WhatsApp & Facebook: Hackerwarnung vor Anwar Jitou & Fabrizio Brambilla ist Fake


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Symbolbild Freundschaftsanfrage
Symbolbild Freundschaftsanfrage (Quelle: pixabay.com/geralt)

Erneut wird auf Facebook und per WhatsApp vor vermeintlichen Freundschaftsanfragen gewarnt. Genannt werden in den aktuellen Kettenbrief-Warnungen die Namen Anwar Jitou oder Fabrizio Brambilla. Doch wir können Entwarnung geben. Es handelt sich um eine Falschmeldung.

Vor allem für weniger ambitionierte Nutzer kann eine Warnung vor einem Hacker in Angst und Schrecken versetzen. Problematisch ist auch, dass durch solche Warnungen das Vertrauen in soziale Netzwerke sinkt. Schließlich können viele Laien nicht einschätzen, ob an dem Thema etwas dran ist. Aktuell wird wieder vor Hackern gewarnt, die angeblich eine Freundschaftsanfrage versenden und das Facebook-System anzapfen. Sobald einer Ihrer Freunde die Kontaktanfrage bestätigt, sind Sie selbst auch gefährdet. So soll der Hacker Zugriff auf den Computer und Onlinekonten bekommen.

Im Gegensatz zu früheren Warnungen vor Hackern mit den Namen Anouk Theiler, Tobias Mathis, Ute Christoff, Ute Lehr, Domenik Beutling, Christian Wick und Marcel Hohmann wurde die aktuelle Nachricht noch nicht in die deutsche Sprache übersetzt. Sie ist jedoch in den Sprachen Englisch, Italienisch und Niederländisch im Umlauf.

Update 06.07.2018

Erneut sind ist die Warnung vor der Freundschaftsanfrage von Fabrizio Brambilla im sozialen Netzwerk Facebook und im Facebook Messenger unterwegs. Obwohl wir bereits im August 2017 davor gewarnt haben, taucht die Meldung nun wieder auf. Schuld daran könnte die Erinnerungsfunktion von Facebook sein. Wer damals den Text als Status gepostet hat, bekommt das nun unter Umständen in den Erinnerungen angezeigt. Und die Leute, die es immer noch nicht verstanden haben, teilen den Kettenbrief gleich noch einmal und schicken ihn somit erneut auf Weltreise.

Wir raten: Ignorieren Sie die Meldung oder informieren Sie den Absender der Meldung darüber, dass es sich um einen Fake handelt.

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Nachfolgend zeigen wir zwei Beispiele der Nachricht. Die Nachrichten werden per Facebook-Messenger oder als WhatsApp-Nachricht einmal mit dem Namen Anwar Jitou und ein anderes Mal mit dem Namen Fabrizio Brambilla versendet.

Please tell all the contacts in your messenger list not to accept anything from Fabrizio Brambilla. He has a foto with a dog. He is a hacker and has the system connected to your messanger account. If one of your contacts accepts it, you will also be hacked, so make sure that all your friends know it. Thanks. Forwarded as received.

 

Si prega di dire a tutti i contatti della tua lista Messenger, di non accettare il contatto di Anwar Jitou [Anwar Jitu], è un hacker che ha il computer collegato nel tuo account Facebook. Se uno dei tuoi contatti lo accetta, sarai anche hackerato, così fai in modo, che tutti i tuoi amici lo sappiano.

Es ist nicht auszuschließen, dass die Nachricht bald auch in deutscher Sprache im Umlauf ist. Doch, egal in welcher Sprache vor dem Szenario gewarnt wird, es handelt sich eindeutig um einen Fake. Denn rein technisch ist es gar nicht möglich, dass ein Angreifer durch die Beantwortung einer Freundschaftsanfrage automatisch Zugriff auf den Computer bekommt. Sie können die Spam-Nachricht also löschen und sollten diese nicht weiter verbreiten. Fair wäre, wenn Sie den Absender der Message informieren.



Auf das Phänomen dieser Fake-Warnungen gehen wir in den anchfolgenden Artikeln etwas näher ein und liefern weitere Fakten:

Grundsätzlich sollten Sie sich jedoch immer Gedanken darüber machen, welche Freundschaftsanfragen Sie annehmen. Wenn Sie Ihre Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook richtig vorgenommen haben, dann sehen Ihre Freunde deutlich mehr Informationen als Fremde. Und das soll auch so sein. Denn wenn Sie zu Hause einen Besucher in Ihr Wohnzimmer lassen, dann sieht der auch deutlich mehr, als die Leute auf der Straße. Und deshalb lassen Sie nicht jeden in Ihr Wohnzimmer und sollten auch nicht jede unbekannte Freundschaftsanfrage gleich bestätigen.

Zum Thema Privatsphäre und Datensicherheit finden Sie auf Onlinewarnungen.de einige nützliche Anleitungen, mit denen Sie Ihre Einstellungen auf Facebook überprüfen sollten.

Melden Sie dubiose Kettenbriefe

Nur durch die Anfragen unserer Leser erfahren wir immer wieder von aktuellen Kettenbriefen. Deshalb sollten Sie uns auch weiterhin Nachrichten senden, bei denen Sie sich bezüglich der Glaubwürdigkeit nicht sicher sind. Wir prüfen diese und verfassen bei Bedarf eine Warnung. Bitte leiten Sie diese Nachrichten per E-Mail an kontakt@onlinewarnungen.de weiter.



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