatsächlich durch das Opfer verwendet worden sein und wurde wahrscheinlich aus Leaks erlangt.

➡️Manche E-Mails erwecken den Eindruck, vom Account des Opfers zu stammen.

➡️Uns sind E-Mails sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch bekannt.

Es wurde bisher in keinem der gemeldeten Fälle eine tatsächliche Kompromittierung beziehungsweise illegale Kameraüberwachung des genutzten Computersystems festgestellt.

Die Polizei empfiehlt, den geforderten Betrag NICHT zu zahlen!

Bundeskriminalamt auf Facebook (06.11.2018)

Haben die Betrüger meine Daten?

Ja, die Daten, die im Text der E-Mail tatsächlich aufgeführt werden, haben die Betrüger. Diese können sie im Darknet erworben haben. Eventuell ist eine Datenpanne oder ein Datenklau (Hackerattacke) vorausgegangen.

Aber: Uns ist bisher nicht bekannt, dass Computer oder Smartphones tatsächlich angegriffen und gehackt wurden. Auch das Mittschnitte gemacht und diese veröffentlich wurden, ist bisher nicht vorgekommen.

Können die Täter weitere Konten hacken?

Dies ist wiederum durchaus möglich, wenn Sie die gleiche Kombination aus E-Mail / Handynummer und dem gleichen Passwort noch bei einem anderen Dienstleister verwenden. Deshalb raten wir Ihnen, die Passwörter Ihrer Onlinekonten zu ändern und diese so zu sichern. Schauen Sie sich die Konten genau an, ob Änderungen in den Einstellungen vorgenommen wurden. Machen Sie diese Änderungen rückgängig. Vergeben Sie anschließend ein sicheres Passwort. Vermeiden Sie die beliebtesten Passwörter der Deutschen.

Sollten Sie bezahlen?

Manch einer denkt sicher ernsthaft darüber nach, die geforderte Summe zu bezahlen, um danach Ruhe zu haben. Davon raten wir allerdings ab. Zahlen Sie nicht! Denn Sie haben es mit Kriminellen zu tun. Sie können sich auf das Wort eines Erpressers nie verlassen. Und wenn Sie einmal bezahlt haben, dann haben Sie sich als Opfer qualifiziert. Da lohnt es für Betrüger, weitere Forderungen zu stellen.

Symbolbild Schlüssel, Miete, Haus, Wohnung

PostIdent bei Suche nach Mietwohnung: Vorsicht Datenklau und Erpressung

Wer aktuell eine Mietwohnung sucht, sollte aufpassen. Denn mit gefälschten Wohnungsanzeigen versuchen Kriminelle Daten zu stehlen oder via PostIdent-Verfahren Straftaten im Namen der Wohnungssuchenden zu begehen. Wir erklären, welche Maschen […]

So schützen Sie sich vor Erpressungen

Ob Sie nun Seiten mit pornografischem Inhalt besuchen oder nicht: Sie sollten alle Vorkehrungen treffen, die Ihren Computer vor dem Befall von Schadsoftware schützen. Ein hochwertiger Virenscanner ist heute auf jedem Computer Pflicht. Ein infiziertes Gerät kann auch Ihre Kontakte zu Opfern machen. Erhalten Sie eine Nachricht mit einer Erpressung, sollten Sie die Sache ernst nehmen und bei der Polizei in Ihrer Nähe oder online Anzeige erstatten.



Wie sollten Sie auf eine Erpressung reagieren?

Bei einer Erpressung handelt es sich eindeutig um eine Straftat. Dabei speilt es keine Rolle, womit Sie erpresst werden und ob die Erpressung via E-Mail, telefonisch oder persönlich erfolgt. Wir raten, dass Sie jede Erpressung zur Anzeige bringen sollten. Eine Strafanzeige können Sie online im Internet erstatten. Alternativ drucken Sie alle Beweismittel wie E-Mails samt der Kopfzeilen aus und erstatten die Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle. Beachten Sie auch unsere Tipps zum Thema Anzeigenerstattung.

Wurden Sie auch schon erpresst?

In den Kommentaren unter dem Beitrag können Sie auch anonym über Ihre Erfahrungen berichten. Sie helfen anderen Lesern damit, sich besser vor den Gefahren zu schützen. Bitte veröffentlichen Sie über die Kommentare auch neue Texte der Erpresser-Mails, damit andere Nutzer schnellstmöglich gewarnt werden.

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58 Kommentare zu Warnung: Erpresser verlangen Geld per E-Mail für Besuch von Pornoseiten (Video)

  1. Habe heute die Erpresseremail „Dein Ruf steht auf dem Spiel“ erhalten.Wie können die eigentlich eine Webadresse mit der zugehörigen E-Mail linken ? Hatte ursprünglich überlegt zu zahlen aber jetzt nach Studium Eurer Website kommt das nicht mehr in Frage. Ihr seid spitze, Danke !!!!!!!!!!!!!!!

    • Das können sie nicht. Da es sich ausschließlich um E-Mail-Accounts von t-online handelt, kann man m.E. davon ausgehen, dass Kriminelle lediglich die früher gehackte t-online Datenbank aufgekauft haben zwecks Erpressung oder Betrug durch Spam-Mails. Ist mir schon seit geraumer Zeit aufgefallen, das z.B. bei mir nur t-online Account von derartigen Spammails betroffen ist; die anderen aber nicht.

  2. Interessant ist, dass einige sagen, sie hätten die Kamera abgeklebt etc. … keiner sagt: „Ich habe nicht vor dem PC Masturbiert!“ 😉

  3. Ich habe heute eine solche email erhalten.
    War mir sehr suspekt tun habe sie gelöscht und den Virenscanner upgedated.
    Vielen Dank für die Infos hier.

  4. Habe heute auch so eine Erpressungsmail erhalten, werde natürlich nicht drauf eingehen.
    Scheint ja ein krimineller Fall zu sein. Die Erpresser sollten wissen, dass es sich hier um ein
    Verbrechen handelt.

  5. Da die meisten Betroffenen ja augenscheinlich über eine T-Online.de Adresse angeschrieben wurden stellt sich mir doch gleich die Frage ob man nicht gleich noch T-Online anzeigen sollte wegen unerlaubtem Handelns mit persönlichen Daten. Vor allem da hier nicht nur die E-Mail Adresse sondern gleich noch der Name und Vorname dem Erpresser bekannt sind. Die E-Mail Adresse hat ja so nichts mit dem Namen zu tun. Also scheinen diese Daten direkt von T-Online zu kommen.
    Was meint Ihr ?

  6. Ich habe heute eine solche Erpressermail in meinem Postfach gefunden. Zahlen werde ich auf keinen Fall, da ich derartige Seiten nicht besucht habe. Ob ich Anzeige erstatte muß ich noch überlegen, bzw. mit meiner Familie beraten.

  7. Im Zeitalter von Fake-News und Bildmanipuiationen / Fotomontagen jeder Art ist es für den Laien sehr hilfreich Expertenhilfe im Umgang mit E-Mail Erpressungsversuchen, Phishing etc. zu erhalten.

  8. Mail bekommen, sofort zur Anzeige gebracht. Danke für diese Seite, das beruhigt ein wenig, man ist doch einigermaßen beunruhigt, nicht wg. des Inhalts sondern eher wg. der Störung der Privatsphäre durch evtl. Viren oder Trojaner.

  9. Ich habe diese E-Mail auch vor guten drei Tagen erhalten. Die Frist war heute Mittag vorbei und nicht ist passiert. Wie hier viele schon schreiben…..Kamera abkleben ist nicht verkehrt, zumal ich meine Kamera an sich nie benötige. Den Kaffee gebe ich Euch gerne aus. Macht weiter so.

  10. Obwohl die Email-Adresse meines Vaters seit seinem Tod vor 10 Jahren nicht mehr benutzt wird, kommen doch immer noch Mails mit Betrugsversuchen an. Bisher z.B. Amazon braucht Ihre Mithilfe…, Ihr Paypal-Konto wurde gesperrt… (Mei Vater hatte gar keines). Jetzt auch noch: *!Ihr Leben könnte zerstört werden…. Ich habe die Mail ungeöffnet gelöscht. Dennoch: Webcams zukleben und alle Sicherheitsmöglichkeiten nutzen.
    Viele Dank an onlinewarnungen.de und natürlich bekommt die Kaffeekasse einen Zuschuß!

  11. Am 30.04.18 um 00.35 Uhr ebenfalls einen dieser berühmten Texte per Mail erhalten. In Englisch und mit der Behauptung, aus China zu schreiben. Die IP-Adresse aus dem Header der Mail weist eher auf den osteuropäischen Raum hin. „Meine“ Frist wurde auf 24 h bemessen. Dieser Frist bin ich natürlich mit Schmunzeln und großer Gelassenheit begegnet. Tatsächlich aber habe ich bei der niedersächsischen Polizei online eine Anzeige wegen Erpressung erstattet.

  12. Ich habe am 30.04.2018 auch diese E-Mail erhalten „Achtung“ Dein Ruf steht auf dem Spiel. Ich habe noch am Nachmittag eine Anzeige bei der Polizei gemacht. Diese wird an das Ressort der Kripo Erpressung oder Cyber Kriminalität weitergeleitet. Bei mir landete das E-Mail auf allen iOS Geräten, schob sich aber in den Papierkorb bei Aktualisierung auf das neueste Software Update. Die Mail verblieb nur auf einem nicht mehr zu aktualisierenden iPad 4. Nach Stellung auf Flugmodus bin ich dann mit dieser Information zur örtlichen Polizei, die die Anzeige zur Weiterleitung aufgenommen hat. Der kleinen Spende bin ich über Paypal gerne nachgekommen. Gut, dass Geschädigte solche Informationen hier abrufen können.

  13. Habe vor sechs Tagen die Erpressermail im obigen deutschen Wortlaut von Achtung! erhalten. Obwohl meine Zahlungsfrist jetzt seit 3 Tagen verstrichen ist, folgte keine Reaktion des Erpressers. Ist alles wohl wirklich nur ein Fake! Bloß nicht zahlen…..

  14. Ich möchte jede Betroffene und jeden Betroffenen trotz des (geringen) Aufwandes ermuntern, eine Strafanzeige bei der örtlichen Polizei oder online zu erstatten. Dies würde ich aus zwei Gründen empfehlen. Die Anzahl der Straftaten im CyberCrime-Bereich (so auch hier bei den Porno-Erpressern) ist ein Gradmesser für die Personalberechnung und -qualifizierung in den CyberCrime-Bereichen der Polizeien des Bundes und der Länder. Wenn also eine Vielzahl von Vorfällen gar nicht zur Anzeige gebracht wird, entsteht auch nicht der organisatorische (und politische) Handlungsdruck für Polizeiverantwortliche, in diese Bereiche Personal und Gelder zu investieren. Und der zweite Grund besteht in folgender Feststellung: Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn! Will sagen: Vielleicht werden auch trotz der vermeintlich geringen Chancen die Erpresser mal dingfest gemacht. Dann hätte man eben auch für seine Betroffenheit einen Verantwortlichen, den man z.B. zivilrechtlich belangen kann. Ich weiß, dass dies (leider) unwahrscheinlich, aber keinesfalls unmöglich ist.

  15. Habe am 27.4.18 auch die Mail mit ‚Ihr Leben kann zerstört werden‘ bekommen. Mir ging auch 3 Tage die Muffe, bis ich Eure Plattform gefunden habe. Vielen Dank. Habe die Mail gelöscht, aus dem Papierkorb geschmissen, nix bezahlt und fahre jetzt gleich zur Polizei.

  16. Auch ich bin am 27.04. mit deutschem Text angemailt worden. Da Vorwurf haltlos und Monitor ohne Kamera ist, landete diese Mail sofort im Spam-Ordner. Den Vorgang habe ich umgehend und der Form halber der Polizei gemeldet. Lasst Euch durch solche skrupellosen Charakterschweine nicht kirre machen.

  17. Habe heute am 30.4. um 6 Uhr 23 Email bekommen „Achtung“ dein Ruf steht auf dem Spiel, Aufforderung 500 Euro per bitcoin zu übetweisen.

    Danke Ihr macht einen Super Job.

  18. Danke für eure aufschlussreiche Warnung. Habe heute diese Erpressermail bekommen und werde nicht reagieren. Meine Webcam ist zugeklebt, insofern kann es kein Videomaterial mit meinem Gesicht geben. Allerdings tauchte vorgestern im Startmenü das Programm „Asus Virtual Cam“ auf, das ich ganz bestimmt nicht selbst aufgerufen hatte. Es ist vorinstalliert und kann möglicherweise ferngesteuert worden sein. Ein ungutes Gefühl bleibt für die nächsten 3 Tage.

  19. Das ist „meine“ E-Mail, heute Nacht (30.4.2018) um 01:23 eingegangen (zur Info):
    Hello.

    Dо nоt mind оn my illitеrасy, I аm frоm China.
    I uрlоаdеd thе mаliсiоus рrоgrаm оn your systеm.

    Sinсе thаt mоmеnt I рilfеrеd аll рrivy backgrоund frоm yоur system. Аdditiоnаlly I hаvе sоmе morе соmрromising еvidеnсе. Thе mоst intеrеsting evidеnсе thаt I stоlе- its a videоtаре with your masturbatiоn. I аdjusted virus оn a pоrn wеb sitе аnd аftеr yоu lоаdеd it. Whеn yоu dесidеd with thе videо аnd tаррed оn а plаy buttоn, my dеlеtеrious sоft аt оnсе sеt uр оn yоur systеm. Аftеr adjusting, yоur саmerа shооt the vidеоtаpе with yоu self-abusing, in аdditiоn it saved рreсisеly the рorn video yоu mаsturbаtеd оn. In next fеw dаys my mаlwаrе cоllесtеd аll your social аnd wоrk соntасts.

    If yоu want tо delete thе rеcоrds- раy me 300 еuro in BTC(сryрtocurrеncy).
    I provide yоu my Btc number – 1KoPAS1G6vXijaGdkMRJdVs52vHcs1p2Lo
    Yоu hаvе 24 hоurs after reаding. Whеn I gеt transfеr I will dеstroy the vidеotaре еvеrmore. Оthеr wаy I will sеnd thе tape tо аll yоur сollеаgues and friеnds.

  20. Habe am 25.04. ebenfalls diese Mail erhalten (über t-online). Hat jemand eine Idee, wie die Sp….. an die Adressen kommen?
    Außerdem würde mich brennend interessieren, ob es ohne Weiteres möglich ist (wie in der Drohung beschrieben), sich einen Trojaner über eine Website einzufangen. War mit meinem iPAD (neuestes Update) kürzlich auf einer Ferkelseite unterwegs. 😎 Besondere Sicherungen sind nicht installiert.
    Interessant auch, dass diese Mail nicht auf meinen anderen Postfächern angezeigt wurde (MacBook Pro, MAC OSX, iphone). Das ist sonst immer der Fall!!

  21. Die Erpressungswelle mit pikanten Aufnahmen beim Konsum von Pornos scheint weiterzugehen. Habe heute auch so eine Mail bekommen, fing an wie das Beispiel auf dieser Seite. Diesmal gibt der Erpresser allerdings an, aus Indien zu sein, sonst gleicher Text – anderes „Konto“. Mein Rechner hat allerdings keine Kamera, deshalb glaube ich, dass auch in den anderen Erpressungsversuchen kein Bildmaterial vorhanden ist.
    Max

  22. Habe geschilderte Mail bekommen. Durch diese Infos bin ich wieder etwas beruhigter. Wie kommen die an meine Adresse? Habe gespendet. Schön, dass es Euch gibt. Danke!

  23. Diese Mail kam am 27.04.2018 um 8:21h. Ich habe gar keine Kamera!
    Diese Seite ist gut und gehört unterstützt. Soeben einen fünfer rausgehauen.

  24. Habe am 27.4.2018 um 8:55 Uhr diese Mail auch bekommen. Kamera ist abgeklebt, aktueller Virenscanner, deshalb gleich als Fake erkannt. Trotzdem Danke für diese Seite. Kaffeegeld geht raus.

  25. Habe die Mail heute bekommen.
    Sie ist aber inzwischen in viel besserer deutscher Sprache verfasst, als das Beispiel oben es zeigt.

  26. Habe die Mail am 25.4. von Achtung! Ihr Leben kann zerstört werden.

    Frage: Wie kommen die Cyber-Kriminellen an die E-Mail-Adressen ran?
    Beim Besuch irgendeiner Porno-Seite hinterläßt man ja keine E-Mail-Adresse.
    Insofern haben Kriminelle doch wahrscheinlich einen Trojaner „installiert“.
    Ich benutze einen iPad … muß ich jetzt säubern und das Betriebssystem neu aufspielen?

  27. Gleichen Text am 26.4. um 3 Uhr morgens per Mail erhalten. Nichts gezahlt und gelöscht. Arbeit dieser Plattform und die Kommentare sind sehr hilfreich.

  28. Hallo,
    Ich habe am 26.04.18 ebenfalls die neueste deutsche Meldung erhalten. Rechner ohne Kamera keine Seiten besucht.
    Rechner ist mit Virenscanner geschützt. Hab gestern nochmal manuellen Scann gemacht nix gefunden.

  29. Habe Erpresser-Mail gestern bekommen, aber erst heute gesehen. Ich war ganz schön erschrocken. Ist es überhaupt technisch möglich, die Kamera von außen
    einzuschalten, ohne dass ich es merke ? Ich hoffe, das Ganze ist ein Fake. Jedenfalls zahle ich nicht. Das kann ja eine endlose, unerfreuliche Geschichte werden.

    • Moin, mir geht seit 3 Tagen auch etwas die Muffe. Das unbemerkte Manipulieren der Kamera von außen ist durchaus möglich, wenn auch nicht ganz einfach. Ich vertraue mal darauf, dass meine Apple-Hardware so sicher ist, wie immer beschrieben!

  30. Habe heute die gleiche Mail erhalten. Nichts geöffnet und nicht gezahlt. Aber Anzeige bei Polizei erstattet.
    Eure Kommentare waren sehr hilfreich und beruhigend.

  31. Ich habe am 25.04.18 ebenfalls die neueste deutsche Meldung erhalten und direkt gelöscht.
    Werde es zum Anlass nehmen einmal richtig im Netzwerk und im Rechner aufzuräumen.

      • hab diese mail in deutsch erhalten , und an die polizei weiter geleitet……humbug!

        masturbieren iss gsund , nicht zahlen 😉

          • Hallo, ich habe gerade zum 2. mal eine solche e-mail bekommen.
            Kau war die erste Frist abgelaufen, kam eine neue und anders formulierte Mail rein.
            Anderer Preis, andere Frist, anderer Text.
            Allmaehlich wird es laestig