Einkauf im Fakeshop: Risiken, Probleme und Folgen

Darauf müssen Sie sich einstellen

Fragezeichen
Symbolbild (Quelle: pixabay.com/geralt)

Wenn Sie versehentlich in einem Fakeshop eingekauft haben, bringt das gewisse Folgen und Probleme mit sich. Wir verraten Ihnen in diesem Ratgeber, worauf Sie sich einstellen müssen, wenn Sie in einen Onlineshop eingekauft haben, der nicht seriös ist.

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Sicher sind Sie auch schon einmal auf einen Onlineshop gestoßen, bei dem Sie sich nicht sicher waren, ob es sich um Betrug handelt oder nicht. Wenn Sie sich doch für den Einkauf entschieden haben, merken Sie meist erst im Nachhinein, dass es sich um einen Fakeshop handelt.

Doch welche Konsequenzen und Probleme lauern, wenn Sie auf einen Fakeshop hereingefallen sind? In diesem Artikel erfahren Sie es. Fragen zu dem Thema können Sie gern über die Kommentare unter diesem Artikel stellen.

Außerdem empfehlen wir unsere Ratgeber „Einkauf im Fakeshop: So bekommen Sie Ihr Geld zurück“ und „Fakeshops erkennen: Online sicher einkaufen“ als Lektüre.

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Risiken beim Einkauf im Fakeshop

Haben Sie Artikel in einem Fakeshop geordert, ist das immer mit gewissen Risiken verbunden. In erster Linie haben Sie das Risiko der Bezahlung per Vorkasse. Meist ist Ihr Geld mit der Überweisung weg und Sie sehen es nicht wieder. Auf Ware warten Sie meist vergebens.

Auch die in vielen Fällen unsichere Datenübertragung ohne HTTPS-Sicherung stellt ein Risiko dar. Ihre Daten sind für Hacker abfangbar und können für Straftaten missbraucht werden. Da häufig auch Zahlungsdaten wie Kreditkartennummern oder die Bankverbindung eingegeben werden, sollten Sie auf keinem Fall in einem öffentlichen WLAN-Netz ohne verschlüsselte Verbindung bestellen.

Welche Probleme erwarten Sie beim Einkauf im Fakeshop?

Sollte es doch einmal so sein, dass Sie Ware erhalten, kann es sich in einigen Shops um billige Plagiate (Kopien) handeln. Unter Umständen führen diese dazu, dass Sie bei der Einfuhr Probleme mit dem Zoll bekommen. Denn schließlich ist der Handel mit Plagiaten verboten.

Außerdem wissen Sie bei einem Fakeshop in der Regel nicht, mit wem Sie es zu tun haben. Falls Sie also beispielsweise etwas zurücksenden möchten, haben Sie keinen Ansprechpartner. Ein Kontakt ist meist nur via E-Mail oder Formular möglich. Zufriedenstellende Antworten bekommen Sie eher selten.

Dann gibt es das andere Gegenteil. Es ist ein Impressum vorhanden. Doch bei Fakeshops handelt es sich oft um gestohlene oder ausgedachte Daten, die missbraucht werden. Auch hier kommen Sie bei Problemen nicht weiter, denn die angegebene Person oder Firma hat mit dem Shop nichts zu tun und ist selbst geschädigt.


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Welche Folgen kann ein Einkauf im Fakeshop haben?

Neben dem Geldverlust oder dem Erhalt billiger Kopien, kann es auch zum Missbrauch Ihrer eingegeben Daten kommen. Auf Onlinewarnungen.de haben wir schon über Fälle berichtet, bei denen mit gestohlenen Daten weitere Fakeshops eröffnet wurden.

In einigen Fällen rät die Verbraucherzentrale dazu, die Überweisung bei der der eigenen Bank rückgängig zu machen. Doch nach unseren Erfahrungen legen viele Banken den Verbrauchern diesbezüglich Steine in den Weg. Die Folge ist eine Auseinandersetzung mit der Bank. Schließlich spielt die Zeit gegen Sie. Denn haben die Betrüger Ihr Geld bereits abgehoben, ist auch eine Rückerstattung nicht mehr möglich.

Unter Umständen nutzen die Betrüger die Daten Ihrer Kreditkarte auch aus und buchen erneut ab. Deshalb empfehlen wir Ihnen, die Karte nach einem Einkauf im Fakeshop sperren zu lassen.

Um die ganzen Risiken, Probleme und Folgen zu umgehen, raten wir Ihnen deshalb, vor einem Einkauf in einem neuen Onlineshop, einen Blick auf unsere Checkliste zu werfen. Mithilfe dieser Liste erkennen Sie viele Fakeshops bereits im Vorfeld.

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Franziska Baum
Über Franziska Baum 613 Artikel
Franziska arbeitet bereits seit 2012 als Redakteurin. Sie hat als freie Autorin schon für größere Unternehmen wie Chip und netzwelt redaktionelle Texte, Anleitungen zu IT-Themen und News verfasst. Bei onlinewarnungen.de ist Sie vom ersten Tag dabei und schreibt überwiegend Tipps und Tricks, Ratgeber, Warnungen und kümmert sich um den Bürokram.

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6 Kommentare zu Einkauf im Fakeshop: Risiken, Probleme und Folgen

  1. Guten Tag,

    ich bin dummerweise leider ein Opfer der sogen. „Klang-Basis GmbH“ geworden. Habe nach Bezahlung (zu spät!) ein ungutes Gefühl bekommen und sofort den Kauf widerrufen. Dieser Widerruf wurde seitens GmbH sogar noch bestätigt und eine sofortige Rückzahlung des Kaufpreises zugesagt. Heute ist eine Woche vergangen und ich habe auf weiteren Mailverkehr keine Antwort mehr bekommen und die Summe von insgesamt EURO 1217,- ist bis heute nicht auf meinem Konto verbucht worden. Das Geld kann ich aller Wahrscheinlichkeit nach somit abhaken und habe diesen schweren Fehler (!) nun bitter „bezahlen“ müssen, im wahrsten Sinne des Wortes. Den Widerruf hatte ich parallel per Einschreiben an die im Impressum angegeben Anschrift versandt; konnte jedoch nicht zugestellt werden. Vosricht ! Finger weg !!

  2. Hallo, habe eure Seite leider zu spät entdeckt. Habe bei webring-rügen.de Schuhe gekauft. Bis dato kamen keine Schuhe an. Auf Mail Anfrage wurde geantwortet um 06:00 früh, vermute aus China, ich muss 5 – 15 Tage warten und eine shippingnummer mit link, den ich aber nicht geöffnet habe, mache ich grundsätzlich nie. Misstrauisch wurde ich über das Mail mit dem Transaktionscode der kam, nur ein paar Nummern sonst nichts. Dann wurde von meiner Karte ca. 7 € mehr abgebucht als der Betrag eigentlich war, daraufhin habe ich die Bank gebeten zu prüfen wer dahinter steckt. Leider war auch hier nichts zu erfahren. Dann habe ich im Netz nach dieser Firma gesucht und eure Seite gefunden, da wusste ich Bescheid. Danke dafür. Sofort die Karte sperren lassen. Habe daraufhin wieder diese Firma per Mail angeschrieben mit dem Hinweis Sie wurden entdeckt und Sie sind ein Dieb, ich möchte mein Geld zurück (sinnlos aber die sollen auch wissen das ich es weis). Es kam ein proforma Mail zurück Paket ist unterwegs ich soll geduldig sein, Ja klar. Hoffe nur dass nicht noch ein anderer Schaden auf mich zukommt. Werde jetzt immer bei Verdacht auf eure Liste schauen. Danke

  3. Habe bei glowme.de ein paar Schuhe bestellt. Geliefert wurde nach 4 Wochen ein ganz anderes Paar aus Schanghai. Angeblich Louis Vuitton Schuhe, die ich nie bestellt habe. Habe mit Kreditkarte bezahlt. Was tun ? Bei dem Kreditkartenunternehmen angerufen und Fall geschildert. Bekomme nun ein Formular mit dem ich in ein Schuhgeschäft gehe. Dort kann man mir bestätigen, das es sich um ein Fakeprodukt handelt. Formular zurück schicken und Kreditkarteninstitut erstattet Geld zurück. Keine Antwort von Glowme.de über E mail. Finger weg!!!

  4. Hallo unter der Seite die-vaganten.de habe ich keine Ware erhalten aber per Kreditkarte gezahlt. Hab mich per Email bei denen gemeldet aber keine Antwort erhalten.

    Finger weg von der Seite

  5. Hallo,
    hatte bei dem Onlineshop https://silikonmasken.de/epages/70bc31e3-d731-4163-bc4d-d82b4d4088f3.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/70bc31e3-d731-4163-bc4d-d82b4d4088f3/Categories/Category1 eine Silikonmaske bestellt, das Geld überwiesen und keine Ware erhalten. Anfragen an die angegebene E-Mail-Adresse info@silikonmasken.de blieben unbeantwortet, unter der angegebenen Telefonnummer 01759134343 ist niemand erreichbar und ein Brief (zwecks Vertragswiderruf) an die angegebene Adresse „Maskenspeicher-Hamburg, Desenißstraße 5, 22083 Hamburg“ war von der Post nicht zustellbar. Ich muss leider davon ausgehen dass es sich um ein Fakeshop handelt und würde mich freuen wenn Sie den Shop prüfen und ggfs. in ihre Liste aufnehmen würden.
    Vielen Dank für ihre Bemühungen
    und viele Grüße
    Andreas Kluttig