Mahnung vom Rechtsanwalt im Auftrag der Pay Online24 GmbH ist ein Virus (Update)

Mahnung vom Rechtsanwalt im Auftrag der Pay Online24 GmbH ist ein Virus

Tausende Internetnutzer bekommen aktuell wieder Mahnungen per E-Mail, wie beispielsweise von eBay, Amazon, Giropay, PayPal, der Pay Online24 GmbH oder Online Pay GmbH. Angeblich schreibt ein Sachbearbeiter oder Rechtsanwalt. Aufgrund der Gestaltung der Nachricht wird diese oft nicht als Spam erkannt und kann sich so weiter verbreiten. Doch im Anhang befindet sich ein gefährlicher Virus. 

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Es ist besorgniserregend. Die Mahnungen per E-Mail enthalten die vollständigen Daten des Empfängers samt Anschrift und Telefonnummer. Das ist auch der Grund, warum den Spam-Nachrichten große Aufmerksamkeit zu Teil wird. Zudem verwenden die Betrüger als Absender viele bekannte Firmennamen. Zahlreiche unerfahrene Nutzer öffnen die angebliche Forderungsaufstellung im Anhang und verbreiten so den Virus weiter. 

Öffnen Sie auf keinem Fall die Kostenaufstellung im Anhang dieser E-Mail

Update: Seit 23.02.2017 werden die alt bekannten E-Mail-Mahnungen ohne die sonst übliche Angabe der korrekten Anschrift und der Telefonnummer versendet. Unklar ist, ob die Betrüger nunmehr auch Adressdaten ohne Anschrift nutzen, um den Kreis der Empfänger und damit die Verbreitung der Schadsoftware erheblich zu erhöhen. Bitte informieren Sie vorsichtshalber Freunde und Bekannte über die Gefahr. Sie können dafür die Teilen-Funktion oberhalb oder unterhalb der Warnung nutzen. Alternativ könnte es sich auch um ein technisches Problem handeln. 

Woran erkennen Sie die Spam Mahnungen vom Rechtsanwalt?

Die Betrüger geben sich seit Monaten viel Mühe, die gefälschten Mahnungen zu optimieren. So enthalten die E-Mails heute kaum noch große Rechtschreibfehler. Die E-Mail-Adresse des Absenders wechselt ständig, sodass diese als sicheres Merkmal keine Rolle spielt. Besonders auffällig ist, dass im Text der E-Mail teils Ihre vollständigen Daten stehen. Im Anhang der betrügerischen E-Mails befindet sich eine ZIP-Datei, welche die angebliche Kostenaufstellung beinhaltet. Einziges Ziel der Kriminellen ist es, dass Sie diese ZIP-Datei öffnen. Tun Sie das nicht!

Folgende Texte beziehungsweise E-Mails sind uns bisher bekannt:

Sehr geehrte(r) Max Mustermann,

zu unserem Bedauern mussten wir gerade feststellen, dass unsere Erinnerung ID XXX bisher ergebnislos blieb. Heute geben wir Ihnen nun letztmalig die Chance, den nicht gedeckten Betrag unseren Mandanten Pay Online24 GmbH zu decken.

Aufgrund des bestehenden Zahlungsrückstands sind Sie verpflichtet dabei, die durch unsere Inanspruchnahme entstandene Kosten von 62,29 Euro zu tragen. Bei Rückfragen oder Anregungen erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von drei Werktagen. Um weitete Kosten zu vermeiden, bitten wir Sie den fälligen Betrag auf unser Bankkonto zu überweisen. Berücksichtigt wurden alle Buchungseingänge bis zum 16.11.2016.

Hiermit fordern wir Sie nachdrücklich auf, den offenen Betrag unverzüglich bis zum 21.11.2016 zu begleichen. Können wird bis zum genannten Datum keine Zahlung verbuchen, sehen wir uns gezwungen Ihre Forderung an ein Gericht abzugeben. Sämtliche damit verbundenen Kosten werden Sie tragen.

Gespeicherte Daten:

Max Mustermann
Musterstraße 1
01234 Musterstadt

Tel. 0172 …

Die vollständige Kostenaufstellung ID XXX, der Sie alle Buchungen entnehmen können, fügen wir bei.

Mit besten Grüßen

Rechtsanwalt Finn Salesar

Unterzeichnet sind die Rechnungen und Mahnungen meist durch einen Rechtsanwalt, Sachbearbeiter oder eine Inkasso Abteilung. Der Textinhalt sowie die Namen der Absender und Betreffzeilen wechseln permanent. Nachfolgende Versionen sind uns bisher bekannt:

Max Mustermann Ihre Abrechnung 79285068 vom 22.12.2016 von pay@giropay.com
Max Mustermann Ihre Automatische Lastschrift 64909437 konnte nicht vorgenommen werden 15.12.2016 von support@giropay.com

Mahnung / Rechnung der OnlinePayment AG 

Mit dem Absender Rechnungsstelle OnlinePayment AG werden Zahlungsaufforderungen versendet. Die E-Mail-Adresse des Absenders variiert. Als Betreff ist beispielsweise „Rechnung für Max Mustermann NR. 964225516“ angegeben. Der Text der E-Mail lautet:

24.02.2017 Text der E-Mail von OnlinePayment AG anzeigen'

Weitere Varianten der betrügerischen Mahnungen

Mahnung Rechnung Amazon AG GmbH Warnng

Amazon GmbH: Rechnung/Mahnung ist Spam mit Virus im Anhang

Es ist wieder so weit. Die Inkasso Abteilung Amazon GmbH versendet dubiose Rechnungen und Zahlungsaufforderungen an Tausende E-Mail-Kunden. Diese enthalten zwar die vollständige Anschrift und die Telefonnummer des Empfängers, entbehren jedoch […]

Rechnung Mahnung der DirectPay GmbH ist Spam Virus

Rechnung/Mahnung der DirectPay GmbH ist Spam mit Virus

Erneute Warnung: Haben Sie auch eine E-Mail mit einer Zahlungsaufforderung vom stellvertretenden Rechtsanwalt der DirectPay GmbH, Directpay24 GmbH, Directpay24 AG oder DirectPay AG bekommen? Wir erklären, was es damit auf sich hat […]

Warnung Mail & Media GmbH AG Virus Spam

Mail & Media GmbH Rechnung: E-Mail vom Rechtsanwalt enthält Virus

Sie haben per E-Mail eine Rechnung vom Rechtsanwalt Mail & Media GmbH erhalten? Dabei handelt es sich um eine Spam-Nachricht mit einem Virus im Anhang. Wir erklären, woran Sie die bösartige […]

Bekannte Betreff-Zeilen der Fake-Rechnungen und Mahnungen

Leser von Onlinewarnungen.de haben uns die nachfolgenden Betreff-Zeilen gemeldet. Da diese sich ständig verwenden, kann der Betreff in Ihrem Fall geringfügig anders sein. Sollten Sie eine ganz andere Betreff-Zeile sehen, leiten sie die E-Mail bitte zur Prüfung an kontakt@onlinewarnungen.de weiter.

  • Die automatische Konto-Lastschrift von Pay Online24 konnte nicht vorgenommen werden
  • Unbeglichene Rechnung 22.12.2016 Buchungsnummer 64106561
  • Rechnung für … zur Bestellung NR182880670
  • Offene Rechnung von Online24 Pay 73802650
  • Die automatische Kontoabbuchung von GiroPay24 konnte nicht durchgeführt werden Max Mustermann
  • Rechnung für … Nummer 262670020
  • Rechnung für … noch offen: Nr. 33374399
  • Kontoabbuchung Nr. 77163395 konnte nicht durchgeführt werden 16.03.2017
  • Rechnung vom 15.12.2016 NR57083359
  • Rechnung noch offen 16.03.2017 Nr. 92194311
  • Rechnung zur Bestellung vom 15.12.2016 NR. 288490851
  • Offene Rechnung: Buchung 14709729
  • Offene Rechnung von Pay Online24 51626529
  • Max Mustermann Ihre Rechnung zur Bestellung NR. 827379664 vom 16.12.2016
  • Max Mustermann Ihre Automatische Kontoabbuchung 49552303 konnte nicht durchgeführt werden 16.12.2016
  • Offene Rechnung von OnlinePayment 00589408
  • Ihre Rechnung NR. 439332588 vom 22.12.2016
  • Automatische Lastschrift konnte nicht vorgenommen werden 22.12.2016
  • Kontoabbuchung konnte nicht vorgenommen werden 16.03.2017
  • Ihr angegebenes Girokonto ist nicht genügend gedeckt
  • Ihr gespeichertes Bankkonto ist nicht ausreichend gedeckt
  • Offene Rechnung von Pay Online an Max Mustermann 19427229
  • Max Mustermann Ihr vorliegendes Bankkonto ist nicht hinreichend gedeckt
  • Max Mustermann Lastschrift Nummer 09710020 konnte nicht vorgenommen werden
  • Ihr angegebenes Konto ist nicht hinreichend gedeckt
  • Max Mustermann Ihre Automatische Lastschrift 00322312 konnte nicht durchgeführt werden 03.01.2017
  • Max Mustermann Ihr angegebenes Girokonto ist nicht hinreichend gedeckt
  • Abrechnung 15510532 vom 23.12.2016
  • Offene Rechnung: Buchungsnummer 60469304
  • Max Mustermann Ihre Abrechnung 82973089 vom 12.01.2017
  • Konto-Lastschrift konnte nicht vorgenommen werden 17.01.2017
  • Ihr vorliegendes Bankkonto ist nicht ausreichend gedeckt
  • Automatische Lastschrift 14583559 konnte nicht vorgenommen werden 16.03.2017
  • Ihr gespeichertes Konto ist nicht genügend gedeckt
  • Offene Rechnung von OnlinePay24
  • Ihr gespeichertes Konto ist nicht ausreichend gedeckt
  • Offene Rechnung von Bank-Pay AG
  • Offene Rechnung von Bank Payment an
  • Die automatische Kontoabbuchung von DirectPay konnte nicht vorgenommen werden

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Diese Firmennamen werden missbräuchlich verwendet

Die Rechnungen und Mahnungen werden im Namen der nachfolgenden Unternehmen geltend gemacht. Bitte beachten Sie, dass die genannten Unternehmen durch die gefälschte E-Mail keine Forderung bei Ihnen geltend machen, sondern durch den Missbrauch des Markennamens selbst geschädigt sind. Die E-Mail wurde nicht von diesen Firmen versendet.

  • Amazon AG
  • Amazon GmbH
  • Bank-Pay AG
  • Bank-Pay GmbH
  • Bank Payment GmbH
  • Bank Payment AG
  • DirectPay AG
  • Directpay GmbH
  • Directpay24 AG
  • Directpay24 GmbH
  • Ebay AG
  • Ebay GmbH
  • GiroPay GmbH
  • GiroPay AG
  • GiroPay24 AG
  • GiroPay24 GmbH
  • Mail & Media AG
  • Mail & Media GmbH
  • OnlinePayment GmbH
  • Online Pay GmbH
  • Online Pay AG
  • Online24 Pay AG
  • Online24 Pay GmbH
  • OnlinePay24 AG
  • OnlinePay24 GmbH
  • OnlinePayment AG
  • Pay Online AG
  • Pay Online GmbH
  • Pay Online24 GmbH
  • Pay Online24 AG

Verwendete E-Mail-Adressen als Absender der Mahnungen und Rechnungen

In den E-Mail-Adressen der Absender tauchen immer wieder Namen von bekannten Unternehmen auf. So sind uns beispielsweise bekannt:

  • admin@amazon.de
  • admin@amazon.com
  • anwalt@amazon.com
  • anwalt@amazon.de
  • billing@amazon.com
  • billing@amazon.de
  • inkasso@amazon.com
  • inkasso@amazon.de
  • info@amazon.com
  • info@amazon.de
  • service@amazon.com
  • support@amazon.com
  • support@amazon.de
  • rechnung@amazon.de
  • rechnung@amazon.com
  • pay@amazon.de
  • pay@amazon.com
  • service@amazon.de
  • anwalt@ebay.de
  • billing@ebay.de
  • inkasso@ebay.de
  • inkasso@ebay.com
  • rechnung@ebay.de
  • support@ebay.com
  • admin@ebay.de
  • admin@ebay.com
  • billing@ebay.com
  • info@ebay.com
  • info@ebay.de
  • pay@ebay.com
  • pay@ebay.de
  • rechnung@ebay.com
  • service@ebay.de
  • service@ebay.com
  • support@ebay.de
  • admin@paypal.com
  • admin@paypal.de
  • anwalt@paypal.com
  • anwaltschaft@paypal.de
  • billing@paypal.com
  • billing@paypal.de
  • rechnung@paypal.de
  • info@paypal.com
  • info@paypal.de
  • inkasso@paypal.de
  • inkasso@paypal.com
  • pay@paypal.com
  • pay@paypal.de
  • rechnung@paypal.com
  • service@paypal.com
  • service@paypal.de
  • support@paypal.de
  • support@paypal.com
  • admin@giropay.com
  • admin@giropay.de
  • anwalt@giropay.com
  • anwalt@giropay.de
  • billing@giropay.com
  • billing@giropay.de
  • info@giropay.de
  • inkasso@giropay.com
  • inkasso@giropay.de
  • info@giropay.com
  • pay@giropay.de
  • rechnung@giropay.com
  • rechnung@giropay.de
  • service@giropay.com
  • service@giropay.de
  • support@giropay.com
  • support@giropay.de
  • noreply@unverified.beget.ru

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Außerdem werden folgende Namen als Absender verwendet:

Bekannte Absendernamen (Stand: 11.04.2017)

Was passiert, wenn Sie den Anhang mit der Kostenaufstellung öffnen?

Wer die angebliche Kostenaufstellung in Form einer ZIP-Datei öffnet, installiert sich einen Virus. Dieser ist besonders gefährlich, da er sein Gesicht permanent ändert. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist der Trojaner in der Lage, weiter Schadsoftware nachzuladen und zu installieren. Diese versendet dann den Virus von Ihrem Computer weiter oder führt unerwünschte Handlungen durch. So ist denkbar, dass Ihre Festplatte mit Ransomware verschlüsselt wird und Sie keinen Zugriff auf Ihre Daten mehr bekommen.

Deshalb noch einmal unsere Warnung: Öffnen Sie die ZIP-Datei im Anhang der E-Mail auf keinem Fall.

Welche Betriebssysteme sind betroffen?

Da sich der Virus sehr schnell verändert, kann diese Information schnell veraltet sein. Derzeit hat die Malware vor allem Computer mit dem Betriebssystem Windows im Visier. Es ist uns bisher kein Fall bekannt, bei dem der Virus für Smartphones mit Android-Betriebssystem oder für das iPhone eine Gefahr darstellte. Speichern sollten Sie die Datei auf dem Smartphone dennoch nicht, da bei der Synchronisation des Handys die Gefahr besteht, dass der Virus auf den Computer gelangt.

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Wird der Mahnungs-Virus von Virenscannern erkannt?

Die meisten gängigen Virenscanner erkennen die Malware im Anhang der Mahnungen recht zuverlässig. Dennoch ist Vorsicht geboten. Aufgrund der schnellen Veränderung der Schadsoftware kommt es immer wieder für kurze Zeit zu Erkennungsproblemen. Auch ein nicht aktueller Virenscanner kann dazu führen, dass der Virus bei Ihnen nicht erkannt wird.

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Was sollten Sie mit der E-Mail tun?

Sie müssen sich keine Sorgen machen, dass es sich bei der Mahnung um eine berechtigte Forderung handeln könnte. Der Anlass ist nur vorgeschoben, um Sie zu einem Klick auf den Anhang zu bewegen. Sie können die E-Mail einfach löschen. Auch eine Antwort an den Absender bringt nichts, da die Adressen der Absender gefälscht sind. Es handelt sich bei dem angegeben Absender also nicht um den Versender dieser E-Mail.

Woher haben die Betrüger Ihre Daten?

Viele Nutzer machen sich Sorgen darüber, woher die korrekten Adressdaten samt Telefonnummer in den Mahnungen des vermeintlichen Rechtsanwalts stammen. Eine hundertprozentige Antwort auf diese Frage können auch wir nicht geben. Nach unseren Erfahrungen stammt ein Großteil der Daten aus einem mehrere Jahre zurückliegenden Datenklau bei eBay.

Können Sie die Daten eindeutig zuordnen? Bitte vermerken Sie in den Kommentaren unter dem Artikel, woher die Adressangaben Ihrer Meinung nach stammen könnten. Den Kommentar können Sie auch anonym abgeben.

Malwarebytes

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Haben Sie weitere E-Mails mit Viren bekommen?

Wir möchten unsere Leser möglichst frühzeitig vor neuen Gefahren im E-Mail-Postfach warnen. Bitte leiten Sie uns E-Mails, bei denen Sie einen Virus im Anhang vermuten oder von einem Betrugsversuch ausgehen, an kontakt@onlinewarnungen.de weiter. Wir prüfen die Nachrichten und geben bei Bedarf sofort eine Warnung raus.


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Häufig gestellte Fragen zu der Mahnung vom Rechtsanwalt

Nachfolgend beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen zu den gefälschten Mahnungen im Auftrag von eBay, PayPal, Amazon und weiteren Unternehmen.

Ich habe die ZIP-Datei heruntergeladen oder gespeichert, aber nicht geöffnet. Was ist zu tun?

Solange Sie die ZIP-Datei nicht ausführen, passiert nichts. Sicherheitshalber sollten Sie die Datei jedoch von Ihrem Computer oder Smartphone löschen, um diese nicht später versehentlich zu öffnen.

Ich habe den Anhang auf dem iPhone oder iPad geöffnet. Was kann passieren?

Nach unseren bisherigen Informationen ist der Virus für iOS-Geräte wie dem iPhone oder iPad nicht gefährlich. Allerdings gibt es dafür keine Garantie. Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, sollten Sie das iOS-Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen und anschließend eine Datensicherung einspielen. Die Datensicherung sollte von einem Zeitpunkt vor dem Öffnen der ZIP-Datei sein.

Den Anhang der Mahnung habe ich auf dem MAC geöffnet. Was kann passieren?

Grundsätzlich ist der Virus nach unseren bisherigen Erkenntnissen für den Mac ungefährlich. Problematisch wird es nur, wenn Sie auf Ihrem Mac eine Software verwenden, die Windows simuliert. Beispielsweise eine virtuelle Maschine wie Parallels. Dann kann der Virus aktiv werden, den gesamten Mac befallen und unbrauchbar machen.

Was kann ich unternehmen, damit ich diese Mahnungen vom Rechtsanwalt nicht mehr bekomme?

Leider können Sie nichts dagegen unternehmen, außer den Absender als Spam zu kennzeichnen. Ihre E-Mail-Adresse und Ihre persönlichen Daten sind in den Händen von Kriminellen. Diese können die Daten jederzeit und immer wieder verwenden. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber, wie Sie Spam loswerden.

Ich habe die Datei geöffnet. Woran erkenne ich den Virus und wie kann ich meinen PC überprüfen?

Normalerweise sollte Ihr Virenscanner sich melden, wenn Sie die Datei öffnen. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie eine hochwertige Antivirus-Software installiert haben und diese auf dem aktuellen Stand ist. Eine Überprüfung des Computers ist mit der Software Malwarebytes 3.0 möglich. Wir haben für Sie eine Anleitung für Malwarebytes 3.0 vorbereitet.

 

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Mike Belschner
Über Mike Belschner 367 Artikel
Mike ist seit 1992 erfolgreicher Unternehmer und verfasst seit einigen Jahren redaktionelle Texte, News und Anleitungen zu IT-Themen. Spezialisiert hat er sich auf den Bereich Sicherheit und Betrug im Internet. Seit Oktober 2016 ist er Chefredakteur bei Onlinewarnungen.de.

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7 Kommentare zu Mahnung vom Rechtsanwalt im Auftrag der Pay Online24 GmbH ist ein Virus (Update)

  1. Hatte gerade von Pay online eine Mahnung mit Drohung eines Rechtsanwaltes. Da ich da nichts bestellt/ gekauft habe und schon einmal auf Phishing hereingefallen bin, standen meine „Antennen“ auf Alarm ! Und wie ich gelesen habe,war mein Gefühl genau richtig. Ich habe den Anhang nicht geöffnet- iPad- und die Nachricht gelöscht.
    Danke für die Tipps und Hinweise

  2. … habe eine Mahnung mit dem angegebenen Text von einem „stellvertretenden Rechtsanwalt“ bekommen. Könnte mir vorstellen, dass die Daten von einem kürzlichen Kauf (innerhalb der letzen 10 Tage) bei Amazon stammen. Da ich nur selten per Computer kaufe…

  3. Genau so eine email bekam mein freund auch kürzlich!..

    (Email Inhalt):
    Sehr geehrte/r ……

    zu unserem Bedauern haben wir festgestellt, dass unsere Zahlungserinnerung ID 755048934 bislang ergebnislos blieb. Heute bieten wir Ihnen damit letztmalig die Chance, den ausbleibenden Betrag der Firma Directpay24 AG zu begleichen.

    Aufgrund des bestehenden Zahlungsverzug sind Sie angewiesen zuzüglich, die durch unsere Beauftragung entstandene Kosten von 46,54 Euro zu tragen. Bei Rückfragen oder Reklamationen erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von drei Tagen. Um zusätzliche Mahnkosten zu vermeiden, bitten wir Sie den fälligen Betrag auf unser Bankkonto zu überweisen. Berücksichtigt wurden alle Buchungseingänge bis zum 10.04.2017.

    Überweisen Sie den fälligen Betrag unter Angaben der Artikelnummer so rechtzeitig, dass dieser spätestens zum 20.04.2017 auf unserem Bankkonto eingeht. Falls wir bis zum genannten Datum keine Überweisung verbuchen, sind wir gezwungen Ihren Mahnbescheid an ein Inkasso zu übergeben. Alle damit verbundenen zusätzliche Kosten werden Sie tragen.

    Die detaillierte Kostenaufstellung NR. 755048934, der Sie alle Buchungen entnehmen können, befindet sich im Anhang.

    Mit freundlichen Grüßen

    Inkasso Ole Pollak

  4. Hallo,
    habe die mail auch vor drei Wochen erhalten, mit korrekter Adresse und Telefonnummer.
    Leider kann ich nicht nachvollziehen woher die Daten stammen.
    Ich hatte die mail auch schon einmal vor einem Jahr erhalten.
    Alles sehr bedenklich. Ich glaube eher das die Daten von meinem kostenlosen email Provider stammen.

  5. Habe auch grade eine Email dieser Art bekommen. Es ging um einen Betrag von 52,28 €. Stutzig machte mich, dass ich IMMER alles was Paypal angeht sofort bezahle und dass die Angegebene Adresse meine alte (von vor 8 Jahren) war. Schnell das Netz gecheckt und diese Seite gefunden. Danke dafür.

  6. Ich habe heute auch eine E-mail über eine Zahlungsaufforderung bekommen.Auch ich konnte nicht erkennen für was ich bezahlen sollte und wohin die Überweisung gehen sollte.Anhang hatte uch leider geöffnet.Anschließend habe ich diese Seite mit den Informationen gefunden.Hoffw,Handy ist nicht infiziert. Werde die Mail löschen.Das ist schon eine Sauerei was die Betrüger machen.Habe eine Virensoftware drauf.
    Danke,für Eure Informationen!!

  7. Hab just auch eine solche mail mit erstaunlich wenig Rechtschreibfehlern erhalten:

    bedauerlicherweise mussten wir feststellen, dass die Erinnerung NR. 647885439 bis heute ergebnislos blieb. Jetzt gewähren wir Ihnen nun letztmalig die Chance, den nicht gedeckten Betrag unseren Mandanten GiroPay AG zu decken. Aufgrund des andauernden Zahlungsrückstands sind Sie verpflichtet außerdem, die durch unsere Tätigkeit entstandene Gebühren von 74,41 Euro zu bezahlen. Bei Fragen oder Reklamationen erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von drei Tagen. Um weitete Mahnkosten zu vermeiden, bitten wir Sie den ausstehenden Betrag auf unser Konto zu überweisen. Berücksichtigt wurden alle Zahlungen bis zum 18.04.2017.
    usw usf

    wo mich natürlich die exakte Adressangabe stutzig und aber GsD der zip.Anhang misstrauisch gemacht hat …

    DIE ADRESSE KANN ALLERDINGS NICHT VON EINEM EBAY-DATENKLAU STAMMEN, da ich dort niemals irgendwelche Daten hinterlegt oder hinterlassen habe …