Windows Live Hotmail: E-Mail „Critical security alert for your linked account“ ist Phishing


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Windows Live Hotmail Phishing Symbolbild

Wir warnen vor einer vermeintlichen Sicherheitswarnung für Ihr Hotmail-Konto. Die Nachricht verunsichert zahlreiche Internetnutzer. Die E-Mail mit dem Betreff „Critical security alert for your linked account“ thematsiert einen unberechtigten Anmeldeversuch, der blockiert wurde. Doch diese Nachrichten stammen nicht von dem Freemail-Anbieter Windows Live Hotmail.

Immer wieder werden die Namen großer Unternehmen missbraucht und gefälschte E-Mails an Verbraucher versendet. Leider lassen sich die immer öfter gut gemachten Nachrichten kaum noch von echten E-Mails unterscheiden. Doch bei uns finden Sie zum Beispiel eine Übersicht zum Thema Microsoft-Phishing. Auch die Übersicht mit gefälschten E-Mails im Namen von Amazon ist bestimmt nicht uninteressant.

Jetzt kommt wieder eine weiterer bekannter Name ins Spiel. Ab sofort müssen sich auch Hotmail-Nutzer vor Betrug hüten. E-Mails im Namen des Mailanbieters stiften Verwirrung. Im Folgenden sehen Sie die uns bekannten Nachrichten aufgelistet. Sollten Sie eine E-Mail mit einem anderen Betreff, Absender oder Inhalt bekommen, leiten Sie uns diese an kontakt@onlinewarnungen.de weiter. Wir werden bei Bedarf diesen Artikel ergänzen.

Die aktuelle Phishing-Mail wirkt insgesamt etwas antik. Nicht nur die Art des Datendiebstahls ist nicht mehr zeitgemäß. Schließlich soll das potenzielle Opfer seine Daten per E-Mail im Klartext an die Kriminellen senden. Aber auch die Bezeichnung Windows Live Hotmail stammt aus vergangenen Zeiten. Beide Produktbezeichnungen sind nicht mehr aktuell. Heute gehören diese Onlinediensten von Microsoft zu outlook.com.

So sehen die gefälschten Windows Live Hotmail Nachrichten aus

In einer ersten Phishing-E-Mail werden die Nutzer dazu aufgefordert, Ihre persönlichen Daten inklusive der Benutzernamen und Passwörter für die Outlook-Anmeldung zu verifizieren. Dafür sollen Sie in der aktuellen Nachricht auf „Antworten“ klicken und die Daten ausfüllen. Es gibt keinen Link und keinen Anhang, was besonders dreist und plump zugleich ist. Trotzdem fallen immer wieder Nutzer darauf herein und übermitteln ihre Daten im Klartext an Unbekannte.

Der Trick mit der „Antwortmail“ ist nicht neu, aber lange aus der Mode gekommen. Denn als User klicken Sie in diesem Fall mehr oder weniger bewusst auf den „Antworten-Button“ Ihres E-Mail-Anbieters. Es gibt aber einige Punkte, anhand derer Sie die aktuelle Bedrohung erkennen können. So stehen nicht nur Sie in dem „An-Feld“ sondern „Undisclosed recipients:;“ . Auch wenn Sie die E-Mail bis zum Ende lesen, wird es etwas unstimmig. Denn während oben eine Bestätigung innerhalb von 48 Stunden gefordert wird, wird im unteren Teil der Nachricht von zwei Wochen gesprochen.

Betreff:

  •  !!! Achtung! Überprüfe dein Konto !!!
  • Anzeige
  • Anmeldung
  • Critical security alert for your linked account

Absender:

  • Hotmail <ami.leganes@hotmail.es> (Achtung: es handelt sich bei der E-Mail höchstwahrscheinlich um Datenmissbruach)
  • Kundenservice Hotmail
  • Hotmail Kundenservice
  • Accounts
  • Support

Text:

22.10.2018 Critical security alert for your linked profile ID 6622 von Accounts oder Support
29.05.2018 Critical security alert for your linked account von Accounts
06.05.2018 Anmeldung von Hotmail Kundenservice


30.04.2018 Anzeige von Kundenservice Hotmail
28.03.2018 !!! Achtung! Überprüfe dein Konto !!! von Hotmail


Wie sollten Sie reagieren?

Auf keinen Fall sollten Sie machen, was in der E-Mail steht. Drücken Sie NICHT auf „Antworten“ und füllen Sie auch nicht die Daten aus. Sie übermitteln diese direkt an Betrüger. Am besten löschen Sie die E-Mail direkt aus Ihrem Postfach.

Klicken Sie nicht auf „Antworten“ und füllen Sie keine Daten aus.
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Wenn die Warnung zu spät kommt?

Dann sollten Sie so schnell wie möglich reagieren. Versuchen Sie sich bei Hotmail einzuloggen und Ihre Zugangsdaten zu ändern. Achten Sie dabei auf ein sicheres Passwort und nutzen Sie auf keinen Fall die beliebtesten Passwörter der Deutschen.

Überprüfen Sie zudem alle anderen Onlinekonten bei denen Sie die gleiche Kombination aus E-Mail und Passwort benutzen und ändern Sie auch da das Kennwort. Sehen Sie sich auch unsere Anleitungen zum Thema Passwort ändern an.

Viele Leser fragen uns immer wieder, was Sie noch machen können, wenn die Daten einmal übermittelt sind. Leider nicht viel. Die Daten lassen sich nun einmal nicht zurückholen. Sie können lediglich das Internet immer mal wieder nach Ihren Daten durchforsten und hoffen, dass diese nicht auftauchen. Sollten Ihre Daten missbräuchlich verwendet werden, sollten Sie auf jeden Fall sofort Anzeige bei der Polizei erstatten.



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