Mahnung vom Rechtsanwalt im Auftrag der Pay Online24 GmbH ist ein Virus (Update)

Mahnung vom Rechtsanwalt im Auftrag der Pay Online24 GmbH ist ein Virus

Seit Monaten finden immer mehr Internetnutzer Mahnungen in ihrem Postfach, wie beispielsweise von eBay, Amazon, PayPal, der Pay Online24 GmbH oder Online Pay GmbH. Aufgrund der Gestaltung der Nachricht wird diese oft nicht als Spam erkannt und kann sich so weiter verbreiten. Doch im Anhang befindet sich ein gefährlicher Virus. 

Es ist besorgniserregend. Die Mahnungen per E-Mail enthalten die vollständigen Daten des Empfängers samt Anschrift und Telefonnummer. Das ist auch der Grund, warum den Spam-Nachrichten große Aufmerksamkeit zu Teil wird. Viele unerfahrene Nutzer öffnen die angebliche Forderungsaufstellung im Anhang und verbreiten so den Virus weiter.

Öffnen Sie auf keinem Fall die Kostenaufstellung im Anhang dieser E-Mail
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Woran erkennen Sie die Spam Mahnungen vom Rechtsanwalt?

Die Betrüger geben sich seit Monaten viel Mühe, die gefälschten Mahnungen zu optimieren. So enthalten die E-Mails heute kaum noch große Rechtschreibfehler. Die E-Mail-Adresse des Absenders wechselt ständig, sodass diese als sicheres Merkmal keine Rolle spielt. Besonders auffällig ist, dass im Text der E-Mail Ihre vollständigen Daten stehen. Folgender Text steht in der E-Mail:

Sehr geehrte(r) Max Mustermann,

zu unserem Bedauern mussten wir gerade feststellen, dass unsere Erinnerung ID XXX bisher ergebnislos blieb. Heute geben wir Ihnen nun letztmalig die Chance, den nicht gedeckten Betrag unseren Mandanten Pay Online24 GmbH zu decken.

Aufgrund des bestehenden Zahlungsrückstands sind Sie verpflichtet dabei, die durch unsere Inanspruchnahme entstandene Kosten von 62,29 Euro zu tragen. Bei Rückfragen oder Anregungen erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von drei Werktagen. Um weitete Kosten zu vermeiden, bitten wir Sie den fälligen Betrag auf unser Bankkonto zu überweisen. Berücksichtigt wurden alle Buchungseingänge bis zum 16.11.2016.

Hiermit fordern wir Sie nachdrücklich auf, den offenen Betrag unverzüglich bis zum 21.11.2016 zu begleichen. Können wird bis zum genannten Datum keine Zahlung verbuchen, sehen wir uns gezwungen Ihre Forderung an ein Gericht abzugeben. Sämtliche damit verbundenen Kosten werden Sie tragen.

Gespeicherte Daten:

Max Mustermann
Musterstraße 1
01234 Musterstadt

Tel. 0172 …

Die vollständige Kostenaufstellung ID XXX, der Sie alle Buchungen entnehmen können, fügen wir bei.

Mit besten Grüßen

Rechtsanwalt Finn Salesar

Unterzeichnet sind die Rechnungen und Mahnungen meist durch einen Rechtsanwalt, Sachbearbeiter oder eine Inkasso Abteilung. Der Textinhalt sowie die Namen der Absender und Betreffzeilen wechseln permanent. Nachfolgende Versionen sind uns bisher bekannt:

Max Mustermann Ihre Abrechnung 79285068 vom 22.12.2016 von pay@giropay.com
Max Mustermann Ihre Automatische Lastschrift 64909437 konnte nicht vorgenommen werden 15.12.2016 von support@giropay.com

Diese weiteren Betreffzeilen sind uns noch bekannt:

  • Die automatische Konto-Lastschrift von Pay Online24 konnte nicht vorgenommen werden
  • Unbeglichene Rechnung 22.12.2016 Buchungsnummer 64106561
  • Rechnung für … zur Bestellung NR182880670
  • Offene Rechnung von Online24 Pay 73802650
  • Die automatische Kontoabbuchung von GiroPay24 konnte nicht durchgeführt werden Max Mustermann
  • Rechnung für … Nummer 262670020
  • Rechnung für … noch offen: Nr. 33374399
  • Kontoabbuchung Nr. 71002855 konnte nicht durchgeführt werden 15.12.2016
  • Rechnung vom 15.12.2016 NR57083359
  • Rechnung noch offen 15.12.2016 Nummer 67505818
  • Rechnung zur Bestellung vom 15.12.2016 NR. 288490851
  • Offene Rechnung: Buchung 14709729
  • Offene Rechnung von Pay Online24 51626529
  • Max Mustermann Ihre Rechnung zur Bestellung NR. 827379664 vom 16.12.2016
  • Max Mustermann Ihre Automatische Kontoabbuchung 49552303 konnte nicht durchgeführt werden 16.12.2016
  • Offene Rechnung von OnlinePayment 00589408
  • Ihre Rechnung NR. 439332588 vom 22.12.2016
  • Automatische Lastschrift konnte nicht vorgenommen werden 22.12.2016
  • Kontoabbuchung konnte nicht vorgenommen werden 23.12.2016
  • Ihr angegebenes Girokonto ist nicht genügend gedeckt
  • Ihr gespeichertes Bankkonto ist nicht ausreichend gedeckt
  • Offene Rechnung von Pay Online an Max Mustermann 19427229
  • Max Mustermann Ihr vorliegendes Bankkonto ist nicht hinreichend gedeckt
  • Max Mustermann Lastschrift Nummer 09710020 konnte nicht vorgenommen werden
  • Ihr angegebenes Konto ist nicht hinreichend gedeckt
  • Max Mustermann Ihre Automatische Lastschrift 00322312 konnte nicht durchgeführt werden 03.01.2017
  • Max Mustermann Ihr angegebenes Girokonto ist nicht hinreichend gedeckt
  • Abrechnung 15510532 vom 23.12.2016
  • Offene Rechnung: Buchungsnummer 60469304
  • Max Mustermann Ihre Abrechnung 82973089 vom 12.01.2017
  • Konto-Lastschrift konnte nicht vorgenommen werden 17.01.2017
  • Ihr vorliegendes Bankkonto ist nicht ausreichend gedeckt

Nach unseren Erkenntnissen variiert der Betreff, da die Mahnungen auch im Auftrag anderer Unternehmen versendet werden. Haben Sie eine E-Mail mit einem anderen Betreff in Ihrem Postfach? Bitte leiten Sie uns die E-Mail an kontakt@onlinewarnungen.de weiter, damit wir diese Warnung vervollständigen können.

Für diese Firmen sollen die Forderungen angeblich geltend gemacht werden:

  • Amazon AG
  • Amazon GmbH
  • Bank-Pay AG
  • DirectPay AG
  • Directpay GmbH
  • Directpay24 AG
  • Directpay24 GmbH
  • Ebay GmbH
  • GiroPay GmbH
  • GiroPay AG
  • GiroPay24 GmbH
  • Mail & Media GmbH
  • OnlinePayment GmbH
  • Online Pay GmbH
  • Online Pay AG
  • Online24 Pay AG
  • Online24 Pay GmbH
  • OnlinePay24 AG
  • OnlinePay24 GmbH
  • OnlinePayment AG
  • Pay Online AG
  • Pay Online GmbH
  • Pay Online24 GmbH
  • Pay Online24 AG
Soweit es sich bei den genannten Unternehmen um existierende Firmen handelt, sind diese ebenfalls geschädigt. Die E-Mail wurde nicht von diesen Firmen versendet. Lediglich der Name wurde missbräuchlich verwendet.

In den E-Mail-Adressen der Absender tauchen immer wieder Namen von bekannten Unternehmen auf. So sind uns beispielsweise bekannt:

  • admin@amazon.de
  • admin@amazon.com
  • anwalt@amazon.com
  • anwalt@amazon.de
  • billing@amazon.com
  • billing@amazon.de
  • inkasso@amazon.com
  • inkasso@amazon.de
  • info@amazon.de
  • support@amazon.de
  • rechnung@amazon.de
  • rechnung@amazon.com
  • pay@amazon.de
  • pay@amazon.com
  • service@amazon.de
  • billing@ebay.de
  • inkasso@ebay.de
  • inkasso@ebay.com
  • rechnung@ebay.de
  • support@ebay.com
  • admin@ebay.de
  • admin@ebay.com
  • billing@ebay.com
  • info@ebay.com
  • info@ebay.de
  • pay@ebay.com
  • rechnung@ebay.com
  • service@ebay.de
  • service@ebay.com
  • support@ebay.de
  • admin@paypal.com
  • anwalt@paypal.com
  • anwaltschaft@paypal.de
  • billing@paypal.com
  • billing@paypal.de
  • rechnung@paypal.de
  • info@paypal.com
  • inkasso@paypal.de
  • inkasso@paypal.com
  • pay@paypal.com
  • pay@paypal.de
  • rechnung@paypal.com
  • service@paypal.com
  • service@paypal.de
  • support@paypal.de
  • support@paypal.com
  • admin@giropay.com
  • anwalt@giropay.de
  • anwalt@giropay.com
  • billing@giropay.com
  • billing@giropay.de
  • info@giropay.de
  • inkasso@giropay.com
  • inkasso@giropay.de
  • info@giropay.com
  • pay@giropay.de
  • rechnung@giropay.de
  • service@giropay.com
  • support@giropay.com
  • support@giropay.de
  • noreply@unverified.beget.ru

Im Anhang der betrügerischen E-Mails befindet sich eine ZIP-Datei, welche die angebliche Kostenaufstellung beinhaltet. Einziges Ziel der Kriminellen ist es, dass Sie diese ZIP-Datei öffnen. Viele Verbraucher tun das, da sie wissen möchten, welche Beträge angemahnt werden.

Buchtipps zum Thema E-Mail

Was passiert, wenn Sie den Anhang mit der Kostenaufstellung öffnen?

Wer die angebliche Kostenaufstellung in Form einer ZIP-Datei öffnet, installiert sich einen Virus. Dieser ist besonders gefährlich, da er sein Gesicht permanent ändert. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist der Trojaner in der Lage, weiter Schadsoftware nachzuladen und zu installieren. Diese versendet dann den Virus von Ihrem Computer weiter oder führt unerwünschte Handlungen durch. So ist denkbar, dass Ihre Festplatte mit Ransomware verschlüsselt wird und Sie keinen Zugriff auf Ihre Daten mehr bekommen.

Deshalb noch einmal unsere Warnung: Öffnen Sie die ZIP-Datei im Anhang der E-Mail auf keinem Fall.

Welche Betriebssysteme sind betroffen?

Da sich der Virus sehr schnell verändert, kann diese Information schnell veraltet sein. Derzeit hat die Malware vor allem Computer mit dem Betriebssystem Windows im Visier. Es ist uns bisher kein Fall bekannt, bei dem der Virus für Smartphones mit Android-Betriebssystem oder für das iPhone eine Gefahr darstellte. Speichern sollten Sie die Datei auf dem Smartphone dennoch nicht, da bei der Synchronisation des Handys die Gefahr besteht, dass der Virus auf den Computer gelangt.

Verpassen Sie keine Warnung.
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Wird der Mahnungs-Virus von Virenscannern erkannt?

Die meisten gängigen Virenscanner erkennen die Malware im Anhang der Mahnungen recht zuverlässig. Dennoch ist Vorsicht geboten. Aufgrund der schnellen Veränderung der Schadsoftware kommt es immer wieder für kurze Zeit zu Erkennungsproblemen. Auch ein nicht aktueller Virenscanner kann dazu führen, dass der Virus bei Ihnen nicht erkannt wird.

Die besten Virenscanner für WindowsDie besten Virenscanner für Windows

Wir zeigen Ihnen, welche Virenscanner im Härtetest des unabhängigen Instituts AV-Test unter Windows am besten abgeschnitten haben. Mit diesen Tools werden Sie vor den häufigsten Bedrohungen geschützt.

Was sollten Sie mit der E-Mail tun?

Sie müssen sich keine Sorgen machen, dass es sich bei der Mahnung um eine berechtigte Forderung handeln könnte. Der Anlass ist nur vorgeschoben, um Sie zu einem Klick auf den Anhang zu bewegen. Sie können die E-Mail einfach löschen. Auch eine Antwort an den Absender bringt nichts, da die Adressen der Absender gefälscht sind. Es handelt sich bei dem angegeben Absender also nicht um den Versender dieser E-Mail.

Woher haben die Betrüger Ihre Daten?

Viele Nutzer machen sich Sorgen darüber, woher die korrekten Adressdaten samt Telefonnummer in den Mahnungen des vermeintlichen Rechtsanwalts stammen. Eine hundertprozentige Antwort auf diese Frage können auch wir nicht geben. Nach unseren Erfahrungen stammt ein Großteil der Daten aus einem mehrere Jahre zurückliegenden Datenklau bei eBay.

Können Sie die Daten eindeutig zuordnen? Bitte vermerken Sie in den Kommentaren unter dem Artikel, woher die Adressangaben Ihrer Meinung nach stammen könnten. Den Kommentar können Sie auch anonym abgeben.

Haben Sie weitere E-Mails mit Viren bekommen?

Wir möchten unsere Leser möglichst frühzeitig vor neuen Gefahren im E-Mail-Postfach warnen. Bitte leiten Sie uns E-Mails, bei denen Sie einen Virus im Anhang vermuten oder von einem Betrugsversuch ausgehen, an kontakt@onlinewarnungen.de weiter. Wir prüfen die Nachrichten und geben bei Bedarf sofort eine Warnung raus.

Häufig gestellte Fragen zu der Mahnung vom Rechtsanwalt

Nachfolgend beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen zu den gefälschten Mahnungen im Auftrag von eBay, PayPal, Amazon und weiteren Unternehmen.

Ich habe die ZIP-Datei heruntergeladen oder gespeichert, aber nicht geöffnet. Was ist zu tun?

Solange Sie die ZIP-Datei nicht ausführen, passiert nichts. Sicherheitshalber sollten Sie die Datei jedoch von Ihrem Computer oder Smartphone löschen, um diese nicht später versehentlich zu öffnen.

Ich habe den Anhang auf dem iPhone oder iPad geöffnet. Was kann passieren?

Nach unseren bisherigen Informationen ist der Virus für iOS-Geräte wie dem iPhone oder iPad nicht gefährlich. Allerdings gibt es dafür keine Garantie. Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, sollten Sie das iOS-Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen und anschließend eine Datensicherung einspielen. Die Datensicherung sollte von einem Zeitpunkt vor dem Öffnen der ZIP-Datei sein.

Den Anhang der Mahnung habe ich auf dem MAC geöffnet. Was kann passieren?

Grundsätzlich ist der Virus nach unseren bisherigen Erkenntnissen für den Mac ungefährlich. Problematisch wird es nur, wenn Sie auf Ihrem Mac eine Software verwenden, die Windows simuliert. Beispielsweise eine virtuelle Maschine wie Parallels. Dann kann der Virus aktiv werden, den gesamten Mac befallen und unbrauchbar machen.

 

Aktualisierung des Artikels
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Mike Belschner
Über Mike Belschner 237 Artikel
Mike ist seit 1992 erfolgreicher Unternehmer und verfasst seit einigen Jahren redaktionelle Texte, News und Anleitungen zu IT-Themen. Spezialisiert hat er sich auf den Bereich Sicherheit und Betrug im Internet. Seit Oktober 2016 ist er Chefredakteur bei Onlinewarnungen.de.

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26 Kommentare zu Mahnung vom Rechtsanwalt im Auftrag der Pay Online24 GmbH ist ein Virus (Update)

  1. Cool das es euch gibt. Habe eine email im Fach gehabt und gelöscht da mir sehr suspekt war das meine Daten darin standen, aber veraltet waren. Ich bin längst umgezogen. Und bei ebay hab ich nicht mal addressdaten hinterlegt. Gibt es eigentlich die Möglichkeit bei gmx die alte email addresse zu löschen wenn man eine zweite dort eröffnet?

    • Hallo,

      Grundsätzlich kann man die alte E-Mail-Adresse bei GMX löschen, indem man das alte Konto löscht. Allerdings bringt das einige Risiken mit sich. Wir recherchieren aktuell zu diesem Thema und werden in Kürze darüber berichten. Solange sollten Sie noch mit der Entscheidung warten.

      Viele Grüße aus der Redaktion

  2. Auch ich habe so eine Mail von „Stellvertretender Sachbearbeiter Pay Online24 GmbH billing@ebay.de erhalten. Habe sofort darauf geantwortet, da ich mit der <Mandantin keinerlei Rechtsbeziehung habe. Mail kam dort nicht an.
    Unterschrieben war mit Jonathan Schumacher.
    Habe auch ebay eine Anfrage dazu gestellt.
    Ich habe auf online Handel keine Lust mehr, da ich nicht weis wie all meine Daten verwendet werden.

  3. Vielen Dank für den Beitrag. Habe heute auch etwas mit „Lastschrift … konnte nicht vorgenommen werden“ erhalten. ZIP-Anhang war mir verdächtig. Aber sehr beunruhigend waren tatsächlich alle meine Kontaktdetails inkl. Telefonnummer. Hatte schon eine Antwort verfasst, bin aber dann auf Ihren Beitrag gestoßen und habe sie wieder gelöscht. Ihr Beitrag lässt mich jetzt wieder ruhig schlafen. Vielen Dank nochmals.

  4. Soo..na toll..diesmal haben sie mich erwischt.ich habemir halbem auge unterwegs gedanken ganz wo anders schnell geöffnet u auf den anhang geklickt.
    allerdings mit meinem smartphone u der sagte mir dass die zip datei nicht geöffnet werden konnte…
    muss ich mir jetzt sorgen machen oder ist dadurch ich den anhang nicht öffnen konnte michts passiert?? Aber ich habe die zip ja eigentlich runtergeladen oder? Lies sich halt nur nicht öffnen..oh nein..bitte schnell um antwort u hilfe

  5. Ich habe bisher 3 Mails bekommen. Da ich keine offenen Rechnungen bzw. Mahnungen erhalten habe, und ich keine Anhänge von mir unbekannten Personen öffne, den Absender angeschrieben, mir schriftlich darzulegen, um was es sich handelt. Mail konnte nicht zugestellt werden. Da war mir klar, dass es sich um einen Fake handelt. So bin ich auf Ihre Seite gestoßen. Ich bin froh, dass sich meine Ahnung dadurch bestätigt wurden.

  6. Ich habe auch gerade eine solche Mail bekommen. Der Betreff war „Rechnung noch offen 03.01.2017 Nummer 51260659“. Als Absender war „pay@paypal.com“ angegeben.
    Da ich vom echten Paypal grundsätzlich keine Rechnungen bekomme und mir die Firma Pay Online24 nichts sagte, wurde ich misstrauisch und hab Gott sei Dank erstmal gegoogelt, ehe ich die Mail öffnete. Jetzt fliegt sie sofort in den Papierkorb.
    Vielen Dank für diesen Beitrag, sowas ist eine echte Hilfe.

  7. Eben kam 2 Mails bei mir an, auch von Pay Online24 und rechnung konnte nicht abgebucht werden ,
    Adressdaten veraltet und von eBay .

  8. hallo, eindeutig aus Ebay bei mir, da einige der Daten nur dort so hinterlegt.
    habe ganz aktuell ein Mail wie oben beschrieben von den vergangenen Tagen im Spam-Mailboxkasten gehabt
    Sorry leider hier Kommentar ohne Email, weiß ja auch nicht, wer hinter der Seite steckt.

  9. Am 26.12.2016 (Montag!!!) erhielt ich eine Mail mit Anhang (wie beschrieben):

    leider mussten wir gerade feststellen, dass unsere Zahlungserinnerung NR760587984 bislang ohne Reaktion Ihrerseits blieb. Jetzt bieten wir Ihnen nun letztmalig die Chance, den ausbleibenden Betrag unseren Mandanten Pay Online24 GmbH zu begleichen.
    Aufgrund des bestehenden Zahlungsverzug sind Sie angewiesen außerdem, die durch unsere Beauftragung entstandene Kosten von 51,91 Euro zu bezahlen. Bei Fragen oder Unklarheiten erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von 24 Stunden. Um weitete Mahnkosten auszuschließen, bitten wir Sie den ausstehenden Betrag auf unser Konto zu überweisen. Berücksichtigt wurden alle Zahlungen bis zum 21.12.2016.
    Wir erwarten die Überweisung bis zum 30.12.2016 auf unser Girokonto. Können wird bis zum genannten Termin keine Überweisung verbuchen, sehen wir uns gezwungen Ihre Forderung an ein Gericht abzugeben. Sämtliche damit verbundenen Zusatzkosten gehen zu Ihrer Last.

    Ganz so fehlerfrei ist die Mail nicht, zumindest grammatikalisch. Auch der Ausdruck „holpert“ an einigen Stellen.
    Momentan habe ich mir die Mail nebst Anhang zur Seite gelegt, um evtl. doch noch Informationen zum Versender (vermeintlich service@amazon.de) aus dem Header zu bekommen. Auch den Anhang möchte ich mir mal etwas genauer ansehen. Als ich die Mail auf eine weitere private Mailadresse leiten wollte, „protestierte“ der T-Online-Mailserver —> Spam/Virus
    Bemerkenswert ist noch die Schreibweise meines Straßennamens (dieser ist ein mit Bindestrichen versehener bekannter Komponistenname mit 2 Vornamen). Nur der erste Vorname wurde großgeschrieben, der Rest alles klein, einschließlich „-str.“ .
    Viele Grüße
    Bernie

  10. Bei mir stammen die Daten von ebay. Da ich für ebay eine eigene Email Adresse habe, die ich sonst nirgendwo nutze und die fake genau an diese Adresse gesendet wurde. Desweiteren habe ich immer einen bewussten Namensschreibf2hler und kann so auch die Herkunft eindeutig zuordnen.
    Somit brauche ich nur diese Mailadresse ändern und bin wieder fakefrei.

  11. Sehr geehrter Herr Belschner ich wollte Sie auf keinen Fall beleidigen. Ich habe in unserer Datenbank nachgeschaut (war mein Fehler) … die Verteilung der gefälschten Online24 Pay GmbH Mails geht auf Mitte bis Ende November. Im Dezember haben wir solche Mails bis jetzt nicht registriert. Das wollte ich sagen.
    Wir lesen Ihre Informationen gerne und bedanken uns für Ihre Arbeit. Wünschen Ihnen Frohe Weihnachten.
    Malwarebytes Team

    • Hallo Herr Remus,

      wir bekommen aktuell einige E-Mails der Online24 Pay GmbH die ab Mitte Dezember beim Empfänger eingegangen sind. Insofern sind wir wohl eine gute Ergänzung der Datenbank :-). Ich freue mich, dass Ihnen unsere Inhalte sonst zusagen und bin für Anregungen, Wünsche und Hoffnungen immer offen. Habe es also nicht negativ aufgefasst.

      Viele Grüße aus der Redaktion und einen guten Rutsch in das Jahr 2017 wünscht
      Mike Belschner

  12. Rechnungen vom Online24 Pay GmbH bekammen die Paypal Nutzer etwa am Ende Oktober. Im Dezember wurden solche Mails nicht verteilt. Gute Informationen und gute Arbeit. Online Nutzer bedanken sich.

    P.S. Die 3 Komentare bitte löschen, weil sie stimmen nicht und von Ihnen selbs geschrieben sind. Ansonsten sind wir mit Ihre Arbeit zufrieden.
    Mit freundlichem Gruss,
    Thorsten Remus
    Malwarebytes

    • Hallo Herr Remus,

      in diesem Artikel geht es nicht um echte Rechnungen, sondern um Spam mit Virus im Anhang. Und diese E-Mails werden nicht nur im Oktober, sondern beliebig versendet. Außerdem bekommen die Viren-E-Mails nicht nur PayPal-Nutzer, sondern beliebige Empfänger.

      Viele Grüße aus der Redaktion

  13. Hallo,
    ich habe ebenfalls eine Mail von Online24 pay erhalten.
    Die Daten können nur von ebay sein, da ich meine alte Festnetznummer nur dort angegeben habe. Diese Telefonnummer findet sich auch in der Mail. Es ist wirklich zu überlegen welche Daten man „aus Sicherheitsgründen“ an Dritte weiter gibt. Jede Handynummer oder Antwort auf eine der unzähligen Sicherheitsfragen kann gestohlen werden. Es ist beängstigend, was sich Kriminelle alles einfallen lassen.

  14. Ja ich kann ebenfalls bestätigen, dass die Daten aus eBay stammen, aber merkwürdigerweise habe ich die Mail heute erst erhalten, nachdem bei mir vor kurzem ein Spaßkäufer einen Artikel erworben, aber einfach nicht bezahlt hat (Käufer angeblich aus Azerbaijan).
    Somit kommen die Kriminellen wahrscheinlich an die Daten.

  15. Hallo Community,
    auch ich habe ein Mail der Online24 pay GmbH erhalten. Die darin enthaltenen Adressdaten kommen höchstwahrscheinlich aus Daten von eBay. Das kann ich behaupten, da der angegebene Straßenname von mir nur in dieser Form bei eBay hinterlegt wurde. Dort habe ich im Straßennamen die Umlaute durch die entsprechenden Buchstabenkombinationen ersetzt, und genau so wurde Adresse im Mail geschrieben.